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Israel: Ultraorthodoxe Juden tragen Judenstern bei Demo

Am Samstag hatten in Jerusalem mehrere hundert ultraorthodoxe Juden gegen die angeblich feindselige Berichterstattung über sie demonstriert. Dabei trugen sie den gelben Judenstern aus der Nazizeit und Häftlingskleidung der Konzentrationslager während des Holocaust.

Der Präsident des Zentralrats der Juden, Dieter Graumann, ist empört hierüber und kritisiert dieses Verhalten scharf: "Die Bilder haben mich schockiert. Und ich schäme mich sogar dafür, dass ausgerechnet Juden so etwas machen und ein Zerrbild des Holocaust liefern."

Man solle diese Vorgänge allerdings nicht als stellvertretend für die israelische Gesellschaft betrachten. Es gäbe nur einen "ganz winzigen Teil der Gesellschaft in Israel", der radikal sei und "widerliche Bilder produziert". An einen inneren Kulturkampf in Israel glaube er dagegen nicht.


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WebReporter: EyeOfTheDark
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Israel, Demonstration, Holocaust, Juden
Quelle: www.n-tv.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.01.2012 10:19 Uhr von usambara
 
+6 | -6
 
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macht der Zentralrat nicht ähnlich seine Politik?
Ist das noch eine radikale Minderheit?
http://www.youtube.com/...
Hitler hat Bücher verbrannt:
http://www.youtube.com/...

[ nachträglich editiert von usambara ]
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03.01.2012 10:19 Uhr von daguckstdu
 
+4 | -0
 
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Nicht alle Medien berichten Feindselig über sie, wie es hier am Beispiel der Haaretz vom 28.12.2011 lesen kann http://www.haaretz.com/... . Außerdem wird eher das Verhalten einiger Haredim kritisiert und nicht ihre religiöse Ansichten an sich! Aber genau das ist es was ich mit einer anderen Aussage gemeint habe, ein paar Hardliner provozieren eine solidarische Kettenreaktion unter den Haredims!
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03.01.2012 10:29 Uhr von culturebeat
 
+3 | -5
 
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Zerrbild: Manche dieser Ultraorthodoxen erinnern frappierend an das ekelhafte Zerrbild, das die Nazis von den Juden gezeichnet haben.

http://bit.ly/...
http://www.taz.de/...!84496/

Hitler hätte an den heutigen Zeitungsmeldungen seine helle Freude gehabt.

edit
ich musste den Link verkürzen, weil ShortNews den falsch anzeigt.

http://bit.ly/...

[ nachträglich editiert von culturebeat ]
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03.01.2012 10:37 Uhr von usambara
 
+2 | -5
 
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03.01.2012 10:53 Uhr von daguckstdu
 
+5 | -3
 
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@usmabara: „macht der Zentralrat nicht ähnlich seine Politik?“

Kannst du mir das anhand von Beispiel erläutern?

„Ist das noch eine radikale Minderheit?“

Sicherlich ist das eine Minderheit, nur ist es eben auch hier so, das ein paar wenige eben mehr Aufmerksamkeit erzielen!

„Hitler hat Bücher verbrannt:“

Das war weniger Hitler, sondern es waren Hitlers willige Vollstrecker die sich so gegen die Unreinheit in der Literatur und Kunst mitunter durch das Judentum „schützen“ wollten. Jetzt die Haredim mit den Nazis gleich zusetzen, sehe ich doch sehr unrealistisch, wie man hier sehen kann http://translate.google.de/...|de&u=http://www.youtube.com/... .



[ nachträglich editiert von daguckstdu ]
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03.01.2012 11:12 Uhr von usambara
 
+2 | -4
 
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@daguckstdu: damit meinte ich, das sie den Holocaust demonstrativ vor sich her tragen, um beispielsweise hierzulande eine unkritische Pro-Israel-Politik im ganzen NahOst-Konflikt einzufordern.
Bücherverbrennungen dienten den Nazis & der kath. Kirche dazu, um die freiheitliche Denkweisen zu vernichten,
denn erst brannten die Bücher/Fernseher, dann die Menschen.
Diese "Minderheit" macht rund 10% der Einwohner Israels aus- und sie haben im Durchschnitt 7 Kinder, die Männer arbeiten nicht sondern studieren ihre Schriften.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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03.01.2012 11:26 Uhr von usambara
 
+5 | -3
 
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der neuste Modetrend bei den jüdisch ultra-orthodoxen Frauen sieht so aus:
http://www.amotherinisrael.com/...
http://www.amotherinisrael.com/...

[ nachträglich editiert von usambara ]
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03.01.2012 12:05 Uhr von architeutes
 
+4 | -1
 
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Warum müßen alle extrem denkenden Gruppen/Religionen und
Bewegungen immer versuchen andere zu überzeugen .
Sollen sie doch ihren Scheiß zu Hause ausleben und andere
in Frieden lassen . Uns sich den Judenstern aufzunähen ist
dumm und nicht zu verstehen . Frieden und Freunde findet
man so gewiss nicht . Aber das wollen sie auch nicht , im
Gegenteil .
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03.01.2012 12:16 Uhr von EyeOfTheDark
 
+1 | -3
 
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@archi: Ich gebe dir Recht.
Hierzu zitiere ich mich mal aus einem Forum hier bei SN:

"Generell sollte doch alles Religiöse aus der Öffentlichkeit (Staat, Bildungseinrichtungen usw.) rausgehalten werden. So viel Hass und Leid wird durch Religion geschürt und keiner sieht es ein, keiner will verantwortlich sein.

Klar gibt es in keiner Religion nur Radikale und Fundamentalisten, solange Privatpersonen für sich einen Glauben finden, der ihnen hilft, ist das okay aus meiner Sicht.
Aber man sollte "Ungläubige" nicht bekehren oder sogar auslöschen wollen.
Dann gäbe es solche Aufstände und radikale Gruppierungen gar nicht erst."
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03.01.2012 12:48 Uhr von Cosmopolitana
 
+2 | -1
 
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einem Großteil der Kopten (also der ägyptischen Christen) ist es auch seit langem untersagt (aus den eigenen Reihen) , TV zu schauen und sogar Musik zu hören. Egal in welchem Land, Extremismus und Fanatismus ist eine kranke Sache.
Angefangen bei kreischenden heulenden Girlies, die sich gegenseitig die Haare vom Kopf reissen, um einfach nur einen Blick von einem kleinen Bubbi zu erhaschen, endend bei radikalen Terroristen ...

Ich hoffe, es wird irgendwann mal einen Punkt geben , an dem die Leute aufwachen und sehen, was sie anrichten mit egozentrischem Verhalten.
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03.01.2012 15:12 Uhr von sesh
 
+0 | -5
 
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Neenee, nicht stellvertretend für Israel: "Man solle diese Vorgänge allerdings nicht als stellvertretend für die israelische Gesellschaft betrachten. Es gäbe nur einen "ganz winzigen Teil der Gesellschaft in Israel", der radikal sei und "widerliche Bilder produziert""


*bwahaha*
Janee, ist klar. Ein ganz winziger Teil.

Offenbar ist der Teil aber groß genug um locker 10% der Bevölkerung zu umfassen. Und sie sind immerhin so relevant, dass sie den Regierungskurs maßgeblich mitbestimmen.
Ganz so "winzig" kann dieser Teil also dann doch nicht sein. Naja, israelische Judennazis halt.
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03.01.2012 15:53 Uhr von daguckstdu
 
+2 | -1
 
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Man sollte schon unterscheiden können ob es sich bei diesen „10%“ um Hardliner handelt oder ob es doch nur eine Minderheit in der Minderheit darstellt! Nehmen wir doch mal nur die NPD, nicht das ich jetzt die NPD mit den Haredim vergleichen will, nein mir geht es eben um eine Minderheit, die eben auch ihre Radikalen Stimmen hat. Ebenso wie es bei der NPD auch ist. Sie haben zwar bei der Bundestagswahlen nur ein Ergebnis von 1,5% erreicht, aber dafür treten sie verstärkt im Osten Deutschland auf, wie man hier http://www.bpb.de/... lesen kann, ist aber deswegen der Osten jetzt Rechtsradikal?

Oder wenn man so was liest wie hier http://www.konservativ.de/... ist es dann so dass alle Muslime in Deutschland auch so denken? Oder stellen diese Radikalen Denker auch nur eine Minderheit da, eben nur Muslimnazis?

Immerhin finden Demos gegen die NPD und Rechtsradikalismus in Deutschland statt, sowie auch Demos gegen den Hardliner der Haredim in Israel stattfindet. Nur finden eben keine Demos gegen die Hardliner unter den Muslimen statt!
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03.01.2012 16:11 Uhr von sesh
 
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@daguckstdu: Du merkst eine Sache nicht:

Hier in Deutschland stehen die Rechtsextremen im Abseits.
Komme. Was. Da. Wolle.
Bei uns gehen ALLE auf die Straße, wenn die Rechtsextremen kommen. Von Marxistisch-Leninstischer Partei bis CDU/CSU. Alle.

In Israel sind die Extremisten und ihre Shas-Partei ein Mehrheitsbeschaffer für die Regierung.
Das wäre ungefähr so, als würde Merkel mit Stimmen der DVU und NPD zur Kanzlerin gewählt.
Das ist so, als müssten in Deutschland die Türken die Straßenseite wechseln, wenn marodierende Glatzen durch die Straßen ziehen.
Und Ausländer müssten sowieso ganz hinten im Bus sitzen.
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03.01.2012 16:20 Uhr von sesh
 
+2 | -2
 
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Mut: Ich erhoffe mir sowieso einen mutigeren Ministerpräsidenten Israels, der sich endlich mal vom Extremismus in Israel distanziert.
Außerdem braucht es einen Ministerpräsidenten der sich zum Frieden bekennt:
"Von israelischem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen."
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03.01.2012 16:32 Uhr von daguckstdu
 
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@sesh: „Hier in Deutschland stehen die Rechtsextremen im Abseits.“

Die NPD steht hier im Abseits, das heißt aber noch nicht das auch deswegen deren Philosophie gänzlich im Abseits steht. Aussagen der NPD die vor 20 Jahren auf tiefste verpönt waren, werden sogar von Politkern als Wahlkampfansage getätigt. Diese Veränderungen merke ich sogar bei resoluten Antifa Menschen. Jetzt zu behaupten dass in Israel es anders ist, sehe ich doch mehr als Stimmungsmache. Israel ist bemüht die Haredims mehr und mehr ins gesellschaftliche Leben miteinzubinden, das da jetzt ein paar Hardliner Sturm laufen ist doch nicht verwunderlich.

„In Israel sind die Extremisten und ihre Shas-Partei ein Mehrheitsbeschaffer für die Regierung.“

Die CDU/CSU waren der rechten Seite nicht abgeneigt in ihren Parteiprogrammen. Spätestens da wo die Rechten etablierten Parteien auf einmal Stimmenzuwachs bekamen, änderte sich die politische Landschaft in den Aussagen. Solange es sich in demokratischen Bahnen bewegt ist doch daran nichts auszusetzen. 1989 konnten die REP`s sogar in Europa Parlament einziehen. Ich kenne Ortschaft die bis zu 40% Wählerstimmen für die REP`s erhielten. Und was ist Heute. Sie führen ein Randdasein.

„Das ist so, als müssten in Deutschland die Türken die Straßenseite wechseln, wenn marodierende Glatzen durch die Straßen ziehen.“

Da sage ich mal nichts dazu!! ;-)

„Das wäre ungefähr so, als würde Merkel mit Stimmen der DVU und NPD zur Kanzlerin gewählt.“

Übertreibst du jetzt nicht ein wenig!

„Und Ausländer müssten sowieso ganz hinten im Bus sitzen.“

Auch hier sage ich mal nichts dazu! :-)

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