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Petroplus will Raffinerie schließen - Ingolstadt bleibt verschont

Das Ölverarbeitungsunternehmen Petroplus verhandelt derzeit mit Gläubigerbanken um eine neue Kreditlinie (ShortNews berichtete). Nun haben die Verantwortlichen erste Maßnahmen angekündigt. So soll die Produktion von Ölprodukten in drei Raffinerien zu Beginn des neuen Jahres gestoppt werden.

Banken hatten dem Ölverarbeiter den Geldhahn zugedreht. Das Geld aber sei notwendig, um sich auf den Märkten frisches Erdöl zu beschaffen. Betroffen sein sollen die Raffineriebetriebe in Petit Couronne (Frankreich), in Cressier (Schweiz) sowie in Antwerpen. Der Standort Ingolstadt bleibt verschont.

"Es kommt kein Rohöl mehr an", bestätigte eine Sprecherin der französischen Petroplus gegenüber den Medien. Folglich wird die Produktion wohl zuerst die Standorte in Frankreich und in Belgien treffen. Zum Konsortium der kreditgebenden Banken gehört auch die Deutsche Bank AG.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Schließung, Ingolstadt, Erdöl, Raffinerie
Quelle: www.n-tv.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.12.2011 12:24 Uhr von Rheinnachrichten
 
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Wenn Raffinieriekapazitäten gestrichen werden, hat das möglicherweise im neuen Jahr spürbare Auswirkungen.

Ich denke da an eine neue Preiserhöhungsrunde, denn die Nachfrage nach Ölprodukten wird sicher nicht von heute auf morgen ebenfalls zurückgehen. So müssen letztlich wieder die Verbraucher die Kosten tragen, die das Gezänk ausgelöst hat.
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31.12.2011 12:52 Uhr von bigJJ
 
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witzig da wird den banken 500 milliarden an kohle von der ezb gegeben, damit sie sie weitergeben können an die wirtschaft und was passiert? das gegenteil...

da quatcshen die politiker was von systemkritisch für die wirtschaft... toll... wirklich toll...

Unser Geld landet wieder dort, wo es nicht soll! Danke!

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