05.01.12 23:19 Uhr
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Europäische Währung derzeit weniger als 1,28 US-Dollar wert

Der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung ist am heutigen Donnerstag auf unter 1,28 US-Dollar gefallen. Ausschlaggebend war die Angst der Anleger um die weitere Entwicklung der Banken in Europa.

So tief notierte der Euro zuletzt im September 2010.

Zum Donnerstagmittag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs noch auf 1,2832 US-Dollar festgelegt.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Dollar, Währung, US-Dollar
Quelle: www.rp-online.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.01.2012 00:10 Uhr von lastfirst
 
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Wer kann eigentlich: solche Nachrichten richtig interpretieren. Der eine weint der starken DM hinterher, ein starker EURO ist aber plötzlich schlecht für den Export. Nun ist der EURO schwach und wieder wird gejammert.

Diese Wechselkursjammerei erscheint immer seine Zweck zu erfüllen, denn immer ist irgendwie der Kurs an allem Schuld.
Und ist es nicht der Kurs, dann ist es ein anderes Land.

Kein Exporteur ist doch gezwungen in einer bestimmten Währung seine Waren zu verkaufen. Und keinem werden Vertragsklauseln im Falle von Kursschwankungen verboten.

Der Grund für die ständige Geldnot IST und BLEIBT das alles existierende Geld geborgt ist und ohne eine Gegenleistung ein Mehraufwand in Form von Zinsen erbracht werden muss.

Es gibt keine kaputten Länder in Form von mangelnder Arbeitsleistung, sondern nur in Form von Bankrott durch die begrenzte Geldmenge. Wird die Geldmenge jedoch erhöht, erhöht sich auch wiederum die Zinslast, was wieder in den Bankrott führt nur zu einen späteren Zeitpunkt.
Mathematisch ist ein Finanzsystem, das auf Verleihen von Geld gegen Zins aufgebaut ist immer ein Bankrottsystem.

Ich erkläre das auch gern etwas genauer.
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06.01.2012 00:17 Uhr von Deejah
 
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Haben wir immernoch den $ als Leitwährung?
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06.01.2012 02:24 Uhr von jayjay2222
 
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@lastfirst: "Kein Exporteur ist doch gezwungen in einer bestimmten Währung seine Waren zu verkaufen. Und keinem werden Vertragsklauseln im Falle von Kursschwankungen verboten."

Da muß ich dir widersprechen. Ich habe noch nie gehört das Erdöl in Euro o. in anderen Währungen gehandelt wurde bzw. wird.

Was das Thema betrifft..

Klar haben die jenigen die in die Währung Euro angelegt haben das Nachsehen. Es hat allerdings gleichzeitig für den Euro-Raum auch ein Vorteil. Die Arbeitskraft sowie die Güter die in Euro-Raum produziert werden günstiger.
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06.01.2012 09:03 Uhr von stitch
 
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@jayjay: Doch, das geht sogar bei Öl. Wenn sich beide Vertragsparteien einig sind kann jedes Geschäft in jeder Währung abgeschlossen werden.

http://www.n-tv.de/...
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06.01.2012 11:47 Uhr von K.T.M.
 
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@lastfirst: "Der eine weint der starken DM hinterher, ein starker EURO ist aber plötzlich schlecht für den Export. Nun ist der EURO schwach und wieder wird gejammert."

Das interessante ist, selbst jetzt, in der Phase der "Schwäche", ist der Euro gegenüber dem USD mehr wert als die DM seinerzeit. 1997 musste man für einen USD 1,7348 DM (0,887€) zahlen. Zurzeit kostet ein USD 0,78 €

Edit: Noch besser sieht es beim GBP aus. 1997: 2,841 DM (1,453€), heute zahlt man pro GBP 1,21 €

[ nachträglich editiert von K.T.M. ]
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06.01.2012 16:08 Uhr von jayjay2222
 
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@stitch: "Doch, das geht sogar bei Öl. Wenn sich beide Vertragsparteien einig sind kann jedes Geschäft in jeder Währung abgeschlossen werden."

Ich meinte allerdings die Weltmarkt. OPEC handelt Erdöl mit $

Und dein Beisspiel in dem Link ist auch schon Geschichte ;-) Schau dir mal diesen Link an:

http://de.wikipedia.org/...

Iran handelt seit 2008 mit Rial, Landeswährung von Iran. Und wozu das führen kann sehen wir heute durch den Embargo der westlichen Industrie Staaten. Die Rial verliert immer mehr an Wert, Nachricht vom 21.12.2011:

http://wirtschaft.t-online.de/...

Ach ja, schau dir mal auch den Link in dem Link :) an den ich oben (Petrodollar) angegeben habe :) Hier trotzdem mal separat:

http://de.wikipedia.org/...



[ nachträglich editiert von jayjay2222 ]
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08.01.2012 01:47 Uhr von lastfirst
 
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Ihr habt natürlich: beim Öl völlig recht, dass es in Dollar gehandelt wird. Habe mir beim ersten Kommentar schon überlegt ob ich es ausklammere, aber es geht ja um den deutschen bzw. europäischen Export und wir exportieren nun mal kein Öl. Somit ergibt sich beim schwachen EUR natürlich ein teurer Import von Öl. Aber dann muss man auch den Vorteil im Export erwähnen. Es wird aber immer nur der negative Part genannt.

Würde Öl nicht in Doller gehandelt werden, wäre es der Untergang für diese Währung, da nur die Bindung Öl / Dollar den Dollar am Leben erhält. Es wäre das Ende für die USA. Somit ist es auch verständlich warum soviel Geld in das Militär fließt. Denn wer es wagt die Währungskopplung zum Öl aufzuheben bekommt eins aufs Dach. Es war ja geplant das die Öl-Staaten eine eigene Handelswährung aufmachen. Die Antwort darauf sehen wir ja. Interessant und zugleich sehr gefährlich oder auch mutig ist, dass China und Japan den Dollar für Ihren Handel ablösen wollen. Das hat zwar nichts mit den Öl zu tun, signalisiert aber der restlichen Welt was vom Dollar zu halten ist.

Das sind aber nur Nebenschauplätze. Das Virus heißt immer noch Zins. Es hat sich durch seinen Wirt, dem geborgten Geld, weltweit ausgebreitet. Nun steht es vor dem Ausbruch. Ich wünsche es mir nicht, aber vieles deutet darauf hin, dass die Defizite, verursacht durch den Zins, im großen Maßstab von schwachen Ländern eingeholt wird. Man wird es befreien und/oder demokratisieren nennen.

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