01.01.12 20:58 Uhr
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Anonymous richtet Portal von Nazi-Leaks ein

Die Aktivisten von Anonymous werden ein Portal veröffentlichen, auf dem die geleakten Daten von rechtsextremen Seiten zu finden sind. Dabei hoffen die Aktivisten auf Mitarbeit von Sympathisanten und auf die Einsendung von Materialien.

Einige Hacker haben bereits auf dem Chaos Communication Congress (28C3) rechtsextreme Seiten gehackt.

Auf dem Portal sind bereits jetzt Daten zu Blood and Honour, isdrecords und der NPD zu finden.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: NPD, Nazi, Portal, Anonymous, Leak
Quelle: www.gulli.com

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.01.2012 22:08 Uhr von PureVerachtung
 
+40 | -38
 
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Yeah, jetzt ist man schon "Nazi", wenn man bei Thor Steinar einkauft oder Autor bei der konservativen "Jungen Freiheit" ist.

Das Anon Kollektiv Weltweit wird sich schämen, so eine kindliche Möchtegerntruppe unter diesem Namen agieren zu wissen. Pseudoweltrettende White Knights, die mit ihren Prangeraktionen dem 3. Reich in Nichts nachstehen und somit ihrem Feindbild näher sind als jene, die sie eigentlich damit bekämpfen wollen.
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01.01.2012 22:56 Uhr von Horndreher
 
+22 | -24
 
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@PureVerachtung: Da schwingt aber einer die Relativierungskeule. Man kann von der ganzen Aktion halten was man will, aber das mit dem dritten Reich... also der Vergleich hinkt nicht nur.

Edit: Und ja, man ist Faschist wenn man nur mal so ein bisschen faschistisches Gedankengut auf einem faschistischen Podium vorträgt um Zustimmung von anderen Faschisten zu ernten.

[ nachträglich editiert von Horndreher ]
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01.01.2012 22:56 Uhr von vertrieben
 
+29 | -13
 
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@PureVerachtung: Jetzt ist Hitler schon ein "Nazi", bloß weil er einen schicken Schnurbart hatte und Antisemit war.
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01.01.2012 23:03 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+12 | -3
 
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@ AntiPro: Jedes Unternehmen, jeder Staat ...... und jede (politische) Gruppe wird sich mit der Vorstellung arangieren müssen, dass Dokumente, Mitschnitte, etc., die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind, geleakt werden - und diese Daten einer breiten Öffentlichkeit künftig nicht oder kaum noch vorenthalten werden können.

Das umfasst 1. Daten, die berechtigter Weise nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind (etwa Firmeninterna, etc.) aber auch 2. Daten, die unberechtigter (dafür aber nachvollziehbarer) Weise der Öffentlichkeit vorenthalten werden sollen - etwa, wenn es um Schmiergeldzahlungen geht.

Ersteres würde ich als bedauerliche Nebenwirkungen ansehen, die sich aber nicht vermeiden lassen, zweiteres sehe ich eher positiv, weil es für Transparenz sorgt und jene an den öffentl. Pranger stellt, die tatsächlich erheblichen Dreck am Stecken haben.

Die Frage, welche Gruppen (ob jetzt nur rechte Gesinnungsbrüder oder auch nur linksradikale Genossen) jetzt oder in Zukunft vom Leaking betroffen sein werden, unterliegt nicht einer zentralen Gewalt, die für die nötige Ballance sorgt, sondern schlicht und ergreifend dem Zufall: Daten, die zuerst geleakt werden, werden auch zuerst veröffentlicht. Das Internet ist eine Platform der User (hoffentl. bleibt das so) und unterliegt keiner Regulierungsbehörde, die dafür sorgt, dass das Fett, das die Einzelnen abkrigen, möglichst gleichmäßig verteilt ist.

Als 3. gibt es dann noch Daten, die nicht erhoben sondern gefälscht worden sind. Auch dies sind bedauerliche Nebenwirkungen, die sich zwar nicht unterbinden lassen, denen aber - und hier ist ein Lichtblick - relativ schnell entgegengewirkt wird, weil auch Fälschungen relativ schnell als solche erkannt und ihrerseits an den Pranger gestellt werden. Die Wahrheit hat - und das gilt auch im Internet - eine höhere Durchschlagskraft (da nachhaltiger) als die Lüge (bzw. die Fäschung / das Plagiat)

[ nachträglich editiert von Abdul_Tequilla ]
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02.01.2012 00:41 Uhr von UICC
 
+10 | -10
 
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Oh man: was für eine Kinderkombo
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02.01.2012 05:11 Uhr von liebertee
 
+8 | -9
 
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nur nazis`? Dann doch bitte alle ins Boot holen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass wir mit den linken radikalen (z.B.) auch mal Probleme hatten.

Politisch motiviertes hacken ist anscheinend auch wieder in.
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02.01.2012 07:31 Uhr von Cataclysm
 
+6 | -3
 
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°°Politisch motiviertes hacken ist anscheinend auch wieder in. °°

War nie out .

Petzen dafür schon immer.
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02.01.2012 10:23 Uhr von sesh
 
+5 | -8
 
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@PureVerachtung: =============================================
Yeah, jetzt ist man schon "Nazi", wenn man bei Thor Steinar einkauft
=============================================

Stimmt. Wo doch Jeder weiß, dass Thor Steinar DIE Modemarke von linken Steinewerfern ist.

*bwahahahaha*

Aber ich lasse mir das mal gerne erklären:
Wer außer Rechtsradikalen trägt noch Thor Steinar Klamotten?

:-)
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02.01.2012 11:09 Uhr von sesh
 
+4 | -2
 
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cortexiphan. hrrhrr ;-)
Aber ich war mal auf nazi-leaks, und habe auch erstaunlich viele Namen aus Westdeutschland gefunden. :)
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02.01.2012 12:08 Uhr von Reklamations-Kantolz
 
+6 | -5
 
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die üblichen Verdächtigen von der Anti-Antifa: mit dem üblichen Gesabber.
Man wird doch wohl noch was sagen dürfen!
Meinungsfreiheit, Kulturbereicherung, Fachkräfte, Abschieben, einself! Schliesslich ist man nur fremdenfeindlich, antisemitisch und rassistsich, aber deswegen noch lange kein Neonazi!!!

Wer mich so bezeichnet, wird sofort gemeldet.

/Satire aus
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02.01.2012 18:59 Uhr von Broctarrh
 
+4 | -1
 
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Abdul Tequilla: Du würdest berechtigtes Privatewissen wie Firmeninterna (oder im Zweifel auch private Daten von Privatleuten) opfern, damit man die paar beschissenen Daten veröffentlicht?
Na klasse... Halte ich für den falschen Weg. Gewaltig. Das ist keine Nebenwirkung, dass kann Menschen, Firmen und Familien vernichten... Und das teilweise OHNE den bösen Grund für den sie geopfert wurden, weil die "leaks" in der Regel vollkommen ungeprüft, unbewertet (Relevanz und Sinnhaftigkeit der Veröffentlichung) und undurchdacht veröffentlicht werden...

Ninoxx:
Asylantenheime in Rostock gab es 1933-1045 auch noch nicht... die Leute,. die sie angezündet haben auch nicht... Das waren jetzt keine Nazis deswegen?
Nationalsozialismus gibt es nicht mehr, weil es die brühmteste Partei dazu nicht mehr gibt?

Naja... Es gibt ja auch keine Motorradfans, weil es keine Partei gibt, die sich "DMFP" (Deutsche Motorrad-Fan Partei) gibt, richtig? ;-)
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02.01.2012 19:33 Uhr von PureVerachtung
 
+2 | -5
 
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sesh: Deinem doppelmoraligen, verheucheltem Weltbild mag es vielleicht entsprechen, unliebsame Menschen über einen Kamm zu scheren, aber alle Kunden einer Modemarke, die zu einem nicht unerheblichen Teil auch von Nicht-Nazis getragen wird, zu pauschalisieren und derart an den Pranger zu stellen ist mehr als grob fahrlässig und kann nur in verwirrten Köpfen schöngeredet werden.
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02.01.2012 21:05 Uhr von custodios.vigilantes
 
+1 | -2
 
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PureVerachtung: interessanter Ansatz

ändert man deinen Text etwas um, ergibt er sogar Sinn:

"aber alle
[hier Feindbild nach Wahl hier eintragen],
die zu einem nicht unerheblichen Teil auch von
[hier Freundbild nach Wahl hier eintragen]
getragen wird, zu pauschalisieren und derart an den Pranger zu stellen ist mehr als grob fahrlässig und kann nur in verwirrten Köpfen schöngeredet werden."

[ nachträglich editiert von custodios.vigilantes ]
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03.01.2012 01:23 Uhr von ChampS
 
+1 | -0
 
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das leaken wird immer gefährlicher: ich finde diese leak seite durchaus besorgnis erregend.
was ist wenn man aus der szene schon längst ausgetreten ist und dort trotzdem daten von einem geleakt werden.

familienväter, beamte oder ähnliches könnten vielleicht privat oder beruflich probleme bekommen obwohl sie mit dieser szene schon seit jahren nixmehr zutun haben.

oder was ist wenn sich jemand mit fremden daten registriert hat?
und und und.

es gibt soviele möglichkeiten wie unschuldige dadurch schaden erleiden könnten.

man sollte die daten lieber der polizei übergeben, diese sollten geprüft werden und die sachen die wirklich besorgnis erregend sind sollten verfolgt werden.
aber mehr ist einfach verantwortungslos!

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