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94.000 gefälschte Windows-Kopien ohne Lizenz verkauft

Der Einzelhändler "Comet" soll laut Microsoft 94.000 Windows-Exemplare ohne Lizenz verkauft haben. Es handelt sich hierbei um die Versionen XP und Vista. Die unlizensierten CDs seien bei dem Verkauf von PC-Komplettsystemen beigelegt worden.

Als Microsoft davon erfuhr, beschritt der Software-Gigant den Rechtsweg und verklagte "Comet" auf Schadensersatz in unbestimmter Höhe.

Bekannt ist, dass "Comet" finanziell bereits angeschlagen ist und im letzten Jahr einen operativen Verlust von 5,3 Millionen Pfund hinnehmen musste. Wird "Comet" verurteilt, wäre das wohl der Ruin für das Unternehmen.


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WebReporter: FinalHell
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Großbritannien, Windows, Software, Lizenz, Produktpiraterie
Quelle: www.gulli.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.01.2012 13:49 Uhr von FinalHell
 
+2 | -30
 
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05.01.2012 14:15 Uhr von FinalHell
 
+1 | -8
 
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jo dann ist die quelle schuld da steht nicht mehr drin
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05.01.2012 15:01 Uhr von gmaster
 
+2 | -2
 
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@FinalHell: Die Quelle soll schuld sein? Ich habe die Quelle zwar nicht gelesen, aber wenn ich da gulli als Quelle sehe, kann es gar nicht falsch sein.
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05.01.2012 17:20 Uhr von iarutruk
 
+0 | -1
 
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@autor muss da @ruckzuckzackzack völlig recht geben. auch mc kann auf solche beträge einfach verzichten.
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05.01.2012 21:50 Uhr von NilsGH
 
+2 | -1
 
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... unglücklich formuliert ODER: Quelle nicht verstanden.

Es ging nicht um Lizensen, sondern um die CDs ... DIe Firma hat "nur" die CD vervielfältigen lassen. Warum? WAHRSCHEINLICH aus dem von bad_beaver beschriebenen Grund.

Hab selbst bei einer FIrma gearbeitet, da haben wir in Einzelfällen für Kunden eine Windows-DVD gebrannt, weil dieser seine Recovery-Partition auf der Platte verloren oder gelöscht hatte. Die ISOs haben wir selbst bei Microsoft heruntergeladen...

Die Kunden hatten den Lizens-Aufkleber außen aufm Computer, sie haben also für das OS bereits bezahlt. Bei der Neuinstallation haben wir den Schlüssel dann einfach eingegeben und Ruhe war.

Ergo: Wo da nun das Problem von Microsoft ist, erschließt sich mir nicht. ZWar ist das eine hohe Zahl, aber wenn diese Menschen doch bereits beim Kauf ihrer Computer fürs Windows bezahlt haben, was wollen die dann? Achso, klar: Noch mehr Geld. Denn lieber verkauft der Sauladen sein Windows an dumme Kunden gleich zwei Mal, als dass ein Computerladen guten Kundenservice betreibt und eine Backup.DVD für ein bezahltes OS herstellt.
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05.01.2012 22:00 Uhr von tino02
 
+2 | -0
 
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@ruckzuckzackzack: Kann deiner Rechnung nicht folgen. Hier handelt es sich um vorinstallierten OEM-Version. Für diese Versionen hat "Comet" Lizensgebühren bezahlt. Wie sollen sie sonst auch an einen gültigen Key gekommen sein?
"Comet" hat eine Recovery-CD beigelegt, das wohl gegen die OEM mit Microsoft verstieß. Da wird wohl eine Geldstrafe kommen und gut ist.

[ nachträglich editiert von tino02 ]
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06.01.2012 11:18 Uhr von vorlons world
 
+0 | -1
 
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mal wieder einer - jeder pc der mit einer gültigen lizenz an einem kunden ausgeliefert wird hat einen aufkleber mit einer seriennummer - das wissen wir alle. wenn die recovery partition weg ist weil die hdd kaputt ist, hilft nur noch eine neuinstallation. microsoft bietet die software kostenlos zum downloaden an, ist eine image. diese muss man auf einen rohling brennen und wie es weiter geht wissen wir wohl alle. was "comet" gemacht hat, ist wohl was anderes, was illegales.

An alle die meinen es wäre doch legal - als vergleich: wenn bei eurem auto (ich nehme an dass es sich bei den leser nicht um kiddies handelt) zb einen motorschaden habt, könnt ihr auch nicht vom hersteller einen neuen kostenlosen verlangen - oder?
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06.01.2012 13:13 Uhr von Aurora111
 
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@vorlons world: Natürlich, wenn das Auto noch Garantie hat, wird der Motor kostenlos getauscht und in der Regel ein Leihwagen zu Verfügung gestellt.
Kein guter Vergleich ;)

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