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Schweden: Filesharing ist zur Religion erhoben worden

Bisher war Filesharing schon die Basis für die Gründung einer politischen Partei in Schweden. Jetzt legt die Bewegung noch einen drauf: "Kopimi" ist zu einer neuen Religion erhoben worden. Die zuständige schwedische Behörde hat "Kopimi" offiziell als Religion anerkannt.

Die Gläubigen können nun immerhin ihren Glauben ausleben, indem sie das Tauschen von urheberrechtlich geschützten Werken zumindest predigen. Das Tauschen selbst ist auch Schweden weiterhin illegal. Ob sich die "Schäfchen" daran halten ist fraglich, denn für sie ist "das Kopieren ein Sakrament".

Isak Gerson, Oberhaupt der Kopimi-Kirche predigt bereits von der Freiheit: "Hoffentlich ist dies auch ein Schritt mehr hin zu dem Tag, an dem wir unseren Glauben frei und ohne Angst vor Verfolgung werden ausüben können." Mit den Kopyactings gibt es gelegentlich auch religiöse Feiern.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Partei, Schweden, Religion, Filesharing
Quelle: computer.t-online.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.01.2012 11:47 Uhr von tipico
 
+0 | -15
 
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05.01.2012 12:55 Uhr von Slingshot
 
+10 | -1
 
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@ tipico: Weder in dieser News noch in der Quelle steht etwas von Piratenpartei. Was soll also dein Kommentar?

Kopimi gehört zur Anti-Copyright-Organisation Piratbyrån.
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05.01.2012 13:21 Uhr von xenonatal
 
+7 | -0
 
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Ist das TAUSCHEN: von urheberrechtlich geschützten Werken (in Schweden) wirklich verboten ? Also wenn ich mein gekauftes Buch oder meine DVD gegen die meines Freundes tausche !? Kaum zu glauben.
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05.01.2012 15:55 Uhr von aquilax
 
+2 | -1
 
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wir: wir wollen doch keine religionen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

[ nachträglich editiert von aquilax ]
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05.01.2012 16:28 Uhr von Floppy77
 
+3 | -4
 
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Wie würde eine Welt aussehen, in der die: Menschen nur noch Filme, Games und Programme aus dem Netz ziehen?

Kein Unternehmen würde sich die Mühe machen neue Filme oder Programme zu schaffen. Ohne Einnahmen lässt sich sowas nicht realisieren.

Wer nur lädt und nie was kauft ist ein Schmarotzer.
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05.01.2012 17:08 Uhr von GaiusBaltar
 
+5 | -2
 
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@ Floppy77: Nein diese Personen sind keine Schmarotzer, es sind halt nur keine "Apple-Philosophie-Deppen".
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05.01.2012 17:16 Uhr von xenonatal
 
+1 | -1
 
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@Floppy77: Der Großteil der Menschen konsumiert und gibt dabei fast soviel Geld aus wie er hat bzw. sich leisten kann.
Die wenigsten werden am Ende des Monats noch 1000 Euro übrieg haben die sie per "Filesharing" gespart haben !
Nicht wenige stecken sogar mehr Geld in Schnickschnack als in ihre Ernährung/Gesundheit. Deshalb werden sich IMMER Unternehmen die "Mühe" machen um neues zu erschaffen.
In der Regel machen sich allerdings die Arbeiter des Unternehmens die Mühe und werden dafür schlecht bezahlt. Diese unterbezahlten Arbeiter sind aber auch Konsumenten!
Und die sollten eigendlich nicht mehr Geld ausgeben als wie sie verdienen.
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05.01.2012 17:49 Uhr von irykinguri
 
+2 | -2
 
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@floppy77: kann man nur arbeiten wenn man gewinn hat? kann man profit essen? kannst du dich nur bewegen wenn dir jemand ´n euro in dein schlitz steckt, bist du ein roboter????
vielleicht, aber auch nur vielleicht wäre es sinnvoll arbeiten auszuführen weil sie die menschheit vorranbringen und nicht weil es obendrein auch noch gewinn abwirft. zb fukushima.....
die hätten es so sicher bauen können das da nie etwas passieren könnte, doch leider wäre das für tepco unwirtschaftlich. also hält man sich an die minimumstandards die vom staat (mitverdiener an der ausbeutung) gegeben wurden. gaaaanz toooooooll. wirklich das bringt die menschheit vorran. bau nicht atomkraftwerke um der strom für gute sachen zu haben sondern um den leuten iwas zu verkaufen und sich daran zu bereichern. nd dann demonstriert das atomkraftwrerke nicht sicher sein. ja klar gewinnmaximierend und wirtscahftlich wie die gebaut sind schon logisch
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05.01.2012 19:54 Uhr von FETTLORD
 
+2 | -2
 
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@irykinguri: Ist ja schön wenn du dir die Welt so vorstellst, allerdings muss jeder Geld verdienen um sich Nahrung etc. kaufen zu können, daher wird es immer darauf hinauslaufen das man etwas verdienen muss. Was das beste für alle ist, kann da höchstens an 2. Steller stehen.
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06.01.2012 15:21 Uhr von KingPiKe
 
+0 | -1
 
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@irykinguri: Ist ja schön, dass du anscheinend unentgeltlich arbeitest.
Nur blöd, dass man so nunmal nicht seine Kosten bezahlen kann.
Würde gerne mal sehen wie du dem Bäcker nebenan erklärst, warum du jetzt nicht für dein Brot bezahlen musst.
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07.01.2012 01:23 Uhr von Draco Nobilis
 
+2 | -1
 
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irykinguri hat schon recht.

Derzeit zählt das was Profit bringt. Gegen alle Vernunft.
Lieber irgendwie sparen. Nur damit mans dann einfach nocheinmal bauen darf.

Aber es ist von den meißten ja zuviel verlangt mal nachzudenken.
@FETTLORD, was stimmt hier eigentlich nicht wenn das "beste für alle" nicht an erster Stelle steht? Vieleicht solltest du mal darüber nachdenken. Für wenn ist es den dann am besten so wie es jetzt ist?^^

@KingPiKe
Wie kommst du auf unentgeltlich?
Man kann sowas bezahlen. Der Punkt ist:
WENN man die Dinge bei Atomkraftwerken so bauen würde das sie nicht kaputt gehen könnten, wären sie unbaubar da zu teuer.
Kosten/Nutzen Rechnung.
Hier hat man um Profit zu scheffeln sich das ganze etwas weniger Kosten lassen. Man sieht ja was dabei heraus kommt.
Was hat der Bäcker hier zu suchen?
Ein Atomkraftwerk in DE oder sonstwo das pro Tag >1 Million € Reingewinn erzeugt mit nem Bäcker zu vergleichen ist pervers. Der Bäcker gefährdet selten Volkswirtschaften wenn er Mist baut.
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07.01.2012 15:13 Uhr von Chris9988
 
+1 | -0
 
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mal nachdenken statt " irykinguri " statt "irykinguri" so vorschnell zu dissen.....

Denken die netten "Minusklicker" das die Firmen die von Ihm angesprochen werden, Ihren kompletten Profit für die Menscheheit aufgeben sollen ?

Ich finde auch, das Firmen die jährlich damit protzen
"dieses Jahr haben wir leider NUR 60 Milliarden Dollar Gewinn gemacht",
bestimmt nicht sterben würden
und ihre Mitarbeiter nicht mehr beschäftigen können,
nur weil Sie mal eine Milliarde ihres Gewinnes mehr in Ihre Mitarbeiter oder die Sicherheit investieren würden.

Stattdessen werden der Management-Etage eine reihe neuer Dienstwagen spendiert oder der ein oder andere Lear-Jet gekauft.

Fragt mal den Karstatt-Vorstand, der noch eben schnell im Konkurs Jahr 24Millionen EUR auf den Kopf gehauen hat (mit dem Hubschrauber vom Arbeitsplatz nach hause fliegen, Wein -2000,-EUR die Flasche- für die Management Etage usw.) wie der wohl an seine Firma bzw. an die Mitarbeiter gedacht hat ?
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07.01.2012 15:21 Uhr von Chris9988
 
+0 | -0
 
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Wundert mich nicht das es nicht schon längst passiert ist mit so einer art Religion.

Schaue man sich doch mal die ganzen Fans/Fanboys an,
Star-Treck, Star-Wars, früher die Fans von Kiss, ACDC usw.,
die sich meist wie Ihre Idole verkleiden.
Das gleicht ja schon fast einer Sekte,
ist aber ja nun nicht weiter gefährlich.

So wundert es also nicht, das Anhänger dieser Dinge Popgruppen/Popstars/Filmstars sich auch mal gegen etwas entscheiden.
und dazu zählt nun leider auch die Profitgier bzw. der Profit einiger.

Wobei man ja bei dem Profit zwischen gesunden und gier-Verhältnis unterscheiden sollte.

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