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Giorgos Papandreou im Interview: Die EU hat Mitschuld an griechische Staatsschulden

Der griechische Ex-Premier Giorgos Papandreou warf in einem Interview im österreichischen Magazin "profil" der EU vor, sie hätte an der entstandenen Währungskrise erhebliche Mitschuld. Die EU habe gleich anfangs "die Pistole auf den Tisch legen müssen", dies sei aber nicht erfolgt.

Ergänzend fügte Papandreou hinzu, dass von vorne herein klargestellt hätte werden müssen, dass jedes EU-Mitglied "in jedem Fall vor einem Bankrott bewahrt würde, koste es was es wolle." Sein Fazit: "Europa hätte uns besser schützen müssen, auch im Interesse der anderen Staaten."

Im Interview beharrte der Ex-Premier auf seiner damals zufriedenstellenden Arbeit als Regierungschef. "Griechenland könnte heute bankrott sein, das haben wir verhindert, und darauf bin ich stolz." Sein Comeback hält er durchaus für möglich.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Interview, Mitschuld, Staatsschulden, Giorgos Papandreou
Quelle: www.news.at

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.01.2012 12:33 Uhr von LuckyBull
 
+15 | -0
 
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Tja so sind sie alle, die schlitzohrigen, aalglatten Politiker. Immer sind sie nur stolz auf sich und schwärmen von ihren erfolgreichen Initiativen und dem daraus hervorgegangen Wohle des Volkes. Doch am Ende ist nur eines zu erkennen: Nur ihr kurzfristiges Tun ist alleiniges Ziel, damit die Wahlperiode für eine weitere Periode gelingt. Aber: Politik heißt eigentlich langfristig zu Denken und weit voraussehend richtige Entscheidungen zu treffen.
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01.01.2012 13:16 Uhr von Petaa
 
+9 | -0
 
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logisch: Der Kerl ist doch nur angepisst, dass die Ihn zum Rücktritt gezwungen haben. Als er versucht hat einen Volksentscheid über die Hilfspakete und damit indirekt über den Verbleid in der EU anzukurbeln wurde er kurzerhand "entfernt".

Jetzt haben sie einen Finanzhai der brav nach ihrer Pfeife tanzt und in den gleichen Bahnen denkt. Wer glaubt, dass das ein Zufall ist, ist echt nur naiv ...

[ nachträglich editiert von Petaa ]
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01.01.2012 13:39 Uhr von RickJames
 
+8 | -1
 
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"Die EU habe gleich anfangs "die Pistole auf den Tisch legen müssen", dies sei aber nicht erfolgt. "

Der und seine Regierung wären doch die Ersten gewesen die "Nazis" geschrien hätten wenn die EU das wirklich gemacht hätte...
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01.01.2012 13:55 Uhr von Nothung
 
+7 | -0
 
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Papanreou: "Die EU-Kommission ist da nicht ganz unschuldig." Die konservative Vorgängerregierung habe 2004 ein Gesetz beschlossen, durch das die gewaltigen Ausgaben im Militärbereich nicht in aktuellen, sondern in alten Jahresbudgets rückwirkend aufscheinen. Papandreou habe sich daraufhin an die EU-Kommission gewandt und gefragt, "warum um Himmels Willen sie so etwas akzeptiere." Aber: "Ich bekam keine Antwort."
Schon bei der Aufnahme Gr´s in den Euroclub gab es kritische Stimmen, die von Leuten wie (Schulden-) Hans Eichel mundtot gemacht wurden. Wie man sieht, wurde auch danach noch von interessierter Seite dafür gesorgt, dass dem hemmungslosen Schuldenmachen kein Riegel vorschoben wurde.
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01.01.2012 15:01 Uhr von quade34
 
+1 | -0
 
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Schröder: hat doch maßgeblich dafür gesorgt, dass Griechenland in die EU kommt, und nicht die EU. Andere Staaten waren nämlich nicht dafür.
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01.01.2012 15:32 Uhr von irykinguri
 
+3 | -0
 
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logisch hat die eu schuld: und am meisten deutschland. wer am meisten profitiert hat auch am meisten verursacht.schulden!! bei anderen ländern die wir wieder zurückgeben müssen da wir in einer union leben. aber die menschne checken nicht das kapitalismus nie funktionieren kann. wir exportieren und die anderen bekommen schulden und dann können wir nichts mehr verkaufen und dann heulen alle weil sie ihre jobs verlieren weil man kann ja NUR arbeiten wenn man ein fiktives zahlungsmittel dafür erhält ansonsten KANN man nicht arbeiten. das geht einfach nicht. menschen leben ja auch nicht von nahrung sondern von dreckigem papier aus der presserdrucke

wie war das mit der geldblase alle 50-70 jahre..... hat das nicht iwas mit geldschaffung und kaptialsimus zu tun?zinseszins etc....


und klar wollte schröder die griechen in der eu haben. ein neuer kunde dem man viel exportieren kann zu eu-zoll. sehr schön das wir einen neuen kunden haben dem wir wie einem junkie das geld aus der tasche zogen denn bei uns denkt ja jeder spast nur an seine scheiss wahlperiode.idioten

ja klar waren andere staaten dagegen. mehr konkurrenz da sie eh schon schlecht verkauften in dem spiel namens wettbewerb. schland als exportmeister muss sich keine sorgen machen noch mehr schulden zu bekommen, eher mehr einnahmen. aber mein gott die leute sind ja alle so schlau nd wissen das

[ nachträglich editiert von irykinguri ]
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01.01.2012 16:43 Uhr von spoonyluv
 
+1 | -1
 
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@quade34: Achso, also Schröder hat 1981 seine politische Macht spielen lassen, damit Griechenland in die EU kommt. Oo
Hier ein auf Politikeinteressierten machen wollen, aber nicht mal EU und Währungsunion unterscheiden können. Lächerlich.
Und, dass die Griechen unbedingt mitmachen sollten (bei der Währungsunion), war eine fixe Idee aus Brüssel von vielen Ländern und nicht eines einzigen Landes bzw. einer Person. Oder denkst du, wenn alle nein sagen und nur Schröder ja, wären alle anderen Länder ruhig gewesen? Ich bitte dich.
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01.01.2012 17:30 Uhr von Alice_undergrounD
 
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aha: das hört sich ja fast so an, wie wenn es erlaubt wäre, wo was zu klauen, bloss weils nich abgesperrt is...
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01.01.2012 20:08 Uhr von Serverhorst32
 
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die haben bis HEUTE: nicht die ganzen korrupten Steuerfahnder und Steuerrhinterzieher angeklagt und tolerieren das bis heute ...

Aber der dumme Deutsche ist ja da und zahlt fleißig ... ja wir sind schon böse wir hätten noch viel mehr zahlen müssen. Wenn das Merkel hört wird sich gleich wieder irgendeinen Vertrag brechen und unser Geld noch mehr verschenken.

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