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US-Präsidentschaftskandidat Rick Santorum plädiert für Bombardierung des Iran

Der Wahlkampf für die nächste US-Präsidentenwahl hat bereits begonnen. Die Republikaner versuchen ihren Kandidaten Rick Santorum zu positionieren. Der von den Konservativen sehr geschätzte Santorum sprach sich im Vorfeld der Vorwahlen in Iowa für eine Bombardierung des Iran aus.

Santorum kritisierte, Präsident Barack Obama habe zu wenig Einfluss auf den Iran ausgeübt, um den Bau der Atombombe zu verhindern. Die USA seien einem Papiertiger gleichzusetzen. Diplomatischer und wirtschaftlicher Druck seien als politische Mittel zur Aufgabe des Atomprogramms zu wenig.

Die Präsidentschaftskandidaten aller Parteien kreiden Obama auch die staatliche Einmischung in die Wirtschaft und die hohe Arbeitslosigkeit an. Ex-Präsident George Bush senior sprach sich hingegen für Mitt Romney, Gouverneur von Massachusetts, aus.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Iran, Barack Obama, Präsidentschaftskandidat, Bombardierung, Rick Santorum
Quelle: nachrichten.t-online.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.01.2012 07:34 Uhr von no_trespassing
 
+12 | -1
 
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Rick Santorum ist auf Krawall gebürstet. Angeblich soll der teilweise paranoid sein und eigenen Mitarbeiterstäben wäre mulmig. Wenn der Präsident wird, dann knallt es.
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03.01.2012 07:39 Uhr von FrankaFra
 
+39 | -4
 
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Ich: plädiere für

a) die Bombardierung von Rick Santorum

b) Einziehung aller seiner Kinder und Enkel zur US-Army

c) Tattoo auf die Stirn Rick Santorums "I suck"
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03.01.2012 07:44 Uhr von Perisecor
 
+9 | -15
 
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Was für eine schlechte News

Rick Santorum (und andere) sind erstmal keine Präsidentschaftskandidaten, sondern Kandidaten für die republikanische Vorwahl. Der (oder die) Gewinner gehen dann in den Präsidentschaftswahlkampf.


"Die Republikaner versuchen ihren Kandidaten Rick Santorum zu positionieren."

Das ist folglich auch nicht korrekt. "Die Republikaner" gibt es gerad nicht - es gibt verschiedene Teilgruppierungen und alle versuchen, ihre bevorzugten Kanidaten nach vorne zu bringen.


Selbst deine eigene Quelle sagt etwas komplett anderes aus - dort wird nämlich Romney als erfolgreichster Kandidat angesehen, gefolgt von Paul.


"Die Präsidentschaftskandidaten aller Parteien kreiden Obama..."

Und das steht so überhaupt nicht in der Quelle und stimmt auch nicht. Die Demokraten schicken wieder Obama in´s Rennen und kritisieren ihn deshalb auch nicht öffentlich.


Mir scheint es, als seien Quellen mit nur 2-3 Zeilen doch nicht so schlecht. Zumindest dürfte es schwieriger sein, diese komplett falsch zu verstehen...
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03.01.2012 08:16 Uhr von usambara
 
+1 | -3
 
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03.01.2012 08:27 Uhr von no_trespassing
 
+13 | -3
 
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@Perisecor: "Rick Santorum (und andere) ... sondern Kandidaten für die republikanische Vorwahl."

Ja und damit auch in letzter Instanz für das Präsidentenamt.

"Die Republikaner versuchen ihren Kandidaten Rick Santorum zu positionieren."

==> In der Quelle wird er sogar als "Liebling" bezeichnet.

Zu deinem Einwand bzgl. Obama:

"Alle wichtigen Kandidaten tourten in den vergangenen Tagen durch die Städte und Dörfer des kleinen Agrarstaates im Mittleren Westen. Vereint sind sie in ihrer Kritik an Obama."
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03.01.2012 08:31 Uhr von uhrknall
 
+24 | -7
 
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Und ich sage ohne die USA wäre die Welt viel sicherer und friedlicher.
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03.01.2012 10:31 Uhr von Lord_Prentice
 
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@nokia1234: die USA arbeiten dran ;)

Es gbt bereits viele Gegenden dort die schlimmer als Irak oder Afghanistan sind...auch was Lebensstandard angeht^^

Deswegen wurde dieser National blabla Act im November/Dezember durchgesetzt nachdem die USA nun auch nach belieben die Armee im Inneren einsetzen können.

Die erwarten iwie nen Bürgerkrieg glaub ich.
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03.01.2012 11:20 Uhr von DrGonzo87
 
+1 | -3
 
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@Lord_Prentice: Du übertreibst etwas...

"Es gbt bereits viele Gegenden dort die schlimmer als Irak oder Afghanistan sind...auch was Lebensstandard angeht^^"

In welchen Gegenden der USA herrschen bürgerkriegsähnliche Zustände? In welchen Gegenden haben Terrororganisationen das Sagen? (abgesehen natürlich vom Bible Belt ;) )

"Deswegen wurde dieser National blabla Act im November/Dezember durchgesetzt nachdem die USA nun auch nach belieben die Armee im Inneren einsetzen können."

Die Aussage ist nun komplett falsch. Besagter Act erlaubt es dem Militär US-Bürger im Ausland, die als Terrorverdächtige gelten, nach Guantanamo zu verfrachten, zwecks Überprüfung (hüstel). Im Inland ist nach wie vor die Polizei zuständig. Dieser Act ist meiner Meinung nach sehr besorgniserregend, aber ganz so drastisch, wie du ihn darstellst, ist er nun doch nicht.
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03.01.2012 11:27 Uhr von sicness66
 
+4 | -1
 
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nokia1234: Erst einmal finde ich es abartig, sich einen Krieg in einem anderem Land zu wünschen. Und zweitens kann ich dir den Grund nennen, warum es nie einen Krieg dort gab und geben wird: Hieroshima. Dort hat die Welt gesehen, dass die Amis bereit sind, alles zu tun, um den Gegner zu vernichten. Man hat nach 2001 zwei Länder wegen fadenscheinigen Anschlägen und Wirtschaftsinteressen zurück ins Mittelalter gebombt. Was wird wohl passieren, wenn ein anderes Land eine Rakete in Richtung Amerika loslässt ?
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03.01.2012 20:00 Uhr von Perisecor
 
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@ no_trespassing

"Ja und damit auch in letzter Instanz für das Präsidentenamt."

Nein, für das Präsidentenamt kandidiert idR nur der Gewinner der Vorwahl.
Die Trennung zwischen Vorwahl und Wahl ist in den USA strikter, mir wäre kein ähnliches Konzept in Deutschland bekannt.


"==> In der Quelle wird er sogar als "Liebling" bezeichnet."

Die gleiche Quelle, die Romney und Paul deutlich mehr Chancen einräumt, ja?


"Zu deinem Einwand bzgl. Obama:"

Da geht es ausschließlich um die republikanischen Vorwahlkandidaten - und nicht um Kandidaten aller Parteien.



@ uhrknall

Ohne die USA gäb´s dich garnicht. Das hingegen wäre vielleicht wirklich toll.

@ DrGonzo87

Der Act ist, falls man zur "Zielgruppe" gehört, sogar noch viel problematischer. Bisher durften z.B. keine gezielten Tötungsangriffe (mit Drohnen, Helikoptern etc.) durchgeführt werden, wenn sie US-Amerikaner am Zielort befinden, auch dann nicht, wenn sie mit AK-47 und "TALIBAN"-T-Shirt in Hass-Videos zu sehen waren...
Diese Rechtsunsicherheit wurde behoben.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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03.01.2012 20:01 Uhr von Perisecor
 
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@nokia1234: "würde der Krieg endlich mal in den USA stattfinden.
Wo es tausende Tote und Verletzte gäbe. Großstädte in Schutt und Asche liegen. Es kaum/keine Infrastruktur mehr gäbe."

Da hat wohl jemand die Existenz des Unabhängigkeitskrieges und des Bürgerkrieges verschlafen.

Aber keine Sorge, solche unwichtigen Details wie der erste große Massenkrieg mit 600-800.000 Toten und vielen zerstörten Großstädten kann man in seinem blinden Hass schonmal vergessen, von daher sei dir verziehen.


"Warum trauen sich jetzt die USA eigentlich nicht mehr, militärisch gegen Nordvietnam vorzugehen?"

Da sich Nordvietnam, heute übrigens einfach nur als Vietnam bezeichnet, mittlerweile kapitalistisch und weltoffen zeigt (und u.a. auch genau deswegen wirtschaftlich auf dem aufsteigenden Ast ist), gibt es eigentlich keinen Grund, dort gegen irgendjemanden vorzugehen.


"das NV ihre Atomwaffen gegen die USA einsetzen würden?"

Vietnam hat, weder damals im Norden, noch heute als Gesamtstaat, ein Atomprogramm unterhalten und verfügt deshalb auch über keine Atomwaffen.


"nicht sowas lächerliches wie der damalige "Bürgerkrieg""

Lächerlich sind hier dein mangelhaftes Geschichtswissen, dein dümmliches Gerede von Nordvietnam und Atomwaffen und vor allem dein unbändiger Wunsch nach Anarchie und massenhaft toten im zwei oder dreistelligen Millionenbereich.


Spaßig aber, dass du endlich mal deine Maske hast fallen lassen.

Apropos Maske fallen lassen. Manche Leute fragen sich wirklich, wieso sie plötzlich nicht mehr in die USA einreisen dürfen, nicht mehr von US Unternehmen eingestellt werden oder auf irgendwelchen Gefährder-Listen auftauchen. :D
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03.01.2012 20:38 Uhr von MarcTaleB
 
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Ich würde mal sagen, dass bei einem Machtwechtel im Weissen Haus auf jeden Fall ein Krieg anstehen wird. Und selbst bei Obama bin ich mir nicht mehr so sicher, denn der steht auch unter enormen Druck.

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