EZB frisiert Bilanz: Mario Draghi packt in Goldman-Sachs-Trickkiste
Die vorweihnachtlichen Kreditgeschenke der EZB an strauchelnde Banken erhöhen die Risiken für europäische Steuerzahler gewaltig. Doch offenbar war auch die US-Notenbank FED der EZB beim Drucken von Geld behilflich, um italienische und spanische Staatsanleihen zu stützen.
Einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge hat die EZB Dollarkredite der FED in Höhe von 33 Milliarden Euro erhalten, um sie bilanzneutral an Geldinstitute weiterzureichen. Die FED ließ die Angelegenheit in ihrem Wochenbericht zunächst unerwähnt, doch in einem EZB-Bericht tauchte der Swap-Deal auf.
Das Vorgehen der EZB unter Ex-Goldman-Sachs-Banker Mario Draghi ruft Erinnerungen an das Jahr 2009 wach, als Eurostat aufdeckte, dass Goldman Sachs Athen jahrelang behilflich war, Schulden zu verstecken. Auch damals wurden durch verschleierte Kredite, deklariert als Devisenkäufe, Griechenlands Bilanzens frisiert.