Zwei Jahre nach der Katastrophe: BP verklagt Halliburton-Konzern
20 Milliarden Dollar Schadensersatz fordert BP von seinem damaligen Partner, dem US-Konzern Halliburton. Diese Forderung resultiert aus der Öl-Katastrophe, die sich vor zwei Jahren um die Explosion der Ölbohrinsel "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko zutrug.
BP fordert Entschädigungen für die Beseitungsangelegenheiten der Ölschäden, für Gewinne, die nicht erzielt werden konnten und für weitere Kosten bezüglich des Unglücks. Angeblich habe Halliburton minderwertigen Zement zur Abdichtung des Bohrlochs verwendet.
Ebenso soll das Loch unsachgemäß abgeschlossen worden sein. Bereits im Vorjahr wurde Halliburton und die Betreiberfirma der Ölförderplattform, Transocean, von BP verklagt.