05.01.12 17:22 Uhr
 261
 

Griechenland: Premierminister Lukas Papademos sieht Land vor der Pleite

Der Ministerpräsident Griechenlands, Lukas Papademos, hat geäußert, dass er Griechenland kurz vor einer nicht kontrollierten Pleite sieht. Papademos forderte in diesem Zusammenhang weitere Opfer, die auch die Arbeitnehmer zu bringen hätten.

Es stehen wieder Lohnkürzungen auf dem Programm. Anders könne man die Sparziele nicht erreichen. Griechenland laufe Gefahr, einem "katastrophalen Ende" entgegen zu gehen. Man diskutiert sogar über eine Abschaffung des Mindestlohns.

Derzeit liegt der Mindestlohn in Griechenland bei 751 Euro pro Monat. Die Gewerkschaften lassen in Sachen Mindestlohn aber keinen Verhandlungsspielraum. Der Tarifvertrag, der landesweit gilt, stehe nicht zur Debatte.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Griechenland, Pleite, Finanzen, Premierminister, Lukas Papademos
Quelle: www.tagesschau.de
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
05.01.2012 17:58 Uhr von Mankind3
 
+8 | -0
 
ANZEIGEN
überall: Und überall ist es das selbe, wenn ein Staat Geldsorgen hat, muss als erstes immer der Arbeiter darunter leiden.
Kommentar ansehen
05.01.2012 18:52 Uhr von culturebeat
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
Was sollen die Griechen denn arbeiten? Die können ausser Oliven und Ziegenkäse doch sowieso nichts produzieren, was anderswo gebraucht wird.

Alles andere wird nicht exportiert, weil die Qualität der griechischen Erzeugnisse zu schlecht ist.

Nicht mal griechisches Olivenöl will man in Europa haben:

"Italienisches Olivenöl oft nur billiges Importöl"

"Laut dem Blatt werde das angeblich italienische Olivenöl häufig aus Griechenland, Tunesien, Marokko oder Spanien importiert."

"In manchen Produkten müsse gar mit Spuren von Schmierstoffen oder Schimmel zu rechnen sein."

http://www.yazio.de/...
Kommentar ansehen
05.01.2012 18:55 Uhr von artefaktum
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
"Es stehen wieder Lohnkürzungen auf dem Programm. Anders könne man die Sparziele nicht erreichen. (...) Man diskutiert sogar über eine Abschaffung des Mindestlohns."

Und was haben die Löhne in der Privat(!)wirtschaft mit dem Schuldenproblem des Staates zu tun? Gar nix. Ganz im Gegenteil: Brechen die Löhne ein, werden weniger Steuern und Sozialabgaben abgeführt.
Kommentar ansehen
05.01.2012 21:18 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Aus der Financial Times Deutschland: "Die aus Vertretern der EU, des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank (EZB) bestehende Experten-"Troika" wird Mitte Januar in Athen erwartet. Im Mittelpunkt der Gespräche steht die Auszahlung einer "Supertranche" der Finanzhilfe für Griechenland bis Mitte März in Höhe von 89 Mrd. Euro".

...ich bin überzeugt, die Troika wird den Zuschlag geben!
Auf deutsche Verhältnisse übertragen wäre das eine "Supertranche von 1 Billionen Euro - einfach mal so nebenbei. Um dies zu erreichen, macht sich zwei Jahre nach Beginn der Rettungsorgie ein griechischer Ministerpräsident - zumindest vordergründig - erstmals Gedanken über "Wettbewerbsfähigkeit" (dafür gab es in D leider kein Geld). Dennoch: Der Mindestlohn soll (zurecht) nicht wie in Deutschland abgeschafft werden, auch nicht das 13. und 14. Monatsgehalt.

Keiner wird es ihm verübeln, denn Deutschland hat sich nach Überzeugung der Presse längst erpressbar gemacht. Der NeverComeBack-Rubel rollt, hierzulande werden gerade wieder die Renten gekürzt und in ihrer Neujahrsansprache kündige Merkel "Anpassungein im Sozialsystem" an, um auch "künftig" soziale Basisleistungen gewähren zu können.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?