06.01.12 17:30 Uhr
 142
 

Einst umstrittene Theorie der Kontinentaldrift feiert 100. Geburtstag

Als Alfred Wegener am 6.Januar 1912 die Theorie der Kontinentaldrift vorstellte, konnten viele Geowissenschaftler damit zunächst gar nichts anfangen. Dass die Westküste Afrikas und die Ostküste Südamerikas einander von der Form her stark ähneln war schon länger bekannt, Wegener zog daraus aber als Erster die richtigen Schlüsse.

Er postulierte einen Urkontinent, der zerbrochen ist und dessen Stücke das heutige Bild des Globus formten. Vor Wegener dachte man, dass die Standorte der Kontinente unveränderlich sind, so dass der damals 31-Jährige sogar zum Ziel von Hohn und Spott wurde. Also mussten Indizien und Beweise her.

Hinweise lieferten etwa Ähnlichkeiten biologischer Arten über kontinentale Grenzen hinweg. Auch Spuren von Ablagerungen, die es nur in den Tropen gibt, sind weltweit zu finden. Heute ist die Beweislage hieb- und stichfest, da man die Bewegung der Kontinente von wenigen Millimetern im Jahr messen kann.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Again
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Theorie, Verschiebung, Kontinent, Kontinentaldrift
Quelle: science.orf.at

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Wissenschaftler finden Riesenspinne in Mexiko
Evolutionsbiologe züchtet Füchse zu handzahmen Haustieren um