Spanien: Umweltschützer entsetzt - Dorf jubelte über Atomzwischenlager
Sieben Jahre lang musste das 500-Seelen-Dorf im spanischen Villar de Cañas auf die Entscheidung der Regierung darüber warten, ob es dort einen Standort für Atomzwischenlagerung geben würde.
Diese teilte nun mit, dass in dem Örtchen tatsächlich ein neues Atomzwischenlagers gebaut werden soll. In der wirtschaftlich heruntergekommenen Region entstehen allein durch den Bau 1.000 Arbeitsplätze. Der Bürgermeister des Ortes, José María Sáiz, gab an, dass 80 Prozent der Einwohner das Lager bejahen.
Greenpeace und andere Umweltschützer kritisierten den Bau allerdings scharf. Die Umweltschützer sagten, dass die Volkspartei PP zur Atom-Lobby gehöre. PP ist die aktuell regierende Partei in Spanien.