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Pressestimmen zum Interview von Christian Wulff: "Fremdschämen"

Die nationale Presse geht mit dem Auftritt von Bundespräsident Wulff bei seinem Interview heute Abend hart ins Gericht.

Die Reaktionen der Medienvertreter sind dabei keineswegs sanft ausgerichtet, die Kritik wiegt schwer. Der Präsident sei "ein schwer angeschlagenes Staatsoberhaupt", das zum "Fremdschämen" einlädt. Dies sei ein trauriger Auftritt Wulffs gewesen.

"Was der Mann aus Osnabrück sagte, war beschämend. Wulff bleibt sich auf fatale Weise treu. Damit kann er das Ansehen seines Amtes nicht wiederherstellen.", schreibt die "Heilbronner Stimme".


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Interview, Fernsehen, Presse, Christian Wulff, Echo
Quelle: www.express.de
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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.01.2012 22:15 Uhr von wrigley
 
+14 | -4
 
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Hmm: Auch wenn er Rücktritt im Moment ausschließt, denke ich, dass seine Zeit abgelaufen ist. War doch schon immer so, zuletzt bei Guttenberg....
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04.01.2012 22:24 Uhr von Pils28
 
+15 | -2
 
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Habe es mir auch gerade abgehört. Was der da herumlamentiert ist peinlich und falsch.
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04.01.2012 22:37 Uhr von sabun
 
+6 | -14
 
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Ich denke mir, dass er noch einige Schäfchen ins trockene bringen, muss bevor er abtritt.
Was mir bei der ganzen Affäre komisch vorkommt, ist:

1. Das Haus, dass ganze Zeit gezeigt wird, ist es wirklich 500.000 Euro wert?
Es soll ja angeblich 60 % von der Bank finanziert worden sein.
60 % von 500.000 Euro = ca 833.000 Euro.
Sind diese Art von Häusern so teuer?
Oder steckt etwas anderes dahinter? Etwas ablösen? Etwas ablösen, freikaufen, was wir nicht wissen sollen?

2. Warum kaufe ich mir so ein teueres Haus, wenn ich weiß, dass ich ein Leben lang ein vergünstigtes Wohnrecht als Bundespräsident habe? Nach meiner Einschätzung kann ich nicht mal das Hauspersonal in diesem Haus unterbringen? Ist dieses Haus ein Vorwand um etwas zu verdecken?
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04.01.2012 23:21 Uhr von Torias
 
+3 | -6
 
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@sabun: 1. Mathe 6 minus?

2. Vielleicht möchte er lieber da wohnen wo er will und nicht wo er Wohnrecht hätte? Vielleicht geht ihm Hauspersonal auf die Dauer auf den Sack?
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04.01.2012 23:22 Uhr von SchwesterTabsi
 
+5 | -2
 
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Wulff muss weg: Wenn Wulff jetzt zurücktreten würde, dann würde er ausnahmgsweise mal was richtig machen. Das würde ihn aufwerten. Stattdessen klebt er an seinem Amt wie die Klette am Hundeschwanz und merkt nicht, wie sein Rückhalt mehr und mehr schwindet. Wer vertuscht und mauschelt, wer Journalisten bedroht, ist als Bundespräsident nicht geeignet. Warum erkennt er das nicht selbst? Oder hat er denn keine Berater, die es gut mit ihm meinen, und die ihm erklären, dass es besser ist, jetzt abzutreten, anstatt für immer als Pappnase in die deutsche Nachkriegsgeschichte einzugehen? Vielleicht sollte er mal Margot Käßmann um einen seelsorgerlichen Rat fragen oder einfach mal die Bibel aufschlagen und lernen, was Demut heißt. Wenn er sich als Katholik bezeichnet, dann kann er doch nicht so tun, als ob es Gott nicht gäbe. Und Gott hat nun mal keinen Gefallen an Hochmut und Uneinsichtigkeit.
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04.01.2012 23:23 Uhr von Kimera
 
+5 | -9
 
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Achtung Minus Kommentar: Das Wulff sich in die Opferrolle begibt kennt man eigentlich nur von Linken, aber er hat Recht, wenn er sagt:

1. Wenn man Politiker ist, gibt man keine langjährigen Freunde auf, egal welcher Position. Typische Forderung der linken Presse.

2. 150 EUR zahlen an Freunde für die Übernachtung., das macht auch nicht die Journalistin. Freunde bezahlt man nicht, es sind schließlich Freunde. Die Presse nimmt wohl die Facebook Freundschaft als zeitgenössige Definition von Freundschaft.

3. Auch als Politiker hat man Anrecht auf Privatleben. Da hat sich die (Schmutz)Presse wie die Bild nicht einzumischen. Deshalb sind Abwehrreaktionen menschlich und verständlich (siehe Familienangelegeneheiten).
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04.01.2012 23:27 Uhr von Torias
 
+3 | -5
 
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Fremdschämen: musste man sich vor allem für diese sogenannte Journalistin, die ihren Freunden Geld zahlen muss, damit sie dort ausgehalten wird. Lächerlich.
Und diese schrecklichen Drohungen - ausgerechnet gegen Axel Springer!!! Dieser Schmierenverein, dessen Leitspruch lautet: "Gib mir was ich will, oder ich denk mir eine Story aus!"
Das ist keine "Presse", das ist Meinungsmache, Volksverarsche und billigster Populismus
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04.01.2012 23:29 Uhr von fromdusktilldawn
 
+3 | -2
 
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der wulff: ist in machenschaften verstrickt wie flöhe im hundefell, das ist nur die spitze des eisberges die da ans tageslicht kam, der war nur ersatzpräsident mangels anwärter mit format,


[ nachträglich editiert von fromdusktilldawn ]
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05.01.2012 00:20 Uhr von sabun
 
+2 | -3
 
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Torias: warum 6 minus in mathe ?
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05.01.2012 15:25 Uhr von Torias
 
+1 | -0
 
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@sabun: 500.000 € waren die Kosten für das Haus. Wir mittlerweile ja im Detail nachlesbar hat das Haus 415.000 € gekostet, der Rest waren Renovierungskosten.

Zur Mathematik: 60% von 500.000 = ca. 833.000 .... iss klar.

Davon mal abgesehen berechnet sich die Eigenkapitalquote etwa komplizierter. Wird dir dein freundlicher Sparkassenberater sicherlich im Detail mal vorrechnen, was du für einen Betrag X für eine Eigenkapitalquote hast.
Ich habe mit etwas über 40% Eigenkapitalquote mein Haus finanziert und zahle knapp 0,3% mehr Zinsen als Herr Wulff.
Auffällig, Skandal, Mauschelei oder sonstwas ist an seiner Finanzierung also ganz offensichtlich NICHTS.

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