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Kanada: Verlegung von Rotlichtbezirken macht das Prostitutionsgewerbe gefährlich

Vor kurzer Zeit noch war die historische Lower Main Street in Montreal nachts der ausgewiesene Rotlichtbezirk der Stadt. Doch nun sind diese Bereiche umgebaut worden, sehr zum Leidwesen der Prostituierten.

Denn nun gibt es an diesem Ort der Stadt Bürogebäude und Trendshops, das Rotlichtmilieu wurde auf die Randbezirke verteilt. Und dort scheinen Übergriffe auf die Prostituierten zuzunehmen.

Serienmörder Robert Pickton etwa suchte sich seine Opfer, allesamt Prostituierte, in jenen isolierten Stadtteilen von Vancouver aus. Nun wird befürchtet, dass dies auch in Montreal zutreffen könnte.


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WebReporter: FrankaFra
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gewalt, Prostitution, Verlegung, Rotlichtbezirk
Quelle: www.huffingtonpost.ca

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.01.2012 09:13 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+11 | -0
 
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Ist in Deutschland auch so. Ausgerechnet das Gewerbe, in dem die Gewerbetreibenden am meisten gefährdet sind - und daher den größten Schutz bedürfen - wird an den Rand der Stadt in die hinterletzten schäbbigsten und runtergekommensten Gegenden verbannt: An den Rand der Gesellschaft. Dabei vergessen einige, dass die Prostitution zu den ältesten Gewerben gehört - sie in JEDER Gesellschaft vorkommt - und somit Teil des Mensch-Seins (denjenigen, die das für sich anders entscheiden soll nicht auf die Füße getreten werden) an sich ist.

Der Umgang mit den Prostituierten ist schäbbig - und das düstere Immage dieser Branche ist in Wirklichkeit das Ergebnis des oben Beschriebenen. Und warum hat sich das Ganze so entwickelt wie es sich entwickelt hat?

Weil die verdammte Kirche immer wieder den scheinheiligen Hinweis gegeben hat, dass dieses Gewerbe jugendgefährdend sei und Moral und Anstand in den Dreck ziehe. Ich sage: Das Gegenteil ist der Fall. Die sollten sich ernsthaft die Frage stellen, wer tatsächlich Schuld ist - und schon seit Jahrhunderten war - am Sittenverfall.
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03.01.2012 09:28 Uhr von xevii
 
+8 | -0
 
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ein hoch auf hamburg
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03.01.2012 10:29 Uhr von Phillsen
 
+3 | -0
 
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Naja hier aufm Land: kennen wir das Problem in der Form nicht. Prostitution findet wenn dann meistens in Privatwohnungen statt. Zum nächsten Bordell ists relativ weit und wenn doch mal wo eins rumsteht, dann doch meistens im Ort. Ich denke mal das ist sicherer so, Also zumindest hab ich in unserer Gegend noch nie was von Gewaltvergehen an Prostituierten gehört.

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