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06.01.12 13:56 Uhr
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Rechtliche Diskriminierungen gegen Türken bestehen weiter

Bei einer Veranstaltung der Max-Planck-Gesellschaft für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg haben Experten über den Stand der Dinge 50 Jahre nach dem Abschluss des Anwerbeabkommens zwischen Deutschland und der Türkei diskutiert. Es gebe noch immer rechtliche Diskriminierungen.

Rechtsexpertin und Türkeireferentin Duygu Damar sieht - wie andere Rechtsexperten auch - Nachholbedarf. Vor allem die Themen Ehegattennachzug und Einreisepraxis stehen seit langem in einem kritischen Diskurs in der Fachöffentlichkeit. Ein Kritikpunkt entzündet sich an der Einreisepraxis.

So müssen Familienmitglieder, selbst wenn sie nur auf Verwandtschaftsbesuch kommen, ein Visum beantragen. Dabei hatte der Europäische Gerichtshof (EuGH) bereits im Jahr 2009 klar gegen diese allgemeine Visumpflicht geurteilt. Die Bundesregierung hält jedoch an der bisherigen Praxis fest.


WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Politik / Schlagzeilen
Schlagworte: Deutschland, Türkei, Recht, Diskriminierung
Quelle: idw-online.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Für all diejenigen, die nun erneut das große "Türken-Bashing" anstimmen wollen, nur so viel.

Es ist schon bezeichnend, dass dieses große Volk am Bosporus in der deutschen Sprache sogar einen verbischen Niederschlag findet. Hier fängt die Diskriminierung bereits an. Niemand würde wohl ernsthaft bei einem Beschiss sagen: "Das ist gegriecht!".

Mal drüber nachdenken!

Apropos:
Die Quelle nennt zahlreiche Beispiele. Lesenswert für diejenigen, deren Vorurteile nicht verfestigt sind.
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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Rechtes Gedankengut   
 
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06.01.2012 14:03 Uhr von memo81
Kommentar ansehen Ausgerechnet Ehegattennachzug und Einreisepraxis   
 
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06.01.2012 14:08 Uhr von Rechthaberei
waren in den letzten Jahrzehnten die größten Sozialbelastungsfälle. Die EU mußte das ja nicht zahlen, sondern der deutsche STEUERZAHLER.


[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
Kommentar ansehen EGH: "Türken sind Ausländer zweiter Klasse"   
 
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06.01.2012 14:15 Uhr von culturebeat
Kommentar ansehen Das Problem lässt sich...   
 
+21 | -4
 
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06.01.2012 14:24 Uhr von shinari
....doch ganz einfach lösen:

Die Sozialkassen öffnen sich den Einwanderern erst nach 5 zusammenhängenden Arbeitsjahren hier in Deutschland! Wenn jemand seine/n Herzallerliebste/n nach Deutschland holen möchte, sollte hier schon im Vorfeld ein Arbeitsplatz für diese/n zur Verfügung stehen, es sei denn, es wird nachgewiesen, dass der Familienvater seine Familie von seinem eigenen Einkommen ernähren kann, sowie weitere relevante Kriterien erfüllt werden!

Weitere migrierte Sozialfälle können und wollen wir uns hier nicht leisten!
Kommentar ansehen Unsinn!   
 
+19 | -5
 
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06.01.2012 14:26 Uhr von DerBelgarath
Es gibt gar keine rechtliche Diskriminierung.

Eine "Diskriminierung" ist eine Ungleichbehandlung ohne rechtlich anerkannten Grund.

Eine gesetzlich regelte und von der Rechtsprechung überprüfte Ungleichbehandlung ist deshalb niemals eine Diskriminierung!


Also Leute - stellt Euer Gejammer und Gemähre ein und fragt Euch lieber, welche Gesetze Euer Herkunftsland im umgekehrten Fall denn bitte anwendet!
Kommentar ansehen @culturebeat   
 
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06.01.2012 14:52 Uhr von sukor74
Die Türkei ist schon wegen der ungeklärten Zypern-Frage kein EU-Land, lieber vorher einmal nachlesen, oder den Mund halten. Es gibt zwar einige Abkommen, aber keine Vollmitgliedschaft.

Sonst dürften die Staaten auch keine Visa verlangen (Schengener-Abkommen).

[ nachträglich editiert von sukor74 ]
Kommentar ansehen Rheinnachrichten   
 
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06.01.2012 15:40 Uhr von sabun
Du hattest recht. Keiner bzw. Viele haben e nicht gelesen.
Und schon haben wir die Vorurteile über Türken hier aufgelistet.
Warum nur? Nur weil wir die Herrenrasse sind? Sind wir das wirklich? Führt sich dann (wenn wir die Herrenrasse sind) ein Herr, ein Mensch auf der groß ist?

Bei solchen Vorurteilen würde ich mich auch nicht unbedingt integrieren wollen. Ich hätte vielzu-viel Angst.
Kommentar ansehen Keine Nachteile und keine Überprüfung   
 
+8 | -1
 
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06.01.2012 15:43 Uhr von thatstheway
haben die Türken bei der Familienzusammenführung, nein
die haben fast nur Vorteile gegenüber anderen Migranten.
Beispiele aus der Praxis :
müssen deutsch können – Nein
Nachweis das die Familienmitglieder vom bestehenden Einkommen
ernährt werden können – Nein
u.s.w.
Warum müssen andere einen teuren Kurs der deutschen Sprache in deren Heimatland
belegen und müssen die Prüfung bestehen ? Warum muss man auf der Ausländerbehörde den Nachweis erbringen das man seinen ausld. Ehegatten vom Einkommen ernähren kann ?
Warum wird mit zweierlei Schuhen gemessen in Deutschland ?
Darüber sollte man sich auch Gedanken machen, aber wir haben hier in der BRD eh schon das Kastensystem, die unterste Schublade ist das einfache deutsche Volk !

Ich bin weder rechts, noch braun gesinnt und habe eine ausld. Frau, darum weiß ich das, soviel zur Gleichbehandlung. Und ich habe viel Freunde, Türken, Griechen, Polen, Russen u.s.w.

[ nachträglich editiert von thatstheway ]
Kommentar ansehen @Autor   
 
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06.01.2012 16:19 Uhr von derNameIstProgramm
Zur Herkunft des Verbs "türken":
http://de.wikipedia.org/...
Kommentar ansehen türkische rassisten gibt es zu hauf   
 
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06.01.2012 16:21 Uhr von makak
also fresse halten

ich kanns nichtmehr hören
Kommentar ansehen ....   
 
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06.01.2012 16:35 Uhr von CoffeMaker
"Niemand würde wohl ernsthaft bei einem Beschiss sagen: "Das ist gegriecht!"."

Nu, die Griechen müssen ja schon herhalten für Analsex ;)
Kommentar ansehen kostenlos   
 
+5 | -1
 
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07.01.2012 12:38 Uhr von taramtamtam
sind in der Türkei die Eltern des hier lebenden Migranten mitversichert.
Eine wirklich unverschämte Diskriminierung der Eltern von hier in Deutschland lebenden Deutschen ist das natürlich nicht.
Die sind ja alle selbst krankenversichert.
Kommentar ansehen Meinung des Autors zum Thema:   
 
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07.01.2012 13:15 Uhr von sooma
"Es ist schon bezeichnend, dass dieses große Volk am Bosporus in der deutschen Sprache sogar einen verbischen Niederschlag findet. Hier fängt die Diskriminierung bereits an. Niemand würde wohl ernsthaft bei einem Beschiss sagen: "Das ist gegriecht!".

Mal drüber nachdenken!"

Vielleicht sollte sich der Autor erstmal schlau machen, bevor er bei Redewendungen von Vorurteilen schwadroniert und Fehlverhalten impliziert:

http://faql.de/...
http://de.wiktionary.org/...
Kommentar ansehen Wenn man es ......   
 
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07.01.2012 13:35 Uhr von Chorkrin
... Gästen zu bequem macht besteht immer die Gefahr das sie vielleicht nicht mehr gehen wollen ....
Kommentar ansehen Wieso..   
 
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07.01.2012 14:21 Uhr von freddy54
..gibt es in Deutschland eigendlich keine gerechten Eiwanderungsgesetze und Regeln
Es gibt doch genügend Länder die man als Beispiel nehmen könnte.
z.b Australien,Canada, USA
Kommentar ansehen ...   
 
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07.01.2012 16:43 Uhr von mueppl
>>Vor allem die Themen Ehegattennachzug und Einreisepraxis stehen seit langem in einem kritischen Diskurs in der Fachöffentlichkeit. Ein Kritikpunkt entzündet sich an der Einreisepraxis. <<

Was spricht dagegen, den Lebensmittelpunkt der "neuen" Familie in der Türkei zu suchen? Wenn es schon eine türkische Frau sein muss, dann kann man ja zu ihr ziehen.
Kommentar ansehen @mueppl   
 
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07.01.2012 16:58 Uhr von shinari
"Was spricht dagegen, den Lebensmittelpunkt der "neuen" Familie in der Türkei zu suchen?"

Die Sozialleistungen, mueppl, die Sozialleistungen ;)
Kommentar ansehen @ mueppl   
 
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11.01.2012 22:22 Uhr von Chorkrin
"Was spricht dagegen, den Lebensmittelpunkt der "neuen" Familie in der Türkei zu suchen? Wenn es schon eine türkische Frau sein muss, dann kann man ja zu ihr ziehen. "

Da gibts keine so bequeme soziale Hängematte mit finanziellem Bonus dafür, das man noch mehr kleine Sozialversager und Integrationsverweigerer in die Welt setzt und auch härtere Strafen wenn sie was anstellen, so ganz ohne Migrantenbonus ... da nehmen sie dann doch lieber die "Diskriminierung" durch die Deutschen in Kauf und bleiben hier, anstatt nach Hause ins viel und laut gelobte Land zu gehen. ;)

[ nachträglich editiert von Chorkrin ]

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