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Deutsche Großkonzerne sind an der Börse billiger als ihre Eigenkapitalposition

Wer derzeit sein Geld in Aktien umschichtet, kann bei manchen Titeln nicht allzuviel verkehrt machen. Denn es gibt Konzerne, die sind so solide aufgestellt, dass sich ein seltenes Phänomen ergibt: An der Börse sind die Firmen billiger notiert als die Firmen Eigenkapital haben.

Daimler und Volkswagen, aber auch Gazprom aus Russland werden an der Börse günstiger bewertet als sie derzeit Eigenkapital halten. In dieselbe Kategorie fallen Deutsche Bank, e.on und Munich Re. Die Marktkapitalisierung deutscher Firmen fiel seit 2007 von 920 auf 670 Milliarden Euro.

"Mir fällt ein Dutzend Euro-Aktien ein, die attraktiv bewertet sind", meint auch Investorenlegende Warren Buffett. Auch in Asien sind Firmen sehr solide aufgestellt, wie zum Beispiel der chinesische Stahlkonzern Baoshan oder Kyocera, Druckerproduzent aus Japan.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Aktie, Börse, Firma, Kapital
Quelle: www.handelsblatt.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.01.2012 07:29 Uhr von no_trespassing
 
+9 | -0
 
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Wer die Börse lange beobachtet, der erkennt den Mechanismus. Deutsche Firmen wurden an der Börse schon immer klein gehalten. Ohne die Investitionen aus Übersee können die Titel nicht anziehen. In der Fusionswährung Aktien sind deutsche Firmen billig zu schlucken.

Und die US-Firmen haben sich derzeit dank der FED-Zinspolitik mit weit über 1 Billion Dollar vollgesaugt, die irgendwo investiert werden müssen.

Die USA schichten damit ihre wertlosen Dollars in echte Substanzwerte um.
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03.01.2012 11:19 Uhr von sicness66
 
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@Autor: Man kann es auch anders sehen. Die Konzerne manipulieren selbst die Kurse nach unten, um an frisches Kapital zu kommen. Einem Börsenkurs von VW und Gazprom würde ich soviel Vertrauen, wie einem Hütchenspieler um die Ecke...
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03.01.2012 11:31 Uhr von no_trespassing
 
+3 | -0
 
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@sicness: Versteh ich jetzt nicht. Wieso sollten nach unten manipulierte Kurse frisches Kapital reinspülen?
Kapital nimmt der Konzern nur bei der Emittierung ein, danach kaufen sich die Aktionäre untereinander die Papiere ab.
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03.01.2012 20:01 Uhr von ZzaiH
 
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man kann es auch anders sehen: einige wenige konzerne sind realistisch bewertet...

der ganze rest ist eine blase, die wartet zu platzen...

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