SPD-Frauen neidisch auf Union: Diesmal eine Kanzlerkandidatin?
Bereits SPD-Vize-Chefin Aydan Özuguz hat bei der Frage des Kanzlerkandidaten für 2013 schon eine Frau ins Spiel gebracht: Hannelore Kraft. "Weibliches Personal, das begeistern kann, hat die SPD genug", so Özuguz. Nun fordern auch Frauen der ASF eine weibliche Kandidatin aus der SPD.
"Die Zeit dafür ist überfällig", sagte ASF-Vorsitzende Elke Ferner. Das Vorschlagsrecht liege allerdings bei Parteichef Sigmar Gabriel. Hannelore Kraft selbst dagegen erklärte in einem "Welt"-Interview jeden SPD-Ministerpräsidenten für geeignet.
"Offen gesagt, sind wir da schon neidisch auf die Union", so die stellvertretende Vorsitzende Elke Ferner. Jedoch kritisierte sie die Frauenpolitik der CDU: "Wenn ich sehe, was für die Frauen dabei rumkommt, dann relativiert sich der Neid."