Russland: Behörden beruhigten nach Brand auf der "Jekaterinburg"
Der Brand des russischen Atom-U-Bootes "Jekaterinburg" ist nach fast 24 Stunden Dauereinsatz beendet. Um der Flammen Herr zu werden, musste der Stahlgigant zwischenzeitlich teilweise unter Wasser gesetzt werden. Boote und Hubschrauber kamen bei der Rettungsaktion ebenfalls zum Einsatz.
Die größte Sorge gilt dem gefährlichen Inneren des tauchenden Kriegsgeräts. Russlands Katastrophenschutzminister Sergej Schoigu beruhigte die Öffentlichkeit via Interfax. Radioaktivität sei nicht ausgetreten, Temperatur und Strahlenwerte würden in kurzen Abständen überprüft, hieß es.
Dimitri Medwedew will nun eine Untersuchung einleiten. Bei dem Unglück wurden sieben Personen verletzt, ihr Zustand gebe keinen Anlass zur Sorge. Auslöser des Feuers war ein brennendes Holzgerüst, dass auf die Außenhülle des U-Boots fiel. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort.