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Traditionsunternehmen Kodak steht vor der Insolvenz

Der 131 Jahre alte Konzern Eastman Kodak steht vor der Insolvenz. Demnach soll in den nächsten Wochen die Einleitung des Insolvenzverfahrens vorbereitet werden. Eine Rettung scheint nur noch durch den Verkauf eines Patent-Portfolios des Unternehmens möglich zu sein.

In den 1960er Jahren zählte Kodak zu den größten Konzernen der USA. In dieser Zeit brachte das Traditionsunternehmen zahlreiche Erfindungen hervor und konnte sich eine riesige Zahl an Patenten sichern, die heute noch eine Art Lebensversicherung darstellen.

Doch gerade die Einführung der Digitalkamera verschlechterte die Situation von Kodak bis heute nachhaltig. Das Unternehmen verschlief den Trend und konzentrierte sich auf andere Geschäftsfelder. Kodak beschäftigt zur Zeit 19.000 Angestellte und braucht eine Milliarde Dollar zur Sanierung.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Unternehmen, Kamera, Insolvenz, Sanierung, Kodak
Quelle: winfuture.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.01.2012 16:40 Uhr von sicness66
 
+4 | -1
 
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Wäre sehr schade um das Unternehmen. Aber so läuft das Spiel eben mal. Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen.
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05.01.2012 17:04 Uhr von MC_Kay
 
+2 | -7
 
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Spendenaufruf: Soll das ein Spendenaufruf an unsere Angela Merkel sein/werden?
Immerhin haben wir doch schon mit genug Mrd.-Euro um uns geworfem. Da würde die 1. Mrd. Euro nicht mehr soooooo ins Gewicht fallen.

</ironie>
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05.01.2012 18:35 Uhr von tuerkentuerke
 
+0 | -5
 
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tja: wer nicht mit der zeit geht, der muss mit der zeit gehen.

ich weine denen keine träne hinterher. die haben NICHTS getan, um die digitalfotografie nach vorne zu bringen, sondern haben sich auf alten "leistungen" ausgeruht. denen weine ich keine träne hinterher. und ja, es ist gut, dass die analogfotografie tot ist. digital ist einfach immer besser.
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05.01.2012 20:55 Uhr von AdiSimpson
 
+2 | -0
 
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blabla: nur kodachrome etc. fängt das echte leben ein.

@tuerkentuerke
geh weiter mit deinem handy fotografieren.
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06.01.2012 03:43 Uhr von tuerkentuerke
 
+1 | -0
 
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@AdiSimpson: nee, das iphone macht keine so guten bilder. ich nehme lieber weiterhin meine 5dm2.
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06.01.2012 11:07 Uhr von kingoftf
 
+0 | -0
 
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Kodak ist doch: nur die Spitze des Eisbergs, wenn ich sehe, wie viele Fotolabors es hier auf Teneriffa gegeben hat, alle geschlossen.

Und Kodak hat doch erst vor ein paar Wochen noch einen neuen Tageslichtfilm vorgestellt, man könnte fast meinen, die wollen nicht einsehen, dass sie den Digitaltrend nach anfänglichem Mitlaufen total verpennt haben.
Auch im Profibereich knipst doch fast keiner mehr analog, selbst Hasselblad hat doch etliche gigantische Digi-Cams im Programm
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07.01.2012 10:56 Uhr von bigpapa
 
+0 | -0
 
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seltsam: Wenn ich die http://www.kodak.de Seite aufrufe, dann kann ich da jede Menge Digitales Zeug kaufen.

Die haben mächtig aufgeholt.

Nur. Das ist ein US-Unternehmen. Und die müssen gegen Billigware aus Fernost ankämpfen, aber nach den US - Gesetzen.

Das ist denke ich, fast das selbe Problem wie in Deutschland. Die Löhne steigen, die Produktion wird ausgelagert, und der Rest wird klein geschrumpft.

Ich z.b. habe nach 17,5 Jahren in der selben Firma mein Job verloren, weil man meine Stelle nach Holland verlagert hat. Und darf mich dann in ca. 3-4 Monaten auf Hartz-4 freuen.

Mal sehen, wann die Wirtschaft endlich richtig zusammenbricht.

Gruß

BIGPAPA

ps. : Vielleicht haben die Mayas recht, dann hab ich Ende des Jahres keine sorgen mehr. :)

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