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02.01.12 10:46 Uhr
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Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt fordert Sozialreformen

Vor einer Infragestellung der Rente mit 67 Jahren hat jetzt der Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt gewarnt. Schon jetzt bekommen Arbeiter nur die Hälfte von dem netto ausgezahlt, was der Arbeitgeber für ihn zahlt.

Dieter Hundt sagte: "Wenn nichts geschieht, droht langfristig ein massiver Beitragsanstieg zulasten von Arbeitnehmern und Betrieben."

Das Sozialsystem in Deutschland dürfte nicht weiter nur über die Löhne finanziert werden. Es müsse weitere Reformen in der Sozialversicherung geben, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu gewährleisten.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wirtschaft / Arbeitsmarkt
Schlagworte: Rente, Dieter Hundt, Arbeitgeberpräsident
Quelle: www.open-report.de
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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen irgendwie muss man Rentner+Arbeitslose finanzieren   
 
+9 | -1
 
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02.01.2012 11:02 Uhr von culturebeat
und dann sind da natürlich noch Griechenland, Italien und Spanien und so

In der Schweiz, die sich mit solchen Problemen nicht rum schlagen muss, bekommt man ca. 80% ausgezahlt, in Deutschland nur 50%.
Kommentar ansehen Ich denke wir machen das in Zukunft ganz anders:   
 
+9 | -4
 
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02.01.2012 11:11 Uhr von sesh
Löhne überhaupt nicht mehr besteuern, es sei denn sie sind einigermaßen hoch. Und ansonsten wird NUR NOCH Kapital und Kapitaltransaktion besteuert. So einfach ist das.
Kommentar ansehen ...   
 
+12 | -0
 
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02.01.2012 11:23 Uhr von usambara
"Das Sozialsystem in Deutschland dürfte nicht weiter nur über die Löhne finanziert werden."
Das Sozialsystem finanziert nicht nur Arbeitslose sondern auch eure Hungerlöhne für arbeitende Hartz4-Empfänger- und das sind immerhin 1,5 Millionen Menschen.
Zudem könnte man das "arbeitende Geld" aus dem Finanzwesen heran ziehen.
Kommentar ansehen ...   
 
+5 | -2
 
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02.01.2012 13:03 Uhr von netzantichrist
...jagt diesen HUNDT vom Hof,
diesen kleinen arbeitgeberfürsten,hätte man längst köpfen sollen....
Kommentar ansehen @ sesh   
 
+2 | -1
 
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02.01.2012 13:08 Uhr von fallobst
und was ist für die das "Kapital"? und wie hoch willst du die steuern ansetzen, wenns all die hunderte milliarden im jahr decken soll? vergiss nicht, wir haben hier keine mauer um deutschland gezogen.
denn nach deiner idee würden die unternehmen neben dem lohn noch ein vielfaches mehr an steuern zahlen müssen. und das wiederum knallt auf den lohn und den arbeitsplatz nieder.
aber erklärs mal genau. am besten mit zahlen untermauert. ist zum beispiel eine lebensversicherung auch kapital in deinem verständnis?
Kommentar ansehen Was die Betriebe bei den Krankenversicherungen...   
 
+3 | -0
 
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02.01.2012 13:16 Uhr von Baron-Muenchhausen
...erreicht haben, versuchen sie nun auch bei den Renten.

Und nun, wo die hiesigen Arbeitnehmern insbesonere der Exportindustrie bereits den Euro finanzieren, gibt es bei weiteren dreisten Wünschen halt kein bremsen mehr.

Längst hat die Kanzlerette die Kakofonie eröffnet - nämlich auf ihrer Neujahrsansprache. Sie wolle die Sozialsysteme so "verändern", dass sie auch in "Zukunft ihre Aufgabe erfüllen" können.

Jeder kann sich einen Reim darauf machen, was das bedeutet..."Europa" kommt immer realer bei den hiesigen Menschen an.

Doch wir sollten selbe Rechte wie die Franzosen, Spanier oder Griechen fordern. Am besten, wir orientieren uns als Zahlmeister bei allen Dreien:

A)
- ...Saftige Zuschläge für Arbeitgeber um:
- ...eine Rente ab 60
- ...bei bei 50% höherem Niveau
- ...und automatischem Inflationsausgleich.


B) Da männliche Arbeitnehmer in Deutschland mit durchschnittlich 69,7 Jahren sterben und dieser Wert laut jüngsten statistischen Erhebungen in der letzten Dekade "dank" Agenda 2010 um 2-4 Jahre in West/Ost-Deutschland gesunken ist, sofortige Freistellung von sämtlichen Rentenbeitragsleistungen bis A) in Kraft tritt.



[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
Kommentar ansehen In gewissem Sinne hat er ja sogar Recht.   
 
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02.01.2012 13:47 Uhr von Halma
Aber es geht ihm nicht um die Arbeitnehmer, das liest man sofort raus sondern um die Belastungen für die Arbeitgeber.

Unser Rentensystem ist ein Umlagesystem, das was reinkommt wird auch wieder sofort ausgegeben. Zusätzlich kommen nochmal ungefähr 80 Mrd. aus dem Etat des Ministeriums für Arbeit und Soziales oben drauf damit die Renten gezahlt werden können. Da wir aber immer weniger sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze, dafür aber immer mehr Rentner haben wird dieses System irgendwann implodieren wenn man es nicht grundlegend reformiert. Bei den Schweizern hingegen, die auch ein Umlagesystem nutzen, werden auf einem niedrigeren Prozentsatz alle Einkommen herangezogen. Das ist in meinen Augen um einiges gerechter da hier alle für das Sozialsystem Rente zahlen. Vor allem es gibt nur eine Rentenkasse und nicht wie bei uns viele. Gerade diejenigen die viel verdienen verabschieden sich doch schon durch eigene Rentenkassen und Beitragsbemessungsgrenze aus diesem System.
Aber eine Erhöhung des Rentenalters ist unumgehbar, nicht aus Sicht der Kürzung sondern der Leistungsfähigkeit. Früher lebten die Rentner 2-5 Jahre nach der ihrer Verrentung, heute leben sie 15-20 Jahre. Ich gönne ihnen das lange Leben, aber das belastet die Kassen zusätzlich da auf der Einnahmeseite immer mehr weg brechen durch Minijobs und auf der Ausgabenseite immer mehr Menschen zu Recht etwas haben wollen. Das kann nicht lange gut gehen, entweder kriegen die Bezieher immer weniger, die Einzahler müssen immer mehr leisten oder im schlimmsten Fall sogar beides gleichzeitig.

Dass wir reformieren müssen und zwar radikal das ganze Sozialsystem dürfte allen klar sein, aber solange jeder seine eigene Vorstellung hat und die als alleine selig machend ansieht werden wir keinen Schritt voran kommen. Vielleicht ist es langsam Zeit über das bedingungslose Grundeinkommen nachzudenken.

Ach ja, in jeder News gegen Europa hetzen macht die Kommentare auch nicht lesenswerter und vor allem nicht richtiger.
Kommentar ansehen Lol   
 
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02.01.2012 19:39 Uhr von Kaffeesatzleser
Jault der Hund(t) wieder.Die armen Unternehmer,beuten die Arbeitnehmer aus,Ist es diesmal nicht mehr der angebliche Fachkräftemangel.Merke:Steigt die Nachfrage,steugt der Preis (Lohn),aber da die Löhne kaum steigen kann es nicht so schlimm sein.
Kommentar ansehen wenn der hundt bellt...   
 
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05.01.2012 19:18 Uhr von dummundstruppig
...dann meint er, das die sozialversicherungen privatisiert werden sollen.
arbeitgeber zahlen gar nichts mehr und der arbeitnehmer kann sich selbst "sozialversichern".( wenn er das geld dafür hat)

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