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Junge überlebt einen sechs Minuten langen Herzstillstand

Dass der heute drei Jahre alte Kai Clark am Leben ist, grenzt an ein Wunder. Zu verdanken hat er das einer Gruppe von Ärzten, die das geradezu Unmögliche geschafft haben und Kais Herz wieder zum Schlagen brachten - und zwar nach sechs Minuten Stillstand.

Kai leidet unter einer Herzerkrankung, die bei Kindern extrem selten ist. Hypertrophe Kardiomyopathie charakterisiert sich durch eine Verdickung der Herzmuskulatur und führt zu unregelmäßigem Herzschlag.

Im Oktober vergangenen Jahres setzte bei Kai eines Tages das Kammerflimmern ein, was in einer Herzattacke resultierte. Den Ärzten gelang es, den Junge wieder zu beleben. Nun wurde er nach fünf Wochen aus dem Krankenhaus entlassen.


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WebReporter: irving
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Junge, Arzt, Wunder, Überleben, Herzstillstand
Quelle: www.dailymail.co.uk

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.01.2012 12:17 Uhr von xevii
 
+5 | -1
 
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freut mich für ihn :) ein wunder? ich weiß nicht. aber freut mich!
fies gepeinigt von so einer krankheit, das wünscht sich niemand.
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03.01.2012 12:47 Uhr von Phillsen
 
+7 | -0
 
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Einerseits natürlich toll. Aber alt wird der wohl leider nicht werden. Der Cousin von nem Schulkameraden hatte das auch. Der ist nur 16 jahre alt geworden. Naja das ist aber schon 15 Jahre her, evtl ist man da heute weiter.
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03.01.2012 14:54 Uhr von Slaydom
 
+2 | -1
 
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tut: mir leid für den Jungen, seine Lebenerwartung beträgt damit gerade einmal was zwischen 15- 20 Jahren. Und nein leider ist man da heute noch nicht viel weiter phillsen.
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03.01.2012 15:16 Uhr von BGrassl
 
+4 | -1
 
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@Slaydom: Als Medizinerin muss ich dir da widersprechen. Es gibt seit einigen Jahren eine ganze Reihe von vielversprechenden therapeutischen Ansätzen. Zumal gerade bei Kindern in diesem Fall in letzter Konsequenz eine HTx möglich ist.

[ nachträglich editiert von BGrassl ]
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03.01.2012 16:08 Uhr von BGrassl
 
+1 | -1
 
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@Fuxie: Bitte was? Ich glaube ich bin im falschen Film!

[ nachträglich editiert von BGrassl ]
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03.01.2012 16:52 Uhr von 338LM
 
+2 | -1
 
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für die Interessierten: Die Therapieoptionen bei HOCM (Hypertrophe obstruktive Cardiomyopathie - daran leidet der Junge) sind beschränkt und lassen sich in konventionelle (medikamentöse) und interventionelle (operative Eingriffe) unterteilen.

Bei der konventionellen Therapie versucht man medikamentös die Frequenz des linken Ventrikels herabzusetzen (negativ chronotrop). Der Patient muss hierbei auch auf dynamische Sportarten verzichten, da es sonst zu Rythmusstörungen kommen kann, die u.U, schwer beherrschbar sein können und mitunter sogar zum Tod führen.

Bei der interventionellen Therapie wird, einfach ausgedrückt, zunächst ein umschriebener Herzinfarkt am Kammerseptum ausgelöst. Funktioniert dies nicht, wird ein Teil des Septums elektrisch denaturiert. Als Ultima Ratio wir operativ überschüssiges Herzgewebe im linken Ventrikel abgetragen.
Alle diese Operationen haben ein Sterberisiko von etwa 1 % und es kann zu massiven Komplikationen kommen, die teilweise die Implantation eines Schrittmachers notwendig machen.

Auch ist das Risiko für Herzinsuffizienz und Schlaganfall deutlich erhöht.

Heilbar ist die Hypertrophe Kardiomyopathie bislang nicht. Sie kommt aber recht häufig vor, wird autosomal dominant vererbt mit einer Prävalenz von 1:500 (warscheinlich deutlich häufiger).
Gerade junge Leute die plötzlich beim Sport tot umfallen haben häufig eine unentdeckte weil asymptomatische Form der HCM.

Hatte vor drei Wochen gerade eine sehr junge Patientin auf dem Tisch, die beim Sport daran gestorben ist.
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03.01.2012 16:55 Uhr von AdiSimpson
 
+2 | -0
 
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meine: mutter hatte 15min herzstillstand, das wunder war hier aber das sie keinerlei hirnschäden davontrug.

waren die schlimmsten tage in meinem leben.
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03.01.2012 20:12 Uhr von BGrassl
 
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mcmoerphy: Eine HTx bei einer Katze? Na sicher doch...

Was bitte sollen diese überflüssigen Postings hier, zudem noch bei solch einem Thema?
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03.01.2012 22:56 Uhr von 338LM
 
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@BGrassel: warum nicht, ich habe Herztransplantationen an Lewis Ratten durchgeführt.
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04.01.2012 02:18 Uhr von Anlex
 
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Nun wurde er nach fünf Wochen aus dem Krankenhaus: Erstmal, schön, dass er es überlebt hat und alles Gute für seine Zukunft.

Der im Titel zitierte Ausschnitt jedoch ist doch wohl sprachlicher Bullshit. Es klingt so, als wäre er erst jetzt entlassen worden, was jedoch völlig falsch ist
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04.01.2012 10:18 Uhr von Phillsen
 
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@338LM: Was zum...? Ich brech ab XD

Du hast in deiner Kindheit sicher auch gern die Köpfe der Legofiguren ausgetauscht oder :D
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04.01.2012 10:59 Uhr von Mystiria
 
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Musste hier auch jemand: gleich an Ben Breedlove denken?
Er hatte seinen ersten Infarkt doch mit 4 oder?
Hoffentlich muss dieser Junge nicht dasselbe Schicksal
erleiden und kann geheilt werden.
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04.01.2012 15:33 Uhr von 338LM
 
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@Phillsen: ja, das auch...

Ich hab das natürlich nicht bei mir zu Hause gemacht, sondern an der Uniklinik, in der Gefäßchirurgie, im Rahmen einer Forschungsarbeit.

Lewis Ratten sind auch richtig teuer.
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04.01.2012 17:23 Uhr von Slaydom
 
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@BGrassel: Damit ist man aber heute immer noch nicht viel weiter als vor 15 Jahren. Dass es Therapeutische Maßnahmen existieren weiß ich sehr wohl und dass auch eine HTx möglich ist weiß ich auch, war vor 15 Jahren übrigens auch möglich. Aber eine wirkliche Heilung von sich aus, ist nach wie vor nicht möglich, dass habe ich mit meinem post gesagt, mehr nicht.

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