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Public Eye Awards küren skrupelloseste Unternehmen

Am 27. Januar findet die diesjährige Verleihung der Public Eye Awards statt. Der Preis geht an Unternehmen, die sich 2011 die schlimmsten Umwelt- und Menschenrechtsverletzungen geleistet haben.

Bis zum 26. Januar kann auf "http://www.publiceye.ch" abgestimmt werden, welches Unternehmen den Publikumspreis bekommt.

Die sechs Finalisten haben sich die Nominierung redlich verdient, dürften über einen Sieg wenig erbaut sein, wird ihr Verhalten doch im Rahmen des Weltwirtschaftsforums in Davos ins Licht der Öffentlichkeit gerückt.


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WebReporter: John_Steed
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Unternehmen, Umwelt, Award, Menschenrecht
Quelle: www.greenpeace.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.01.2012 21:44 Uhr von Bi-Ba-Butzemann
 
+26 | -0
 
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Zur Einfachheit hier die 6 Finalisten Barclays: Die britische Bank ist wegen ihrer großen Rolle bei Lebensmittelspekulationen nominiert. Als weltweit drittgrößter Spekulant in diesem Bereich treibt das Unternehmen Lebensmittelpreise auf Kosten der Ärmsten in die Höhe. Barclays hat enge Verbindungen zur britischen Regierung, die damit droht, europäische Regulierungen für Lebensmittelspekulationen zu blockieren.

Freeport McMoRan: Das US-amerikanische Unternehmen betreibt seit 45 Jahren die Grasberg-Mine in Westpapua ohne Rücksicht auf Natur und Menschen. Jeden Tag entstehen in der Gold- und Kupfermine 230.000 Tonnen mit Schwermetallen verseuchten Abraums. Der entstehende Schutter zerstört in einem Radius von bis zu zehn Kilometern alles in seinem Weg und bedroht das Gebiet eines Weltkulturerbes.

Samsung: Der südkoreanische Konzern ist nominiert, weil er verbotene und hochgiftige Stoffe in seinen Fabriken einsetzte, ohne die Arbeiter darüber zu informieren. Bei mindestens 140 von ihnen wurde daraufhin Krebs festgestellt. Von ihnen starben mindestens 50 junge Arbeiter. Trotz klarer Beweise weist Samsung die Verantwortung von sich und bringt die Kranken und ihre Familien öffentlich in Verruf.

Tepco: Das japanische Energieunternehmen vernachlässigte aus Kostengründen in grober Weise die strukturelle Sicherheit seiner Atomanlagen. Die Kernschmelze in Fukushima und die daraus folgende radioaktive Verstrahlung von Menschen, Land und Wasser hätten verhindert werden können. Außerdem stellte das Unternehmen nachweislich falsche oder verspätete Informationen bereit.

Vale: Das brasilianische Bergbauunternehmen hat eine 60-jährige Geschichte von Menschenrechtsverletzungen, unmenschlichen Arbeitsbedingungen und rücksichtsloser Ausbeutung der Natur. Derzeit beteiligt sich das Unternehmen am Bau des Belo Monte Damms im Amazonas. Durch den Bau des Damms müssen wahrscheinlich 40.000 Menschen umgesiedelt werden. Ein Gebiet in der Größe des Bodensees wird geflutet - mit verheerenden Folgen für die einheimische Bevölkerung sowie für Flora und Fauna.

Syngenta: Das Schweizer Unternehmen für Pflanzenschutz und Saatgut vermarktet weiterhin sehr stark sein hochtoxisches Pflanzenschutzmittel Paraquat. Zahlreiche Bauern auf der Südhalbkugel der Erde starben nach dem Einsatz von Paraquat auf ihren Feldern oder waren schwer vergiftet. Das Pestizid Atrazine des Unternehmens hat 90 Prozent des Trinkwassers im amerikanischen mittleren Westen verseucht. Zudem startete Syngenta eine Verleumdungskampagne gegen einen Wissenschaftler, der Atrazine kritisch gegenüberstand.

Das Publikum kann bis einschließlich 26. Januar im Internet über seine Favoriten abstimmen.
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05.01.2012 22:09 Uhr von akaM4
 
+13 | -2
 
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widerlich wohin uns dieses kaptialistische, menschenverachtende system gebracht hat - oder noch bringen wird!?

mir schmerzt mein herz bereits beim lesen der gräultaten.
was sind das für menschen, die diese dinge zu verantworten haben und diese mit ihrem gewissen vereinbaren können!?

einfach widerlich!
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05.01.2012 22:37 Uhr von abymc1984
 
+5 | -2
 
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was sind das für menschen die sich morgens noch im spiegel angucken können???

kündige ich jetzt meine barclays kreditkarte?

[ nachträglich editiert von abymc1984 ]
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06.01.2012 02:18 Uhr von sv3nni
 
+5 | -0
 
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da fehlt noch was: [ Monsanto ]

50% des weltweiten saatguts wird von Monsanto genverändert & kontrolliert. studien welche unbedenklichkeit bestätigen sollen verschwinden immer wieder. saat aus monsantos pflanzen ist patentrechtlich geschützt und es stellt eine kopierrechtverletzung dar falls dritte diese saat erzeugen & benutzen

[ nachträglich editiert von sv3nni ]
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06.01.2012 08:25 Uhr von SilentPain
 
+6 | -2
 
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@abymc1984: (Achtung: Zynismus)
Kündigen: nein, tue das nicht!!
und gehe auch weiterhin bei Wal-Mart einkaufen
die Verantwortung liegt ja auch nur bei DENEN
nicht bei DIR
(Zynismus off)

Ich wusste das mit Samsung nicht und werde trotz vorheriger
Begeisterung für das Galaxy (u.a.) mir keine Produkte von Samsung kaufen
und auch kein Geflügel von Wiesenhof...
UND das ist kein Ökoscheiss sondern unsere Verantwortung
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06.01.2012 09:04 Uhr von scRs
 
+5 | -4
 
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Bei Apple (FoxConn) stürzen sich die Mitarbeiter in den Suizid, bei Samsung werden sie vergiftet. Gottseidank hab ich ein Iphone, da gebe ich den MA wenigstens ne Chance..

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