Neues Computer Modell erklärt Wetter auf Saturnmond Titan
Wissenschaftler des "California Institute of Technology" haben ein Computermodell entwickelt, mit dem sich Wetterphänomene, die auf Titan beobachtet wurden, jetzt erklären und vorhersagen lassen. Einige der Wetterkapriolen stellten die Wissenschaft bislang vor ein Rätsel.
Titan, der größte Saturnmond, ist in eine dichte Atmosphäre aus Methan gehüllt. Bei einer durchschnittlichen Oberflächentemperatur von -300°F ( -180°C ) ist auf ihm nicht Wasser eine treibende Kraft des Wetters, sondern flüssiges Methan in riesigen Seen auf der Oberfläche und Methanwolken in der Atmosphäre.
Das neue Computermodell gibt Aufschluss über die Verteilung der Wolken auf Titan. Es erklärt zudem, wieso sich die großen Methanseen eher am nördlichen Pol bilden sowie die Ursache starker Niederschläge in dem eigentlich als trocken geltenden Äquatorgebiet, welche 2005 die Huygens Sonde entdeckte.