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PIP-Skandal - Jean-Claude Mas: "Die Opfer klagen, um Kohle zu machen"

Gegen den Gründer der Brustimplantatefirma PIP, Jean-Claude Mas, wird wegen fahrlässiger Tötung und schweren Betrugs ermittelt, da er für seine Implantate billiges Industriesilikon verwendete (ShortNews berichtete).

Als Mas von den Ermittlern gefragt wurde, was er zu den zig Tausenden Klagen von geschädigten Frauen sagt, antwortete er: "Die Opfer reichen nur Klage ein, um Kohle zu machen." Ebenso sei er weiterhin der Meinung, dass das verwendete Gel nicht gesundheitsschädigend sei.

In dem nun bekannt gewordenem Gesprächsprotokoll erklärte er weiterhin, wie er Kontrolleure des deutschen TÜV täuschte. Unterlagen und Behälter des Gels wurden einfach versteckt. Bis dato sind zwei Frauen gestorben und etliche Frauen leiden an Krebs durch geplatzte Kissen.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Opfer, Skandal, Betrug, Brustimplantat
Quelle: derstandard.at

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