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Christian Wulff: Aufsichtsrätin der BW-Bank hegt Zweifel an üblicher Zinshöhe

Wie die "Frankfurter Rundschau" in ihrer morgigen Samstagausgabe berichten wird, habe die Aufsichtsrätin der BW-Bank, Roswitha Blind, starke Zweifel an der üblich zu vergebenden Zinshöhe geäußert. Zudem forderte sie eine außerplanmäßige Aufsichtsratssitzung im Januar zum Thema Wulff-Kredit.

Die auch im Gemeinderat Stuttgart für die SPD agierende Blind ist der Ansicht, dass Wulff wohl einen Zins für den Bankkredit für lediglich 0,9 bis 2,1 Prozent erhalten hat. In dieser niedrigen Höhe darf die Bank jedoch niemals "unabhängig von der Person oder Funktion" Kreditzinsen vergeben.

Hans Herbert von Arnim, der Fachjurist, wurde in der "Welt am Sonntag" zitiert, worin er einen geldwerten Vorteil in Höhe von 20.000 Euro durch diesen Deal mit der BW-Bank erreicht habe. Dies muss in der Folge als Geschenk betrachtet werden. Und so etwas ist jedem Regierungsmitglied untersagt.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Bank, Kredit, Christian Wulff, Zweifel
Quelle: www.open-report.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.12.2011 20:14 Uhr von Delios
 
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Bin ich ja: mal sehr gespannt, ob bei der BW-Bank nicht einige Köpfe rollen werden.
Kredite über einem bestimmten Volumen bzw. Sonderkonditionen wie diese niedrigen Zinsen, kann kein "einfacher" Baufi-Berater mehr genehmigen. Die Votings dafür kommen von sehr weit oben bzw. werden von sehr weit oben angesegnet...
Achja... und es gibt bei Krediten ein "Mehraugen-Prinzip". Das heißt es dürfte nicht nur eine Person mit drin stecken. Und normalerweise werden gemachte Kredite von einer Fachabteilung nochmal überprüft.
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30.12.2011 21:20 Uhr von jschling
 
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wie stehen denn aktuell die Wettquoten ? geht der Wulf nun von alleine wie sein Vorgänger, oder wartet das korrupte A*schl*ch bis wir ihn davon jagen ?

wobei ich keinen Zweifel habe, dass der nächste es nicht wirklich besser macht, jeder sackt hier nur noch ab und je mehr se haben, um so gieriger werden die Leute, egal welche Partei und Amt :-(
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31.12.2011 02:43 Uhr von iarutruk
 
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es muss ein neues gesetz geschaffen werden, in dem verankert ist, dass ein abdankender, auffällig gegenüber dem gesetz gewordener bundespräsident keine weiteren bezüge aus der staatskasse bekommen darf.

wie ja allgemein bekannt sein dürfte, bekommt jeder alt-bundespräsident sein gehalt, ein büro mit sekräterin und dienstwagen bis zu seinem lebens ende bezahlt. ich schätze mal die monatlichen ausgaben auf 30.000 €. die natürlich mit der zeit anwachsen.

wulff ist 52 jahre alt. rechnen wir dass er 77 jahre alt wird, so sind das 9.000.000 €, die der staat für ihn aufbringen muss. im moment haben wir noch 4 lebende alt - bundespräsidenten.

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