Euro-Fälschungen werden immer besser und sind immer schwerer zu entlarven
Die Euroscheine waren einst mit dem Versprechen ausgegeben worden, dass sie besonders fälschungssicher seien. Doch trotz ausgefeilter Sicherheitsmerkmale gelingt es den Blütenproduzenten immer besser täuschend echtes Papiergeld herzustellen. Die Falsifikate haben mitunter fast Originalqualität.
Selten machen sich Jugendliche einen Scherz, indem sie Geld auf den Farbdrucker legen und mit den Kopien versuchen zu bezahlen, so wie zwei Teenager 2004 in Baden-Württemberg. Die Masse an Blüten wird von gut organisierten Fälscherbanden in Umlauf gebracht.
Am häufigsten wird der 50-Euro-Schein kopiert. Hologramme, Wasserzeichen und Mikroschrift stellen laut BKA für die Fälscher längst keine Hürde mehr dar. Bisher sei es Fälschern jedoch nicht gelungen, alle Merkmale gleichzeitig nachzuahmen.