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Neuruppin: Puff-Polizist verurteilt - Er verliert alles (Update)

Der Neuruppiner Puff-Polizist, der Dienstgeheimnisse an eine Puff-Mutter verriet und dafür 50 Prozent Rabatt in ihrem Bordell bekam (ShortNews berichtete), ist jetzt vom Gericht für seine Taten verurteilt worden.

Die Staatsanwaltschaft forderte eine Strafe von 2,5 Jahre im Gefängnis. Der Richter sah das anders, und so kam der Polizist mit zwei Jahren auf Bewährung davon.

Allerdings kommen dazu noch 3.000 Euro Geldstrafe und die sofortige Entlassung aus dem Dienst. Besonders bitter: Er verliert nicht nur seinen Job nach 33 Jahren, sondern auch jegliche Pensionsansprüche.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Update, Urteil, Polizist, Bestechung, Puff, Neuruppin
Quelle: www.bild.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.01.2012 17:18 Uhr von JunkyardDog
 
+44 | -5
 
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Hat er sich also nicht Gesetzes- und Stellungskonform verhalten und büsst dafür, in erheblichem Umfang, zurecht.

Da darf ich ja mal gespannt sein, inwieweit unserem strauchelden Bundespräsident sein (hoffentlich baldiger) Abschied versüsst wird..

[ nachträglich editiert von JunkyardDog ]
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03.01.2012 17:42 Uhr von Gringo75
 
+29 | -3
 
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hmm: also job verlieren halt ich für selbstverständlich in dem fall.
aber pensionsansprüche...... ok, beamte zahlen nicht wirklich ein, aber iwie kann das nicht sinn der sache sein..

hauptsache man verfährt mit überführten kriminellen politikern endlich mal nach gleichem muster....aber das wird wohl ein wunschtraum bleiben.
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03.01.2012 18:07 Uhr von FrankaFra
 
+10 | -12
 
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es das wert war?

Er hat sogar nur Rabatt bekommen, nichtmal Sex for free haben dürfen. Wenn der sich auf diesen Deal eingelassen hat, war er sowieso nicht der Schlauste... folglich werden das nicht die allerwichtigsten Geheimnisse gewesen sein.

Der Richter hätte ihm gleich einen Revolver rüberschieben sollen.
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03.01.2012 18:47 Uhr von requato
 
+3 | -4
 
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Pensionsansprüche gestrichen? Also Strafe schön und gut. Aber dass ihm die Pensionsansprüche gestrichen wurden finde ich ja doch heftig. Ich weiß zwar nicht, was genau er gemacht hat aber laut Quelle hat er ja "nur" Nummernschilder und Personen überprüft. Klar, er hätte das nicht machen dürfen, aber ist Nummernschilder zu überprüfen so schlimm? Oder steckt mehr dahinter? Wurden die Halter erpresst, wenn gegen einen Fahrzeughalter was vorlag?
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03.01.2012 18:59 Uhr von sagnet23
 
+8 | -4
 
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@ Klaus Ch. Wein @requato: Ach Leute: Schmeist doch nicht alles durcheinander!
Pensionsansprüche sind keine Rentenansprüche: Beamte haben Pensionsansprüche alle anderen müssen für ihre Rente andere Tätigkeiten durchführen (Sozialversicherungspflichtiger Job, Riestern o. ä.)
Dafür wird bei Beamten in der Besoldung direkt berücksichtigt, dass es hier Pensionen gibt, die Grundvergütung ist erst mal niedriger.
Und Bitte: Politiker kriegen keine Pension und auch keine rente: die kriegen Diäten und Altersbezüge wenn sie entsprechend lange in einem Parlament waren. Und da sie keine Beamte sind können sie auch nicht in Unehren, wie der Polizist hier entlassen werden. Um einem Politiker seine Altersbezüge streitig zu machen muss man ihn ermorden....
Zum Thema selbst: Einerseits ist der Ex-Polizist selber schuld dass er die Höchststrafe eines Beamten bekommt: Entlassung aus dem Staatdienst unter Verlust der Pension. Andererseits zeigt es wie beschissen unsere Gesetzteshüter tatsächlich besoldet werden, siehe auch die Morde in Augsburg.
Aber andererseits möchte ich mal einen von euch Rentenerwartenden Fuzzis sehen, dem nach einer Straftat die Rente gestrichen wird, ich wette ihr labert nicht mehr so ein Dummes Zeug.
Wie gesagt Die Unehrenhafte Entlassung aus dem Staatsdienst (Verlust der Pension) ist die Höchsstrafe gegen einen Beamten, und soll eigentlich dafür sorgen dass es so etwas wie hier nicht gibt , ein normaler Arbeitnehmer KANN gar nicht wissen wie sich das anfühlt
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03.01.2012 19:08 Uhr von Perisecor
 
+5 | -12
 
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lustig Wird ein Arbeitsloser verurteilt, fordern die Kommentatoren hier ein ähnliches Vorgehen bei Leuten, die nicht am Rande der Gesellschaft stehen.

Wird ein Arbeiter verurteilt, fordern die Kommentatoren hier ein härteres Vorgehen für Beamte.

Wird ein Beamter verurteilt, dann fordern die Kommentatoren hier ähnliches Vorgehen gegen Politiker.

Und wird ein Politiker verurteilt (z.B. Tauss) oder muss eine extrem hohe Geldsumme für eine Einstellung nach § 153a StPO zahlen (z.B. Kohl) dann ist die Strafe entweder zu gering oder das sind dann nur Bauernopfer, um das Volk ruhig zu stellen.


Nunja, so ist das halt, wenn man selbst nichts hat. Dann muss immer zwangsweise irgendwie nach oben getreten werden, egal wie lächerlich es wirkt.
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03.01.2012 19:09 Uhr von Peter323
 
+2 | -5
 
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also dass er entlassen werden muss, ist selbstverständlich, aber sämtliche Pensionsansprüche zu verlieren, find ich schon krass. Ich find´s jetzt nicht mega schlimm, was er verbrochen hat, er hat sie halt nur vorgewarnt, klar, gehört bestraft, aber es gibt sicher deutlich schlimmeres.

Wäre echt schön, wenn sich das mit dem Verlust der Pensionsansprüche vorallem mal bei den Politiker durchsetzen würde, weil die können wirklich alles verbrechen, was man überhaupt verbrechen kann und über das vorstellbare hinaus und bekommen ihre Pensionen abzugsfrei, trotz Rücktritt oder Entlassung.
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03.01.2012 19:30 Uhr von DoJo85
 
+2 | -1
 
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Tja, muss er sich vorher überlegen. Er wusste was ihm blüht.
Zu Recht, kann man nur sagen
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03.01.2012 19:39 Uhr von TheRoadrunner
 
+3 | -2
 
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Fehler. 2,5 Jahre kann nicht auf Bewährung sein. Die Staatsanwaltschaft forderte 2,5 Jahre Haft - nix mit Bewährung. Insofern hat er sogar noch Glück gehabt.
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04.01.2012 00:24 Uhr von Numanoid
 
+4 | -0
 
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Kein Grund zum Mitleid: Verlust der Pensionsansprüche bedeutet, daß er, auf Basis seiner bisherigen Bruttogehälter, in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert wird. Er hat zwar Einbußen gegenüber seiner üppigen Pension, wird aber dennoch nicht am Hungertuch nagen müssen.
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04.01.2012 03:28 Uhr von Spandaluse
 
+0 | -2
 
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@ sagnet23: "ein normaler Arbeitnehmer KANN gar nicht wissen wie sich das anfühlt "

Es wird aber noch jeder Arbeitnehmer kennen lernen ... Das Märchen von der sicheren Rente glaubt doch eh keiner ... nicht mal die Politiker selbst, drum wird ja mittlerweile jedem Arbeitnehmer nahegelegt eine zusätzliche Private Rentenversicherung abzuschließen !!!

Der pikante Unterschied daran ist aber, im Vergleich zum Beamten hat der Arbeitnehmer sein Leben lang dafür einbezahlt ! (Daher hinkt auch dein Vergleich mit der gestrichenen Rente nach einer Straftat!)
Zum Thema Besoldung ... die ist bei Beamten nicht geringer als in der Freien Wirtschaft und da wird auch nix weggerechnet für die Pension, da heißt es nämlich die müssen ordentlich verdienen sonst sind sie anfällig für Bestechung !

Klar ist es hart für ihn das er seine Pension verliert, aber er ist selbst Schuld und steht jetzt auch nicht schlechter da als die wachsende Zahl von Menschen in Deutschland die zwar einer Arbeit nach gehen aber so wenig verdienen, dass sie keine Soz. Versicherung zahlen.
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04.01.2012 03:41 Uhr von Spandaluse
 
+1 | -1
 
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@ Perisecor: "Nunja, so ist das halt, wenn man selbst nichts hat. Dann muss immer zwangsweise irgendwie nach oben getreten werden, egal wie lächerlich es wirkt."

wiso soll man von der "Elite" nicht mehr verlangen als vom Rest ?

ist es nicht gerecht, wenn ein Vielverdiener für die gleiche Straftat mehr bezahlt als ein Geringverdiener ?
Es soll ja schließlich beiden weh tun! Setzt man immer die gleichen Strafen an, kann es den einen die Existenz kosten, den anderen gerade mal ein müdes Lächeln.
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04.01.2012 04:59 Uhr von iarutruk
 
+2 | -4
 
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um mal die diskussion über rente, pension und altersbezüge und nennen es entgeld nach der arbeitsphase. dieses entgeld resoliert aus den beiträgen der rentenversicherungen, den pensionen nach höhe des verdienstes und den festgelegten sätzen, die die bundesregierung irgendwann mal für sich selbst festgesetzt hat und natürlich auch immer munter aufgestockt wird.

um hier auch mal etas zu relativieren. es stimmt zar, dass beamte nichts für ihr entgeld nach der arbeitsphase einzahlen, dafür aber im vergleich zur freien wirtschaft weniger verdienen. beispiel ich war datenbankadministrator und hatte ebensoviel nettogehalt, in einigen monaten sogar mehr, als unser bürgermeister (besoldungsgruppe a15). es macht ja auch zudem keinen sinndass der staat seinen beamten geld auszahlt, damit er es im gegenzug gleich wieder einkassiert.
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04.01.2012 12:26 Uhr von Perisecor
 
+1 | -2
 
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@ Spandaluse: "wiso soll man von der "Elite" nicht mehr verlangen als vom Rest ?"

Weil laut Gesetz alle Menschen gleich sind.

Man lässt Hartz4´ler ja auch nicht vor Krankenhäusern sterben oder erschießt Rentner, welche nicht mehr arbeiten können...


"ist es nicht gerecht, wenn ein Vielverdiener für die gleiche Straftat mehr bezahlt als ein Geringverdiener ?"

Das geschieht ja auch. Die Strafen und Ordnungsgelder bemessen sich immer am Einkommen.
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04.01.2012 13:18 Uhr von Spandaluse
 
+1 | -1
 
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@ Perisecor: >"ist es nicht gerecht, wenn ein Vielverdiener für die gleiche Straftat mehr bezahlt als ein Geringverdiener ?"

Das geschieht ja auch. Die Strafen und Ordnungsgelder bemessen sich immer am Einkommen.<

Das ist mir schon klar, wollte es dir aber mal schreiben, weil du in deinem vorherigen Post das Verhalten der Leute anprangerst die genau das wollen.

... und durch diese Regelung, wird ja auch mehr von der Elite verlangt.

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