"Job-Rekorde": Die Menschenwürde bleibt immer öfter auf der Strecke
Aktuell verkünden die Medien wieder einmal euphorisch einen neuen Beschäftigungsrekord (ShortNews berichtete).
Als eine der wenigen Zeitungen beleuchtete die "Süddeutsche" die Kehrseite des vermeintlichen Jobwunders: Die im Rahmen von Agenda 2010 erfolgte Lohnentwicklung in Deutschland führe dazu, dass selbst Menschen mit Fulltime-Job immer öfter nicht vom Lohn ihrer Arbeit leben können.
Die "schönsten Statistikrekorde" seien unnütz, wenn Menschen in ihrer Würde verletzt werden, so die Zeitung weiter. Die Politik dürfe nicht länger das Problem eines fehlenden gesetzlichen Mindestlohnes sowie das Überborden von Zeitarbeits-Beschäftigungsverhältnissen ignorieren.