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Iran hat Angst vor seinen Bürgern: Führung verschärft Kontrolle im Netz

Das iranische Regime verstärkt im Vorfeld der Parlamentswahlen im März weiter die Kontrolle über das Internet. Die Regierung scheint Angst vor Protesten wie nach den letzten Wahlen 2009 zu haben. Die neuen Maßnahmen betreffen besonders Internetcafés und verschärfen die Zensur im Internet noch mehr.

Internetcafés stehen stellvertretend für Jugendkultur und Oppositionsbewegung. Diese Freiheit ist der Regierung ein Dorn im Auge. In den nächsten zwei Wochen müssen deshalb Überwachungskameras installiert werden. Zusätzlich müssen sich Nutzer ausweisen können und ihre Aktivitäten im Netz werden gespeichert.

Vorbild für diese Kontrolle ist China. Zusätzlich werden in der letzten Zeit mehr Webseiten geblockt, die Geschwindigkeit verlangsamt und die Nutzung von VPN-Diensten erschwert. Hintergrund ist, dass der Iran offenbar ein geschlossenes Internet aufbauen will, quasi ein nationales Intranet.


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WebReporter: rgh23
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Internet, Iran, Angst, Netz, Kontrolle, Führung, Zensur
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.01.2012 15:35 Uhr von Mordo
 
+20 | -1
 
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Fehlt noch, dass sich ausgerechnet unsere Politiker darüber echauffieren und gleichzeitig heimlich damit beschäftigt sind, genau dasselbe auch in Deutschland umzusetzen.
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06.01.2012 16:07 Uhr von masteroftheuniverse
 
+5 | -1
 
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@ mordo: was heisst hier es fehlt noch?
sie sind doch schon kräftig am probieren wie weit sie gehen können, oder was meinst du was der wahre zweck netzsperrendebatte der frau von der leyen war? oder der mindestspeicherfrist(vormals vorratsdatenspeicherung)
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06.01.2012 16:26 Uhr von Mordo
 
+3 | -0
 
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Weiß ich, master. Offenbar hab ich mich etwas missverständlich ausgedrückt.

Ich bezog mich nämlich auf "nur mit (E-) Perso ins Internetcafe kommen". Wenn es in der Vergangenheit für mich nötig war, ein Internetcafe aufzusuchen, wollte niemand meinen Personalausweis sehen. Egal, welches ich betrat.

;-)
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06.01.2012 22:59 Uhr von Sting24
 
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Die Propaganda-: maschinerie läuft. Damit ja auch keiner bzw. so wenige wie nur möglich gegen einen Krieg am Ende etwas haben.

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