04.01.12 09:42 Uhr
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Nachgerechnet: So teuer ist Autofahren wirklich

Bei den monatlichen Kosten fürs Auto denken die meisten an solche Sachen wie den Sprit, die Versicherung, vielleicht auch noch an die Steuern.

Doch die wahren Kosten gehen weit darüber hinaus. So gehen in eine korrekte Berechnung auch Faktoren wie Verschleißteile, zum Beispiel Reifen mit ein. Und den wichtigsten Faktor, den Wertverlust, darf man auch nicht vergessen.

Die Fachzeitschrift "Autobild" hat sich jetzt des Themas angenommen und einmal genau nachgerechnet. Dabei wurde eine Liste zusammengestellt, die aufzeigt, was die 50 beliebtesten Autos im Monat wirklich an Geld verschlingen.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Steuer, Kosten, Reifen, Sprit, Autofahren
Quelle: www.autobild.de

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04.01.2012 10:13 Uhr von Jolly.Roger
 
+21 | -6
 
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"ist ja nicht so als ob man sich jährlich neue Reifen oder andere Teile kaufen müsste."

Aber sicher doch.
Jedes Jahr entweder Sommer- oder Winterreifen. Dazu noch Scheibenwischer, diverse Flüssigkeiten usw.
Und selbst wenn es nicht jedes Jahr ist, muss man eben die Kosten auf zwei oder drei Jahre umlegen.
Die jährlichen Inspektionskosten fallen da natürlich genauso drunter.

"Des Weiteren kann man keinen Wertverlust als Kosten abstempeln da ich für den monatlich nicht aufkommen muss "

Kann man, dann kommt halt am Ende das böse Erwachen...Schließlich ist ein 40.000€ -Wagen nicht von einen auf den anderen Tag nur noch 18.000€ wert.

Man kann es auch wie beim Leasing machen und den Wertverlust als monatliche Kosten sehen, was durchaus mehr Sinn macht.

Genauso ist es natürlich, wenn man Geld fürs nächste Auto anspart, sind doch auch monatliche Ausgaben.
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04.01.2012 10:58 Uhr von Johnny Cache
 
+11 | -5
 
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Besonders lustig wird es wenn man gebrauchte Luxusfahrzeuge mit "normalen" Neuwagen vergleicht und die Bonzenkiste plötzlich für den gewünschte Anwendungsfall sogar noch günstiger ist. Hat man nicht oft, kann aber durchaus passieren.
Hatte mal nen riesengroßen Kollegen der einen 2 Jahre alten Golf für ne Kurzstrecke gesucht hat und ich hab dann einfach mal gefragt was denn eine 10 Jahre alte S-Klasse im Vergleich dazu kosten würde. Die war dann zwar geringfügig teurer, aber dafür hätte er dann eine Karre mit allem Schnickschnack und Sitzen in die er auch ohne Schuhlöffel reinpaßt. ;)

@eternal_waltz
Wertverlust ist in sofern relevant wenn du sagst daß du ein Fahrzeug beispielsweise 4 Jahre betreiben willst. Wenn die Anschaffung 30k€ gekostet hat und der Wiederverkaufswert danach bei 12k€ liegt, hat der ganze Spaß 18k€ gekostet, was im Monat dann 375€ wären. Das Geld ist schlicht und ergreifend weg, da kann man sich drehen und wenden wie man will.
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04.01.2012 11:37 Uhr von JensGibolde
 
+16 | -3
 
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und wie teuer ist es jetzt?? in der überschrift steht "so teuer ist autofahren wirklich"

deshalb hab ich draufgeklickt. in der news steht nicht ein beispiel! bin immernoch so schlau wie vorher! muss ich jetz extra die quelle anklicken? das ist doch nicht der sinn!
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04.01.2012 11:39 Uhr von Jolly.Roger
 
+6 | -2
 
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@eternal_waltz: "rein rechnerisch mag das ja in ordnung sein ist aber realitätsfremd."

Wieso?
Es geht doch darum, einen Überblick über die Kosten zu bekommen. Natürlich braucht man nicht jede verlorene Ventilkappe für 50 Cent ein- und auf den Monat runterzurechnen. Aber die regelmäßigen Kosten kann man doch halbwegs abschätzen. Manchen rechnen eben eine Wäsche pro Monat, andere eine pro Woche. Reparaturen kann man eigentlich nur im Nachhinein richtig einberechnen, sind aber trotzdem nicht zu vernachlässigen.

"es bleibt aber dabei dass wertverlust keine kosten sind."

Natürlich isser das.
Ich kaufe ein Auto für x €. Am Ende der Benutzungszeit ist es nur noch y € wert. Je nachdem, wie lange ich ein Auto fahre, kann es mich unterschiedlich viel Geld kosten. Das wäre eine durchaus interessante Information, mit der sich auch Geld sparen lässt wenn man das Auto im richtigen Moment verkauft.

"dann müsste ich doch bei allem den wertverlust einrechnen (fernsehr, kühlschrank, kleidung etc) und das geld für den ersatz sparen."

Macht bei teuren Anschaffungen durchaus Sinn. Auch bei Klamotten kann man mit einem bestimmten Betrag monatlich rechnen, was aber nicht heißt, dass er jeden Monat genauso in Anspruch genommen wird.

Nochmal: Es geht darum zu erfahren, was ein bestimmtes Gerät monatlich kostet. Bei einem Fernseher, der locker 5-8 Jahre hält oder einer Waschmaschine, die 10-20 Jahre schafft, kommen da sehr kleine Beträge raus. Bei einem Auto eben nicht.

siehe Johnnys Beispiel....

"Ja, für das Leasingunternehmen, aber nicht für den Verbraucher..."

Das ist eben der große Irrtum. Auch für einen "normalen" Verbraucher wird das Auto jeden Monat weniger Wert.

siehe Johnnys Beispiel....


"Geld fürs auto sparen sind keine fixkosten. musst (!) du etwa monatlich geld fürs auto sparen (quasi zahlen) oder kannst du es problemlos mal auslassen... "

Natürlich kann ich es auslassen, habe dann aber am Ende weniger Geld für ein neues Auto. Es sind also variable Fixkosten. Fix deshalb, weil ich Geld zu Seite legen MUß, wenn ich mal ein neues Auto kaufen will. Variabel, weil ich eben mal weniger oder gar nix sparen kann. Dann aber Abstriche beim neuen Auto hinnehmen muss.


@JensGibolde
"deshalb hab ich draufgeklickt. in der news steht nicht ein beispiel! bin immernoch so schlau wie vorher! muss ich jetz extra die quelle anklicken? das ist doch nicht der sinn! "

Und der nächste beschwert sich, dass es nicht das für ihn passende Beispiel ist.
Ja, wenn du etwas Genaueres erfahren willst, musst du die Quelle anklicken.

[ nachträglich editiert von Jolly.Roger ]
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04.01.2012 11:51 Uhr von lowlander
 
+1 | -2
 
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@eternal_waltz: Kosten: > es bleibt aber dabei dass wertverlust keine kosten sind

Kosten ist nun einmal als Werteverzehr definiert.

Was du meinst, nennt man Ausgaben.

Rechnen muss man aber langfristig mit den Kosten, auch wenn die Auszahlungen in anderen Perioden (zu anderen Zeitpunkten) erfolgen.
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04.01.2012 12:01 Uhr von Johnny Cache
 
+3 | -3
 
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@eternal_waltz: Nur weil du mit der Zahlung in Vorleistung gehst sind die Anschaffungskosten eines Fahrzeugs für dich keine Kosten? Mit hätte, wäre, wenn hat das leider gar nichts zu tun. Wenn du ein Fahrzeug jetzt zu einem bestimmten Preis kaufst und es in 15 Jahren mit einem Wert von 0€ verschotten läßt, hat das Ding jeden Monat einen bestimmten Wert verloren. Anfangs mehr, später weniger. Und selbst die Verschrottung sind Kosten die man genau genommen mit einberechnen müßte.
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04.01.2012 13:26 Uhr von w0rkaholic
 
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@eternal_waltz: Du hast bedingt Recht, kauft man seine Fahrzeuge beispielsweise bar und rechnet den Kaufpreis als einmalige Kosten, dann spielt der Wertverlust in der Tat keine Rolle mehr, er ist ja quasi mit dem Kauf abgegolten. Sogar mehr als abgegolten, denn im besten Fall bekommt man ja wieder etwas für sein Fahrzeug wenn man es verkauft.

Du musst aber schon zugeben, dass beispielsweise ein 30.000 EUR Fahrzeug, welches man 3 Jahre nutzt und dann für 18.000 EUR wieder verkauft, neben allen anderen Kosten auch noch 12.000 EUR Wertverlust eingebracht hat. Ein Fahrzeug, dass nur 3.000 EUR kostet kann einen solchen Wertverlust nicht verursachen.

Will man den Wertverlust eines Fahrzeugs mit einberechnen, sollte man auch immer per Vollkasko unterwegs sein (und die Selbstbeteiligung ebenfalls einberechnen) da man im Falle eines Falles ja sonst überhaupt nichts vom vorher ermittelten Wiederverkaufswert hat (wenn das Fahrzeug beispielsweise geklaut wurde).

Fazit: Ein neues (oder neues gebrauchtes) Fahrzeug lohnt sich finanziell fast nie, man legt im Prinzip immer drauf, es sei denn, die alte Karre hat einen Totalschaden etc. - sonst lohnt eine Reparatur fast (!) immer, trotz vermeintlich hoher Steuern und hohem Verbrauch.
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04.01.2012 13:40 Uhr von NGC4755
 
+4 | -3
 
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Wenn man sich die Kosten: für Autobild spart den Müll nicht kauft,
wird das fahren gleich wieder etwas Preiswerter!
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04.01.2012 14:37 Uhr von JQ
 
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Wertverluste nur bedingt logisch Also nach Autobild und auch anderen Rednern hier, ist der Wertverlust ein messbarer Wert, den ich "bezahlen" muss. Also monatl. zu meinen anderen Ausgaben (Steuer, Sprit, Reifen...) hinzuzählen muss.

Nur: logisch ist das nicht...zumindest nicht ganz.

Beispiel: Ich habe mir vor 6 Jahren ein Auto im Wert von 18000€ gekauft. Wertverlust aktuell ca. 8000€. Also auf 6 Jahre ist das monatl. ca 110€. So...Jaaaa...zahle ich das jetzt jeden Monat? Logisch sind: Reifen, Wischer, Flüssigkeiten usw...alles was ich "zusätzlich" für mein Auto benötige. Den Wertverlust zahle ich ja nicht, oder? Ist doch eine Scheinrechnung!! Laut Autobild müsste mein Auto jetzt 26000€ (Wertverlust) gekostet haben und je länger ich das fahre, umso teurer war der Wagen. Mit der Verschrottung müsste mein Wagen also 36000€ gekostet haben...nur den Wertverlust gerechnet.

Leute, alles was recht ist. Aber so rechnen auch Bankmanager und treiben alles ins negative.

Auto gekauft - fertig - Steuer, Sprit, Vers., Verschleißteile...DAS sind die wahren Kosten. Aber bitte sehr nicht den Wertverlust. Wer sein Auto irgendwann wieder verkaufen möchte, bekommt ja nur noch den Zeitwert. Aber den Verlust zahlt man nicht drauf, nur weil man weniger bekommt als Anfangs ausgegeben?! Im Gegenteil, man bekommt ja noch was. Nach Autobild hätte ich, wenn ich mein Auto jetzt verkaufe, einen Verlust von 16000€...*kopfschüttel*

[ nachträglich editiert von JQ ]
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04.01.2012 14:48 Uhr von Johnny Cache
 
+3 | -2
 
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Wenn du auch nur ein bisschen mitgedacht hättest, würdest du auch nicht den Anschaffungspreis plus den Wertverlust rechnen, sondern lediglich den Wertverlust, schließlich hat das Fahrzeug ja noch seinen Restwert.
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04.01.2012 15:04 Uhr von cvzone
 
+2 | -2
 
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Kosten = Werteverzehr

Kauf = Tausch von Geld (Wert A) gegen ein Fahrzeug (Wert B), dabei gilt i.d.R. Wert A = Wert B

Nutzung führt zum Verzehr des Wertes B bis 0. Es entstehen ganz klar Kosten.

Wäre es anders, würde der Verbrauch von Gütern bei der Produktion ja kostenlos sein, was wie jeder weiß ja defintiv nicht der Fall ist.
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04.01.2012 15:07 Uhr von John2k
 
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@Jolly.Roger: Wenn du jedes Jahr mehr als 100.000 km fährst sicherlich. Ich hab mein Auto Bereits seit 50.000km und immer noch den ersten Reifensatz(Ganzjahresreifen) Einzig die Bremsen machen mir öfter zu schaffen. Dafür dass er bloß 4000€ gekostet hat, hat er ´ne Vollausstattung, lache ich über Wertverlust etc... Ein Auto ist ja schließlich keine Wertanlage und dieser Verlust ist sowieso unrealistisch, weil er von irgendwem bestimmt wird(laut Schwacke) und nichts mit der Marktsituation zu tun hat. Ach ja, musste inzwischen ca. 3000€ in mein Auto nachinvestieren für Reparaturen(inclusive Erstbereifung, da die alten leider abgefahren waren) usw... Was ziemlich verschmerzbar ist bei der Laufleistung von 25.000km pro Jahr.
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04.01.2012 15:12 Uhr von Jolly.Roger
 
+3 | -2
 
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...*seufz*

Die Differenz zwischen Anfangs- und Endwert ist der Wertverlust.

Dein Beispiel:
Neuwert - Wertverlust = Restwert
18.000€ - 8.000€ = 10.000€

In den 6 Jahren hat dein Auto 8.000€ an Wert verloren, weil du es jetzt nur noch für ~10.000€ verkaufen kannst.

8.000€ sind WEG, die kannst du jetzt auf diese 6 Jahre umrechnen und erhältst damit monatl. Kosten in Höhe von ~111€.

Man macht nichts anderes, als diesen Wertverlust einfach auf einen Monat (oder auf einen Kilometer) umzurechnen, nicht mehr und nicht weniger.


"Nach Autobild hätte ich, wenn ich mein Auto jetzt verkaufe, einen Verlust von 16000€..."

Ne, du hast nur die Rechnung nicht verstanden.
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04.01.2012 15:18 Uhr von JQ
 
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@Johnny Cache: Tja, wenn ich nach Autobild gehe, SIND das meine Verlustkosten...und je mehr km in fahre und so mehr gewichtet Autobild den Wertverlust in die Rechnug - denn: Man MUSS ja jeden Monat Geld für ein neues Auto zurücklegen. So gerechnet, ist das schon richtig. Ich muss ja unbedingt den Verlust mitberechnen beim Autokauf, um ja nicht zuviel auszugeben. Das ist eine Milchmädchenrechnung von Autobild.

Velust=Autokauf. Zusätzliche Kosten=Sprit, Steuer, Vers., Verschleißteile usw.
Wertverlust vom Fahrzeug??? Na wenn ich mein Auto wieder verkaufe, bekomme ich ja noch was dafür. Den Verlust hatte ich ja nur einmal: beim Autokauf.

Ich bleib dabei. Autobild gibt ein falsches Bild ab, was die reelen Ausgaben eines Fahrzeugs darstellen. Der Wertverlust ist kein Maß.

Wenn ich jetzt mein Auto für 10000€ verkaufe und mir davon ein Auto für 4000€ kaufe...hm, dann habe ich ja noch ein Provit gemacht :)

Ich weiß, etwas überspitzt das alles. Aber die Rechnung von Autobild ist falsch. Der Wertverlust ist kein monatl. anrechenbarer Wert, den ich zu berücksichtigen habe. Denn wann und für wieviel ich mir ein Fahrzeug (wieder)kaufe, kann mir keine Autobildrechnung vorlegen. Deswegen stimmt das alles nur zum Teil.
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04.01.2012 15:30 Uhr von JQ
 
+3 | -5
 
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@Jolly.Roger: JAAAAAAAAAAA

Genau das meine ich ja!!!

Der Wertverlust ist ja da, aber darf NICHT als Ausgabe gerechntt werden.

Klar verliert ein Wagen mit der Zeit an Wert. Aber wenn man es wieder verkaufen möchte, VERRINGERT man ja nur seine ANFANGSAUSGABEN.

Aber den Wertverlust montl. zu werten ist meiner Meinung Quatsch. Vielleicht stolpere ich immer über die Wertverlustrechnung, weils für mich einfach unlogisch ist das gegenzurechen. Ich habe einmalig ein Verlust beim Kauf einens Autos - basta. Folgekosten sind klar (Fixkosten, Sprit, Veschleißteil usw). Und wenn ich das Auto wieder verkaufe, bekomme ich einen Teil zurück...

Und warum rechnet Autobild den Wertverlust mit rein??? Und das soll sogar der größte Faktor sein.

[ nachträglich editiert von JQ ]
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04.01.2012 15:45 Uhr von w0rkaholic
 
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@JQ + @eternal_waltz: [...]Wenn ich jetzt mein Auto für 10000€ verkaufe und mir davon ein Auto für 4000€ kaufe...hm, dann habe ich ja noch ein Provit gemacht :)[...]

Was hat das erste Auto Dich gekostet? Deinem Beispiel zu Folge, könntest Du sofort Dein "neues" 4.000 EUR Auto für 3.000 EUR verkaufen und hättest 3.000 EUR Gewinn!? Viel Spaß beim Peter Zwegat in 2 Jahren ;-P

Nochmal zur Erinnerung ein Auszug aus meinem Beitrag:
[...]Du musst aber schon zugeben, dass beispielsweise ein 30.000 EUR Fahrzeug, welches man 3 Jahre nutzt und dann für 18.000 EUR wieder verkauft, neben allen anderen Kosten auch noch 12.000 EUR Wertverlust eingebracht hat. Ein Fahrzeug, dass nur 3.000 EUR kostet kann einen solchen Wertverlust nicht verursachen[...]

[ nachträglich editiert von w0rkaholic ]
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04.01.2012 15:52 Uhr von Jolly.Roger
 
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"Der Wertverlust ist ja da, aber darf NICHT als Ausgabe gerechntt werden."

Klar darf er, muss er sogar, weil er eine ist.

"Aber wenn man es wieder verkaufen möchte, VERRINGERT man ja nur seine ANFANGSAUSGABEN. "

Jaaaah, und deshalb die Rechnung:
Wertverlust = Neuwert - Verkaufswert

Der Wertverlust ist das, was man zwischen Kauf und Verkauf verliert.

"Aber den Wertverlust montl. zu werten ist meiner Meinung Quatsch."

Es entspricht nicht der Realität, weil du erstmal einen Haufen bezahlst und dann am Ende ein bisschen was wiederbekommst.
Das macht man ja auch nur, um einen Überblick über die Kosten zu bekommen.

Du hast ein Auto für 15.000 Euro das du 48 Monate fahren kannst und dann noch für etwa 6.000 los wirst. Ein anderes kostet dich 23.000, das kannst du locker 60 Monate fahren und ist dann noch 12.000 wert. Welches kommt dich günstiger?


"Und wenn ich das Auto wieder verkaufe, bekomme ich einen Teil zurück..."

Ja, und das fließt ja auch in den Wertverlust mit ein.

"Wenn ich jetzt mein Auto für 10000€ verkaufe und mir davon ein Auto für 4000€ kaufe...hm, dann habe ich ja noch ein Provit gemacht"

Profit.
Nein. Es sei denn, du hast das erste geschenkt bekommen.

Sinnvollerweise betrachtet man diese Rechnung für EIN Auto. Es sei denn, du hast einen Weg gefunden, wie man jedes Auto für 4.000 kauft und für 10.000 wieder verkauft. ;-)
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04.01.2012 15:56 Uhr von w0rkaholic
 
+2 | -2
 
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@eternal_waltz: [...]glaube ich, wir reden hier aneinander vorbei...[...]

Ich verstehe schon was Ihr damit mein, wenn er sagt, der Wertverlust verursacht in dem Sinne keine Kosten. Damit habt Ihr aber nur Recht, wenn Ihr den Kauf des Autos sofort als Gesamtkosten seht!

Beispiel:
Ihr kauft ein Auto für 40.000 EUR und diese 40.000 EUR sind Eure kompletten Fahrzeugkosten -> Ausgaben in diesem Moment 40.000 EUR

Steuern, Sprit und Versicherungen zahlt Ihr ganz normal, lassen wir diese Unterhaltskosten also mal unter den Tisch fallen. Jetzt fahrt Ihr das Auto bis zum Restwert 10.000,- EUR und Ihr hattet es 5 Jahre.

Ihr könnt jetzt sagen, ich hatte im ersten Jahr 40.000 EUR Kosten und danach 0,- EUR -> Ihr könnt aber auch (und damit wird es genauer) sagen, Ihr hattet diese 40.000 EUR als Kosten verteilt auf 5 Jahre (60 Monate) also rund 500,- EUR im Monat. Auch wenn sie faktisch auf einen Schlag angefallen sind, kann man über den Zeitraum wo man die Karre benutzt hat exakter die tatsächlichen Kosten des Autos festlegen.

Habt Ihr beispielsweise ein Auto für 40.000 EUR welches nach einem Jahr nur noch 10.000 EUR wert ist und dann auch verkauft wird zu diesem Preis (aus welchen Gründen auch immer) hat Euch dieses Auto auch 30.000 gekostet, pro Monat allerdings 2.500 EUR!

Auto Nummer eins könntet Ihr auch also möglicherweise alle 5 Jahre neu kaufen, Auto Nummer 2 nicht unbedingt!
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04.01.2012 16:00 Uhr von cvzone
 
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Was ist daran realtitätsfremd, nur weil hier viele Kosten und Auszahlung nicht unterscheiden können.

Daran ist schon so mancher selbstständige Arbeitnehmer kaputtgegangen, weil er diese angeblichen nicht-Kosten nicht auf seine Kalkulation aufgeschlagen hat und somit die Differenz für seinen neuen Dienstwagen auf einmal aus dem Nichts bezahlen musste.

Der Wertverlust verursacht ganz klar Kosten, welche allerdings nicht zu einer Auszahlung führen. Die meißten können hier einfach nicht mit dem Kostenbegriff umgehen.
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04.01.2012 16:02 Uhr von w0rkaholic
 
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@eternal_waltz: [...]Wen interessiert der bedeutungslose Wertverlust?[...]
[...]Ich sag es nochmal: Das rechnerische (was stimmen kann)
hat nichts mit der Realität zu tun.[...]

Wenn der Wertverlust für Dich bedeutungslos und realitätsfremd ist, weshalb kaufst Du nicht einfach ein Auto für 20.000 EUR und verkaufst es mir für 5.000,- EUR

Nach einem Tag würdest Du es wohl nicht machen, oder? Nach einem Jahr wahrscheinlich auch nicht, aber nach 10 Jahren vielleicht schon, oder? Deshalb ist der Wertverlust besonders beim Auto extrem zeit- und laufleistungsabhängig.

Nichts anderes sagt diese Zeitung, und so wenig ich sie schätze, hat sie damit Recht!
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04.01.2012 16:02 Uhr von John2k
 
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Was ich: immer interessant finde, wie einige sich auf theoretische BWL-Konstrukte und Definitionen versteifen. Wertverlust, Abschreibungen etc... hat bloß jemand erfunden um irgendwas zu beschreiben. Irgendeinen interessier es, den anderen nicht. Einer sieht es als Verlust, der nächste sieht es als Gebrauchsgegenstand und dieser ist bezahl, somit gibt es keinen Verlust für diese Person. Meiner Meinung ist auch völlig irrelevant, wann sich etwas rentiert. Wenn man das Geld hat, dann kauft man es sich und wenn nicht, dann nicht. Interessant sind solche "Tricks" immer für Kreditnehmer und Unternehmen, also Leuten mit viel Geld und Anlagemöglichkeiten.
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04.01.2012 16:04 Uhr von w0rkaholic
 
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Also bei aller Liebe, wie sich manche: hier über den Wertverlust etc. äußern, da schüttelt´s jeden durch der in der Schule beim Plus- und Minusrechnen mal 10 Minuten aufgepasst hat....
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04.01.2012 16:06 Uhr von cvzone
 
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@John2k: Ich kann aber nicht an einen Fachartikel rangehen und den mit meinen umgangsprachlichen "Falsch"-Begriffen umrühren und sagen das stimmt ja so alles gar nicht.

Nur weil der gemeine Bürger Aufwand, Ausgabe, Auszahlung, Kosten und alles durcheinander haut, weil er keine Ahnung hat, wird es dadurch nicht richtiger.

[ nachträglich editiert von cvzone ]
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04.01.2012 16:08 Uhr von Jolly.Roger
 
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eternal_waltz: Ja glaub ichs....

"Wo landen dann die 12000€ Wertverlust bzw. an wen muss ich die zahlen (sind ja Kosten. Kosten muss man bezahlen...)? "

Du kaufst ein Auto für 30.000, benutzt es und verkaufst es dann für 18.000. Die 12.000 sind WEG. DU hast sie NICHT mehr. Wertminderung durch Benutzung.

"Kosten muss man bezahlen"

Ja, du bezahlst die ja auch. 30.000 bezahlen, nur 18.000 zurückbekommen. Du verlierst das Geld für die Benutzung deines Autos.
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04.01.2012 16:11 Uhr von JQ
 
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@w0rkaholic sorry, Du hast meinen gesamten Beitrag nicht ganz genau gelesen.

Es sollt eigentlich sarkatisch gegen die Autobildrechnung gehen.

Dabei wollte ich im Zuge dessen schreiben:
"Wenn ich jetzt mein Auto für 10000€ verkaufe (Ergänzung: dass ich damals für 18000€ gekauft hatte) und mir davon ein Auto für 4000€ kaufe...hm, dann habe ich ja noch ein Provit gemacht :)"
Wollte damit der blöden Wertverlustrechnung etwas ans Bein pinkeln.

Ich weigere mich zu glauben, dass der Wertverlust ein rechenbarer Wert ist.

Ich kaufe ein Auto, benutze es und evtl. verkaufe ich es wieder, wenn überhaupt. Und wenn ich es fahre bis es schrottreif ist? Wo bleibt denn da der Wertverlust?
Wertverlust ist da, keine Frage. Aber das hat man bei allen Güter, das man kauft. Aber deshalb darf ich das ja nicht montl. zu meinen zusätzlichen Ausgaben hinzurechnen, wie es Autobild vorgaugelt. Denn laut denen habe ich bisher 26400€ für mein Fahrzeug ausgegeben, was einfach falsch ist.

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