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07.01.12 09:40 Uhr
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USA: Wegen Computervirus bekam verurteilter Mörder zweite Chance

In Florida, USA, muss das Gericht den Fall eines bereits wegen Mordes verurteilten Mannes neu verhandeln. Der Grund ist, dass ein Computer-Virus die Prozessprotokolle vernichtet hat.

Die Protokollantin hatte die Daten auf ihrem Computer gespeichert, weil ihr das Papier ausgegangen war.

Die Protokollantin wurde nach diesem Missgeschick entlassen und der Angeklagte darf nochmal vor eine Jury treten und auf Freispruch hoffen.


WebReporter: Sir.Solomon
Rubrik:   Brennpunkte / Rechtsstreit
Schlagworte: USA, Gericht, Computer, Mörder, Virus, Chance
Quelle: computer.t-online.de
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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+26 | -5
 
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07.01.2012 10:23 Uhr von BigWoRm
ich dachte da drüben kann man nicht zweimal des selben vergehens angeklagt werden.
Kommentar ansehen @BigWoRm   
 
+13 | -0
 
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07.01.2012 11:07 Uhr von sagnet23
Es wird neu verhandelt, nicht neu angeklagt.
Kommentar ansehen @BigWoRm   
 
+3 | -0
 
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07.01.2012 11:09 Uhr von bigpapa
Du siehst das von der falschen Seite.

Die Staatsanwaltschaft will ihn ja nicht verurteilen, das es das Urteil ja schon gibt.

Nur der schlaue Anwalt hat das mit den Akten festgestellt, und eine "Berufung wegen Verfahrensfehler" eingereicht, und bekommen.

Gruß

BIGPAPA
Kommentar ansehen @Big   
 
+1 | -2
 
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07.01.2012 11:11 Uhr von maretz
Ich gehe mal davon aus das der Anwalt da eh eine Neuverhandlung gefordert hat - und die ist auch in den Staaten zulässig...

Allerdings ist fraglich warum die Mitarbeiterin deshalb entlassen wurde. Hat die das auf dem Privat-Laptop gespeichert - dann gehören noch mehr entlassen weil die dort gar den hätte gar nicht anschließen dürfen... Oder war das ein Dienstgerät - dann sollte da ne Sicherung existieren und die darf sich als Anwender darauf verlassen dass das Gerät funktioniert.

In jedem Fall sollte es doch auffallen wenn die da mitten in der Verhandlung mal eben das Laptop rausholt - und wenn das nicht erlaubt ist dann sollte das DA schon bemängelt werden und nicht erst später...
Kommentar ansehen maretz   
 
+3 | -7
 
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07.01.2012 11:57 Uhr von dasbrot85
DEN laptop rausholt, DEN!
Kommentar ansehen Müssen die das Papier für die Protokolle   
 
+1 | -0
 
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07.01.2012 17:05 Uhr von Floppy77
selber kaufen oder warum ist das ausgegangen? Erst geht denen der Stoff für die Todesstrafe aus und nun gibts nicht mal mehr Papier für Gerichtsprotokolle?
Kommentar ansehen @maretz   
 
+1 | -0
 
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08.01.2012 01:22 Uhr von jschling
warum nicht einfach auf die Quelle klicken, die erklärt das eindeutig, denn eigentlich hat mich das auch direkt gewundert:
Mit dem korrekten/"amtlichen" Gerät geschrieben, aber an mehreren Prozesstagen halt zuwenig Papier dabei = nicht ausgedruckt sondern nur gespeichert. Dann die Daten von der "amtlichen Schreibmaschine" vorschriftsmässig gelöscht aber vorher auf dem privaten PC abgespeichert, weil ja noch nicht ausgedruckt. Den privaten PC hat dann offensichtlich ein Computervirus so platt gemacht, dass die Daten verloren sind *g*

Letzteres wundert mich am meisten: es gibt ja fast unvorstellbare Möglichkeiten auch gelöschte Dasten wiederherzustellen. Gelöscht ist noch lange lange nicht gelöscht und es war ja nur ein Virus, physikalisch dürfte alles, zumindest die Datenträger selber, noch 100% in Ordnung sein. Sowas kostet zwar auch fast unvorstellbar viel Geld, aber ich glaub so ein zusätzlicher Prozess wird deutlich teurer sein :-))

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