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"Adressänderung": Das ist wohl die kurioseste Todesanzeige Deutschlands

Matthias Schepers (21) hat vor Kurzem im "Diepholzer Anzeiger" die wahrscheinlich kurioseste Todesanzeige Deutschlands entdeckt.

"Ich finde die superlustig, aber ich würde so eine nicht aufgeben", sagt er. Bei der Todesanzeige handelt es sich um eine Art "Adressänderung".

Der in diesem Fall verstorbene Helmut Böhne zieht demnach auf den Friedhof um.


WebReporter: Crushial
Rubrik:   Kurioses / Lustiges
Schlagworte: Tod, Friedhof, Beerdigung, Umzug
Quelle: www.bild.de
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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.01.2012 11:01 Uhr von BastB
 
+64 | -0
 
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Alt diese Idee ist nicht neu, nachzulesen im Buch "Aus die Maus".
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04.01.2012 11:13 Uhr von Johnny Cache
 
+10 | -0
 
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Alt aber immer wieder lustig.

Erinnert mich jedes mal an eine urkomische Szene aus "Jakob und Adele" in der sie einem Immobilienmakler ein ruhig gelegenes, kleines Grundstück mit altem Baumbestand verkaufen wollen. Das war eine geniale Show damals. ;)
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04.01.2012 11:23 Uhr von Berry21
 
+32 | -9
 
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etwas makaber: zur Geburt unserer Kinder haben wir diese Mail verschickt:

...Auch mir, [..Name des Kindes..], wurde am xx.xx.xxxx
um xx:xx Uhr nach über 9 monatigem Aufenthalt meine Einzimmerwohnung,
in ich als Nachmieter meiner beiden großen Brüder die Vollpension genoss,
wegen ebenso mietwidrigen Verhaltens (Sport in beengten Verhältnissen und ständiges gegen die Wand Treten)
gekündigt.

Die Räumlichkeit war am Anfang noch ganz schön,
doch dann wurde es langsam unbequem für meine Länge von xx cm und mein
Gewicht von xxxx Gramm.
Purzeln wollt ich hin und her, doch irgendwann, da ging´s nicht mehr,

drum hab ich ab sofort eine neue Adresse:
Kinderzimmer III der Familie xxx...

zur Geburt finde ich soetwas OK, zum Tod eher unangebracht, schließlich zieht nur der tote Körper auf den Friedhof, aber das eigentlich Sein bleibt in den Erinnerungen der Angehörigen.

[ nachträglich editiert von Berry21 ]
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04.01.2012 11:34 Uhr von Adina
 
+8 | -8
 
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Muss mich Berry21 anschließen Zur Geburt ist so ein Text lustig, aber nicht wenn jemand gestorben ist. Wollen die, dass man sich über die Anzeige kaputtlacht oder Anteil nimmt. Nicht mein Fall...
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04.01.2012 11:34 Uhr von Jacdelad
 
+9 | -0
 
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@BastB: Das Buch hab ich auch. Da stehen noch viel geilere drin. :)
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04.01.2012 12:00 Uhr von Johnny Cache
 
+14 | -0
 
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Wenn ich sterbe verliere ich vielleicht mein Leben, hoffentlich aber nicht meinen Humor.
Daß man eine solche Anzeige nicht für einen alten Griesgram verwenden sollte ist klar, für jemand der ständig Witze gerissen hat ist sowas jedoch genau das richtige.
Im Gegenteil würde ich eine "normale" Traueranzeige für mich sogar als höchst unangemessen, wenn nicht sogar beleidigend, finden, da sie absolut nichts mit mir zu tun hätte. Im Sinne des allgemeinen Friedens auf dem Friedhof, würde ich aber davon absehen meinen Mund deswegen aufzumachen. ;)
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04.01.2012 12:17 Uhr von Wurstwasserpfeiffe
 
+11 | -1
 
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Das Problem: am Leben ist, das es irgendwann nun einmal endet.
Bisher ist dieses "Phänomen" unabwendbar und somit ein Teil des Lebens.
Einfach damit abfinden und das beste daraus machen.
Wie z.B eine solche Todesanzeige.

Ich möchte auch nicht das eine "Trauerfeier" (<--- Ein Widerspruch in sich selbst) nach meinem Ableben "gefeiert" wird.
Im Gegenteil.
Ich möchte eine "Feierfeier".
Alle sollen sich nochmal bei meiner Beerdigung treffen und genauso abfeiern, wie wir es zu Lebzeiten gemacht haben.

Es wird Zeit, das sich im denken der Menschen etwas ändert.

Oder...?
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04.01.2012 12:25 Uhr von Berry21
 
+2 | -0
 
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Wurstwasserpfeiffe: Es geht ja nicht um den Verstorbenen, sondern um die Angehörigen.
Wenn du einen Menschen verlierst, trauerst du ein paar Wochen um ihn. Ich würde in dieser Zeit keine Witze darüber lesen wollen.
Wenn die Trauer vorbei ist, macht man dann wieder Witze, aber nicht direkt nach dem Tod.

Und wenn du selber tot bist, kannst du dich eh nicht mehr über "deine" lustige Anzeige freuen
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04.01.2012 12:51 Uhr von Katü
 
+2 | -0
 
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@Berry21: Wie soll man den Tod anders nehmen als mit Humor? Ist ja nicht so als ob sich an der Situation etwas ändert....

Sicher jeder trauert auf seine Art...aber nur wenn man die Sache mit einen Schuß Galgenhumor sieht muß es nicht heißen das es nicht auch eine Art ist mit dem ganzen fertig zu werden.
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04.01.2012 12:55 Uhr von Sopha
 
+4 | -1
 
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der kack is auf den 24.3.´11 datiert: Wo zur Hölle ist das ne News?!?! Der Kram is bald nen Jahr alt!
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04.01.2012 13:13 Uhr von Prachtmops
 
+4 | -0
 
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zwar alt, aber trotzdem aufheiternd.

ist doch gar nicht gesagt, das der tod für den mann was schlimmes war, vielleicht litt er unter einer krankheit mit täglichen schmerzen und wollte sich so fröhlich aus dem leben verabschieden.

also generell sowas abzulehnen, finde ich eher geschmackloser wie dieser text ansich.

jedoch erinnert mich der fall, an meine verstorbene mutter, es gab zwar nicht so einen text jedoch gab es nach ihrem tod, ärger mit ihrem dsl anbieter.

ich als sohn, habe natürlich den anbieter angeschrieben, das meine mutter verstorben sei und der anschluss somit am besten deaktiviert wird.
da ich aber das erbe ausgeschlagen hatte, durfte ich dem anbieter keine unterlagen zukommen lassen.
nun passierte folgendes:

sie schickten mahnungen an die adresse meiner mutter... schonmal dämlich, wenn ich sagte das sie verstorben sei.
dann schickten sie mir eine email in der sie um die neue adresse von meiner mutter baten.
ich schrieb erneut, das sie verstorben sei und sie sich an das nachlassgericht wenden sollten, und habe ihnen die adresse gegeben.

eine woche später kam eine email, das sie meine mutter unter der anschrift des gerichtes nicht ermitteln konnten, und ich solle die adresse erneut schicken.
schon ein wenig verwundert, über die klugen köpfe, die dort arbeiten müssen, reichte es mir, und ich schrieb ihnen diese adresse:

Frau XXXXXXX, XXXXXXXXXX
Schwarzer weg 10 - 17
-Evangelischer Friedhof-
Grabnummer 247
in XXXXXX, XXXXXXX

und dann hab ich alle weiteren emails vom anbieter direkt gelöscht.

im nachhinein find ichs irgendwie witzig, aber nicht der umstand mit dem tod, sondern das echt dusselige menschen einen job haben, die scheinbar nichtmal ihren kaffee umrühren können.
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04.01.2012 15:41 Uhr von hennerjung
 
+4 | -0
 
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Warum ? Wenn das des Verstorbenen eigener Wunsch war, dann sollte man das respektieren. Moral hin oder her, wie ich abgehe und wie ich das ankündige bleibt immer noch mir überlassen.
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04.01.2012 16:56 Uhr von Bender-1729
 
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Hammer News! Kann mich BastB & Co. nur anschließen. Uralt und schon X mal irgendwo gelesen ...

--> MINUS
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04.01.2012 17:13 Uhr von Floppy77
 
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Dann bekommt er bestimmt bald Post von der GEZ: @Berry21
Vielleicht war der Helmut ja ein Scherzkeks und hat sich das vorher selber so gewünscht.
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04.01.2012 17:47 Uhr von Rostocker
 
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gibt es nicht: den "Diepholzer Anzeiger" gibt es nicht. Sehr schlecht recherchiert von der Bild. Aber was will man erwarten.
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04.01.2012 18:22 Uhr von Karlson_vom_Dach
 
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diese ist doch viel besser: http://bilder.rofl.to/...
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04.01.2012 18:24 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
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Ahahahahaha...wie lustig...und so unglaublich neuartig...war wohl auf jeden Fall ein Deutscher...so lustig ist der Witz *kicher*
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04.01.2012 18:42 Uhr von antiSith
 
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man man man: den muss ganu schön langweilig sein bei bild....

wenn die jetzt erst Zeitung vom März 2011 lesen
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05.01.2012 00:13 Uhr von Marlemann
 
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Das hab ich jetz schon ein paar mal in der Zeitung gesehen..
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05.01.2012 02:52 Uhr von iarutruk
 
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warum regt ihr euch auf, weil die anzeige schon bekannt ist. mir war sie neu. das ist fakt. warum regt ihr euch nicht über die überflüssigen news von verkehrsunfällen auf, wo es verletzte oder tote, verursacht von überalterten, von zu jungen, von besoffenen oder vollgekifften fahrern verursacht werden. das ist doch auch immer das selbe.
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10.05.2012 12:05 Uhr von Schwertträger
 
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@Adina, @Berry21: Nein, es geht schon um den Verstorbenen.
Es ist ja mein Wille als noch Lebender und dann Toter, was an Feierlichkeiten und Annoncen veröffntlicht wird. Das habe ja ICH im Testament festgelegt.
Wenn ich mir also etwas Lustiges wünsche, dann können meine Hinterbliebenen das sicher ignorieren, aber dann mit Sicherheit nicht im Namen von Pietät, Andenken oder ähnlichem, denn das missachten sie genau in dem Moment, wo sie meine Wünsche missachten.

Solche witzigen Anzeigen werden allermeist nicht von Angehörigen ersonnen, sondern von den Verstorbenen selber. Zu Lebzeiten noch, natürlich.


>Wenn du einen Menschen verlierst, trauerst du ein paar Wochen um ihn. Ich würde in dieser Zeit keine Witze darüber lesen wollen.<

Und wenn das Typische am Verstorbenen genau dieser Humor war, den derjenige über seinen Tod hinaus im Gedächtnis wissen möchte (und nicht seine evtl. Krankheit oder anderer Mist, den er nicht mit seiner Person verbunden wissen möchte)?

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