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03.01.12 18:14 Uhr
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Afghanistan: Taliban planen offenbar ein Verbindungsbüro im Ausland zu eröffnen

Deutschland und die USA begrüßen die Bemühungen der Taliban, um sich besser mit der internationalen Staatengemeinschaft verständigen zu können. Die Taliban planen auch nach eigenen Aussagen die Eröffnung eines Verbindungsbüro mit eigenen Vertretern.

Über die tatsächlichen Absichten dieses Vorhabens wird jedoch weiterhin spekuliert. Ob die Taliban mit einem Waffenstillstand entgegenkommt, um an ersten Friedensverhandlungen teilzunehmen, ist unklar. Vorerst wird nicht auf Gewalt verzichtet.

Als Zeichen des guten Willens zeigen sich die USA bereit, afghanische Häftlinge aus dem US-Gefangenenlager Guantanamo zu entlassen. Dies ist eine der wichtigsten Forderungen der Taliban. Das Büro wird vermutlich in Katar eröffnet, nicht in Afghanistan, wie ursprünglich von Präsident Karsai gefordert.


WebReporter: ~frost~
Rubrik:   Politik / Ausland
Schlagworte: USA, Afghanistan, Taliban, Guantanamo, Katar
Quelle: www.stern.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
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So die zweite News. Ein bisschen geistige Anstrengung um Urlaub hat noch keinem geschadet. :)
Bin auch offen für Kritik bzw.. Vorschläge wie ich die von mir eingelieferte News besser verfassen könnte!

Zu meiner Meinung:

diese ersten Bemühungen sind ein Schritt in die richtige Richtung. Hoffentlich zeigen alle Parteien etwas Nachsichtigkeit und guten Willen!
Leider wird oft befürchtet, dass es eine Schwäche darstellen könnte. :-/
Arschbacken zamkneifen! Friede sollte doch nicht so schwer sein.
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Noch ein Ansatz   
 
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03.01.2012 18:21 Uhr von NoPq
Erst mal: seh ich genauso, frost!

Gerade sind mir beim Lesen der News die Bilder der Taliban im Weißen Haus eingefallen.

Meine Theorie: Die Amis haben eben erkannt, dass bei den Afghanen nichts zu machen ist. Da sie aber Richtung Iran blicken, möchten sich die werten Herren die Taliban als Verbündete gegen "Achim" warm halten bzw. organisieren.

Dann müsste hierzulande langsam aber sicher mal mit der positiven Berichtserstattung (meinungsbildende Maßnahmen^^) begonnen werden.

[ nachträglich editiert von NoPq ]
Kommentar ansehen Dickes Lob.....   
 
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03.01.2012 18:26 Uhr von architeutes
........für Dich , interessant und neutral ++++++++++
Kommentar ansehen wie die Zeiten sich ändern...   
 
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03.01.2012 18:40 Uhr von usambara
Bush wollte noch seinerzeit den TV-Sender Al Jazeera in Katar bombardieren lassen, nun eröffnen die Taliban gar dort eine "Botschaft".

[ nachträglich editiert von usambara ]
Kommentar ansehen @Usambara   
 
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03.01.2012 19:10 Uhr von benjaminx
So wie sich die Zeiten ändern, so ändern sich auch die Feinde. Ganz so wie man es gerade braucht.

Wegen den Iran haben sich die USA noch einen ganz anderen als Verbündeten ausgesucht, die Volksmudjahedin MEK, eine stalinistisch-islamische Bewegung.

http://www.youtube.com/...


Von dort kommt auch der Ex-El Kaida und Guantanamo-Häftling Abdelhakim Belhadj. Der kämpft jetzt schon mal in Syrien für das große Ziel.

[ nachträglich editiert von benjaminx ]
Kommentar ansehen Hm....   
 
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03.01.2012 20:01 Uhr von ElChefo
...zweischneidiges Schwert.

Natürlich ist es immer gut, wenn man neben den üblichen "Schlachtfeldern" einen offenen Kommunikationskanal hat, wie etwa auch damals der heisse Draht von Moskau nach Washington, allerdings hat die Sache auch irgendwie einen Haken:

Vor etwa 3 Wochen gab es schon "Geheimverhandlungen" mit den verhassten Amerikanern, die sich dafür einiges an Schelte geben lassen mussten. Teilnehmer waren unter anderem so prominente Gesichter wie Mullah Omar oder Familienmitglieder der Haqqanis. Das führte unter anderem dazu, das Karzai seinen Botschafter aus Qatar abzog.

Mal sehen, ob sich trotzdem alle an einem Tisch treffen können.
Kommentar ansehen @benjaminx   
 
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03.01.2012 20:05 Uhr von usambara
die MEK unterhielt zu Saddams Zeiten ein Ausbildungslager
nördlich Bagdads, welches auch unter US-Besatzung bestand hatte. Vor einigen Wochen wurde es von der irakischen Armee umstellt und offenbar aufgelöst- auf Befehl des schiitischen Präsidenten (auf Bitten des Irans?)
Aber ganz sicher nicht wurde der Sunnit Belhadj in diesem Lager ausgebildet, sondern eher in Kurdistan, wo Ansar al Sunna früher ihre Lager hatte.
Die Emirate und Saudi Arabien haben auch in Syrien ihre Agenda gegen die Schiiten, ebenso im Libanon wo sie die Fatah al Islam unterstützten- gegen die schiitische Hisbollah.
Kommentar ansehen Und die USA erwägen eine Zusammenarbeit …   
 
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04.01.2012 02:16 Uhr von WiKaBot
… mit der Taliban AG, denn die Zusammenarbeit klappte früher schon gut und wenn es das Kriegsgeschäft befördert kann es so schlecht nicht sein, denn alles was Umsatz macht ist gut …

http://qpress.de/...

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