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Deutschland verbraucht mehr Getreide als geerntet wird

Erstmals seit den achtziger Jahren ist in Deutschland wieder mehr Getreide verbraucht worden als geerntet wurde.

44 Millionen Tonnen Getreide wurden verbraucht. Erzeugt wurde hingegen nur etwa 41.5 Millionen Tonnen. Das berichtete das Magazin "Focus" und beruft sich dabei auf Georg Keckel, einem Agrarstatistiker.

Über sechs Prozent des erzeugten Getreides geht in die E10-Produktion. Das ist ein Grund für den Mehrverbrauch.


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WebReporter: kleefisch
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Verbrauch, Ernte, Getreide
Quelle: de.nachrichten.yahoo.com

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.01.2012 09:57 Uhr von Stigma_Bln
 
+31 | -3
 
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Dieses E10 is sowieso vollkommen überflüssig. CO² soll es einsparen. Da aber die Abnutzung eines Wagens höher is und somit die ServiceIntervalle kürzer werden is das mit dem CO² einsparen sowieso etwas relativ zu betrachten. Auch müssen einige Teile öfter erneuert werden. Wieviel CO² frisst das? Achso, das interessiert uns ja nich, da die Teile ja woanders produziert werden. Dieses E10 is einfach nur völlig dämmlich. Die Idee CO² und böse Stoffe zu verringern is ja nich schlecht. Aber die Umsetzung is eher schlecht gewesen. Man sollte mal die Armen Länder fragen, wie sie es finden, dass wir Grundmittel für die Nahrungsherstellung dafür benutzen um das in unsere Autos zu kippen.
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06.01.2012 10:02 Uhr von Slaydom
 
+16 | -1
 
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@stigma: die Produzierung von E10 verbraucht viel viel mehr, als dass was man mit normalen Benzin verbrauchen würde, auch in der Entwicklung
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06.01.2012 10:06 Uhr von Nasa01
 
+22 | -2
 
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Nicht zu vergessen: der hohe Antel an Getreide, der einfach in Biogasanlagen gekippt wird....
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06.01.2012 10:18 Uhr von Gebirgskraeuter
 
+11 | -12
 
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Auch wenns jetzt nach "ewig gestrigem" klingt:

Nachdem uns die Ostgebiete genommen wurden war es logische Konsequenz dass Deutschland sich kaum noch selbst versorgen kann.

West- und Ostpreußen, Schlesien usw. waren für uns was die Ukraine für Russland war, eine Kornkammer.

Das heißt nicht ich will eine Aufhebung der Oder-Neiße-Grenze, auch wenn diese imho absolutes Unrecht war, sondern das ist einfach nur eine Feststellung.
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06.01.2012 10:39 Uhr von Ayouni
 
+2 | -1
 
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Niedergang des Agrarstaats Deutschland :D
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06.01.2012 10:44 Uhr von Nobody-66
 
+2 | -6
 
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glaube keiner statistik die du nicht selbst gefälschst hast!
wo sind den die zahlen? und vorallem nicht nur zahlen über die menge, sondern auch der jeweiligen qualität des getreides!
denn nicht alles getreide ist brauchbar. und mag der mehrverbrauch nicht auch an dem wahn liegen, das wir immer lebensmittel im überschuss brauchen? und diese dann wegwerfen! das muss man den menschen in den armen ländern mal erklären, warum wir gute lebensmittel wegwerfen.

@Stigma_Bln
dann tanke doch E10 einfach nicht, wenn es bei deinem auto diese ursachen (angeblich) hat. ich fahre mit E60 und das ohne mehrverbrauch oder sonstigen märchen, die man bei E10 hört

was mich noch an der ganzen sache stört ist, E10 tankt doch angeblich kaum einer. wieso dann aber mehr getreide für die produktion von E10 verwenden? irgendwas ist doch da mächtig faul. stimmungsmache der lobbyisten halt

[ nachträglich editiert von Nobody-66 ]
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06.01.2012 10:56 Uhr von NGC4755
 
+6 | -1
 
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@Gebirgskraeuter: Was den das für nen Schwachsinn!
Das hat nix mit den Ostgebieten zu tun!
Hier leigen riesige Ackerflächen ungenutzt brach und werden von der EU subventioniert nur damit da nix angebaut wird!
Also weg mit diesem EU Schwachsinn und weg mit E10.
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06.01.2012 11:08 Uhr von no_trespassing
 
+8 | -1
 
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Stimmt nur bedingt: Die Hälfte der in Deutschland produzierten Lebensmittel landen einfach im Müll.
Wie wär´s, wenn die Wegwerfrate mal verringert wird?
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06.01.2012 11:20 Uhr von HenkersSeele
 
+2 | -4
 
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Also E10: Es hat meiner Meinung nichts damit zu tun. Es geht doch einfach nur darum es lohnt sich für die bauern nicht mehr Getreide anzubauen weil die Hersteller und wir Konsumenten nicht die höheren Preise bezahlen wollen.
Es gibt etliche Betriebe die bei dem Preiskampf nicht überleben und einfach dicht machen.
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06.01.2012 11:20 Uhr von vorlons world
 
+1 | -2
 
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E10: schon wieder dieser müll...
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06.01.2012 12:21 Uhr von Ayouni
 
+2 | -4
 
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Soviel Blödsinn auf einem Haufen: kriegt man doch selten zu lesen. Damit der Getreideanbau in Deutschland lohnt, müssen die knappen Flächen intensiv genutzt werden. D.h. Einsatz von Dünger, Pestiziden, Herbiziden und schweren Maschinen ( >Bodenverdichtung). Die Landwirtschaft ist in Deutschland an 1. Stelle für Umweltschäden verantwortlich. Wenn sich Deutschland ausschließlich aus eigener Bio-Getreideproduktion ernähren wollte, dann wäre das wohl eher eine Hungersnot als ein Diätprogramm.

[ nachträglich editiert von Ayouni ]
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06.01.2012 13:33 Uhr von lou-heiner
 
+1 | -1
 
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Ayouni: da hab ich ne idee.
setzen wir doch keine scheiss windräder mehr auf ackerflächen.
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06.01.2012 14:59 Uhr von Dracultepes
 
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Oh ja 6% das böse E-10. Bis zu 16kg Getreide für 1Kg Fleisch. Dagegen ist E10 Kindergarten.
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06.01.2012 15:22 Uhr von MC_Kay
 
+0 | -0
 
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Etwas stimmt da nicht! Der Getreideanbau ging auch zurück. Grund liegt in dem verstärkten Anbau von Mais zur Verarbeitung in Biogasanlagen.

Bei mir in der Gegend stehen zwei Biogasanlagen und an der Dritten wird gebaut. Viele Bauern bauen vertraglich fast nur noch Mais an. Getreide, Rüben, Kohl, etc. wird nicht mehr angebaut.

6% von den 41,5 Mio t Getreide sind etwa 2,5 Mio t.
Somit ist die Summe mit den benötigten 44 Mio t verständlich.
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06.01.2012 15:40 Uhr von fumoffu
 
+2 | -1
 
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Ist es nicht so, dass das ein sehr großer Teil der Getreideproduktion ( vielleicht ~50% ?, Habe leider keine genauen Zahlen gefunden) in die Tierhaltung (Zucht, Massenhaltung) geht ?

Vielleicht sollte man den Fleischkonsum drosseln. Ich selbst bin Vegetarier, aber kann verstehen, wenn man Fleisch essen will. Weniger ist manchmal mehr und vorallem gesünder.

Würd die Zucht gedrosselt, können Tiere einfach gesünder und würdevoller gehalten werden, wenn nicht so viel ´gebraucht´ wird.
Das Problem mit dem Getreide löst sich dann von selbst...

[ nachträglich editiert von fumoffu ]
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06.01.2012 16:10 Uhr von irykinguri
 
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lol: ja und wir haben auch mehr tiere als menschen und brauchen mehr futter als wir anbauen können. und die einfuhr der futtermittel alleine ist schon zuviel co², dazu noch die umbearbetiung des bodens und monokulturen in den anbauländern. aber darüber redet ja kein mensch.
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06.01.2012 17:24 Uhr von sicness66
 
+1 | -0
 
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Was wird denn hier für ein Mist geredet ? Preußen, E10, CO²... Mein Gott wir werden alle sterben. Fragt doch mal die Afrikaner.

Was passiert denn, wenn wir zu wenig Güter zum leben haben ? Richtig. Wir importieren es von einem anderen Land! Genauso wie wir Güter in andere Länder exportieren, weil dort Mangel herrscht. Einige scheinen das Wort Weltwirtschaft noch nie gehört zu haben.
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06.01.2012 20:44 Uhr von el-broco
 
+0 | -0
 
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Mehr verbraucht? Mehr weggeworfen!!! Meine Nachbarn sind sehr tierlieb. Deshalb fahren sie täglich drei Supermärkte und zwei Bäckereien an, um Lebensmittel für das Tierheim zu sammeln, die ansonsten weggeworfen werden. Das sind Unmengen. Riesige Säcke voller Brotleiber im Anhänger und oft den ganzen Kofferraum ihres Kombis voll mit noch frischen Brötchen. Das ist unglaublich. In vielen Ländern verhungern Menschen, weil sie nichts zu essen haben und wir werfen das Zeug weg, weil wir gern abends kurz vor Ladenschluss noch frische Brötchen wollen. Das gleiche gilt übrigens auch für andere Lebensmittel. Ganze Anhängerladungen voll mit Eiern, die noch 9 Tage haltbar waren. Oder Mitte Dezember über 30 Kisten mit je 50 Adventskalendern, die noch über ein Jahr haltbar waren.
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07.01.2012 08:39 Uhr von Akaste
 
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diese Vegetarier wo soll das nur hinführen?

;-)

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