30.12.11 17:20 Uhr
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Kontopfändungsschutz fällt ab 01.01.2012 weg: Sparkasse rät zum P-Konto

Ab dem ersten Januar 2012 fällt der Kontopfändungsschutz für das Existenzminimum weg. Bislang konnte nicht das gesamte Gehalt und die Sozialleistungen gepfändet werden. Die Schuldnerberatungsstelle der Caritas rät deshalb Kunden mit einer aktiven Kontopfändung zum Handeln.

Bislang konnten Schuldner in den ersten 14 Tagen ab Geldeingang ihr Geld abheben. Diese Frist wird nun hinfällig. Der schlimmste Fall kann nun eintreten: Der Schuldner hat kein Geld mehr zum Leben.

Der Pressesprecher der Sparkasse Niederbayern-Mitte rät dazu, ein P-Konto zu eröffnen. Auf einem solchen Konto ist ein Freibetrag von 1028,89 Euro gesichert und somit vor der Pfändung geschützt. Dieser Betrag kann unter anderem bei Erhalt von Kindergeld erhöht werden.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Sparkasse, Empfehlung, P-Konto, Pfändungsschutz
Quelle: www.idowa.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.12.2011 17:44 Uhr von ThomasHambrecht
 
+38 | -46
 
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Es gibt schlimmeres und zwar ein Schuldner der trotz Zahlungsunfähigkeit weiterhin Sachen kauft und nicht bezahlen kann. Und man dann sein Geld nicht bekommt wegen eines solchen Schutzkontos.
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30.12.2011 18:06 Uhr von Trademark1
 
+37 | -12
 
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@ThomasHambrecht: In dem Fall: Strafanzeige stellen. Dinge kaufen in dem Wissen, dass man sie nicht bezahlen kann ist schlicht und einfach Betrug. Wenn man schon sein Geld nicht bekommt, so kann man diese Typen zumindest (bei vorhandener Vorstrafe) kurz ins Kittchen schicken.
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30.12.2011 19:10 Uhr von TausendUnd2
 
+11 | -32
 
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30.12.2011 19:27 Uhr von Blutfaust2010
 
+21 | -5
 
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@TausendUnd2: Unter welchem Stein hast Du die letzten Jahre verbracht? Seit Monaten ist dies Thema. Sogar bei SN wurde es bereits 2010 thematisiert: http://www.shortnews.de/...

Abgesehen davon informieren auch die Banken seit einigen Monaten bereits darüber. Beim abholen der Kontoauszüge wird in aller Regel eine Extra-Mitteilung ausgedruckt.

Hut ab vor denen, die nicht lesen was Ihre Bank Ihnen mitteilt.
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30.12.2011 20:31 Uhr von CaptainDavianThule
 
+24 | -8
 
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Tja: die Eurokriese machts möglich...Merkel muss ja jetzt um jeden Cent kämpfen. Es wird immer schlimmer in dem Land, mir tun nur die Leute leid die dort leben müssen. Die gerne weg wollen aber aus finanziellen Gründen nicht können. Ich habe dieses Problem zum Glück nicht, ich bin Deutschland auf immer und ewig los.

Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen, Kontopfändungsschutz fällt weg...So viel zum Thema "Die Würde des Menschen ist unantastbar"...Tzzzzz
Aber in D-Land machen die Politiker sich ja schon seit Jahren ihre eigenen Gesetze so wie sie es gerade gebrauchen können...
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30.12.2011 21:41 Uhr von sagnet23
 
+15 | -19
 
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@CaptainDavianThule: Schön Merkel muß um jeden Cent kämpfen...
Aber ehrlich: Da kann einem das Messer in der Hose aufklappen, wenn mitbekommt wie andere Hartz IV Empfänger mal locker weiter Schulden machen und einfach dann darauf hinweisen "Hab ja ne EV" ( Eidesstattliche Versicherung)

Ich bin zur Zeit auf Hartz IV angewiesen, männlicher Natur und alleinerziehend mit drei Kindern. Da ich einen Job in der IT Suche kann ich mir weder Privatinsolvenz (droht) noch P-Konto leisten, ist für fast jeden Arbeitgeber im Bereich IT-Administration ein K.O. Kriterium. Jetzt komm ich wahrscheinlich nicht mehr drum herum wenn ich dafür sorgen muß, dass meine drei Kinder bis Monatsende auch noch genug zu essen haben. Und dass bedeutet dass ich noch weniger Chancen in meiner Branche habe.

Und Warum? Weil irgendwelche Spackos der Meinung sind auf Kosten der Gesellschaft zu leben, Industrie Dienstleister und soweiter zum Narren halten zu müssen, bis die so lange Pfänden das denen nichts zum leben bleibt. Und dann "Wehren"sie sich dagegen indem sie nach dem P-Konto Schreien.

Leute: Hartz IV ist verdammt wenig und man kann nicht unbedingt große Sprünge machen, aber es ist nicht notwendig das man ein P-Konto braucht wenn man:
1. sich mit den Gläubigern einigt
2. Spart und unsinnige Sachen beiseite läßt (rauchen wäre da so ein Thema...)
3. sich dann auch an vereinbarungen hält

So manch ein Gläubiger verwandelt sich durchaus von einem Verfolger in einen Verständigen Partner der auch von sich aus Schuldenerlass anbietet, wenn man erst mal disziplin hält und sich an Vereinbarungen hält, das habe ich selber schon erlebt.
Selbst Inkassounternehmen lasssen mit sich reden und zeigen irgendwann entgegenkommen wenn man guten Willen zeigt, aber wenn man permanent nur Konsumiert aber nicht zahlt ist man selber schuld.

Ich hab keinen Bock mehr mit solchen Leuten verglichen zu werden und unter solchen Leuten zu Leiden, die einfach nicht begreifen dass esnicht nur Rechte gibt , sondern dass jedes Recht auch eine Pflicht nach sich zieht.

Gruß

sagnet23

Sauer darüber dass es wieder mal weiter bergab geht: P-Konten werden in der Schufa eingetragen!

Zur Erklärung Warum Pfändungen drohen: Die Ex hat gemeinsame Schulden hinterlassen und bereits die EV geleistet und macht sich nen schönen....

[ nachträglich editiert von sagnet23 ]
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30.12.2011 22:44 Uhr von buluci
 
+22 | -5
 
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Occupy law: Die größten Spackos sind die Regierungen und deren Verwaltungen, die auf Kosten der Gesellschaft leben und die brauchen dazu noch nicht einmal das P-Konto, mal darüber nachgedacht?
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30.12.2011 22:58 Uhr von Sopha
 
+1 | -19
 
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30.12.2011 23:01 Uhr von Kappii
 
+2 | -17
 
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31.12.2011 01:16 Uhr von unomagan
 
+7 | -0
 
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sollte noch erwähnt werden das manche Banken geld verlangen für ein P-Konto (manche bis zu 10 euro) laut Stiftung Wartentest.
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31.12.2011 02:01 Uhr von ~frost~
 
+12 | -0
 
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@ZRRK: Ja und? wieso richtest du jetzt deine Wut auf sagnet23?
Das ist sehr Nobel von deiner Mutter, deshalb brauchst du niemand anders angreifen.

@sagnet23
Ich glaube nicht das die Schuld bei den Sozialschmarotzer zu suchen ist... sie sind auch nur ein Symptom.
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31.12.2011 09:16 Uhr von FrankaFra
 
+20 | -3
 
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Lustig, anscheinend ist es den Leuten völlig egal, dass auf der einen Seite kein Hunger entstehen kann, auf der anderen Seite aber schon.

In einem reichen Land selbst das Existenzminimum wegnehmbar zu machen, halte ich für verabscheuungswürdig. Aber anscheinend ist der Großteil der Deutschen von der Richtigkeit des Handelns solange überzeugt, bis sie selber Probleme haben. Dann sind wieder alle schuld und das System ist schlecht.

Dass aber genau so ein Beschluss absolut verabscheuuungswürdig ist, darüber denkt niemand nach? Wieviele dieser "ich habe Schulden, kaufe mir aber dennoch große Sachen"-Menschen gibt es denn eurer Meinung nach? Wieviel Prozent sind es?
90%? 70%? Oder doch eher 5%, wie in offiziellen Zahlen angegeben?

Ich sehe sie schon vor mir, die News von den Familiendramen, weil Papa nicht mehr weiss, woher er das Essen nehmen soll. Aber dann ist er selber Schuld, nicht wahr? Und alle wundern sich...

Manchmal denke ich echt, hier gibt es nur eiskalte Menschen, die in ihrem Leben so verbittert sind und deshalb weder Verständnis, noch Mitgefühl als Leitlinien menschlichen Handelns ansehen. Und sich dann über Ellenbogenmentalität beschweren...

Existenzminimum ist das Minimum der Existenz und sollte unpfändbar bleiben. Ansonsten am besten schonmal bewaffnen, wenn man etwas zu verlieren hat. Der Neid wird wachsen...
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31.12.2011 09:23 Uhr von Götterspötter
 
+6 | -1
 
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Dann soll sich unsere Dikta ...äh Regierung aber auch nicht wundern - wenn die Amokläufer-Qoute nach oben schnellt !

Einem verzweifelten Desperado der Hunger hat ...... sind andere Menschenleben schlichtweg egal !!!

Im Knast bekommt man nämlich Wasser - Nahrung und ärztliche Verpflegung .......
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31.12.2011 11:08 Uhr von amrandebemerkt
 
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Meinungsbildung: also erstmal . Danke Franka, für einen soliden durchdachten Beitrag!
Könnt Ihr Euch vorstellen, dass diese "Die anderen machen sich ein Leben auf meine Kosten " Einstellung von der Regierung gewollt ist ? Wo kämen wir auch hin, wenn sich alle plötzlich solidarisch zeigen würden. So separiere ich eine Bevölkerungsgruppe von den anderen und sorge dafür dass es nicht besonders "schick" ist sich mit ihnen zu zeigen... Kommt Euch bekannt vor ? Ich kenne nur eine Klientel die sich am Gemeinwohl bedient.. Geht doch mal kurz vor Schluss aufs Amt oder Zulassungstelle ;)
Da wird man zwar jetzt Kunde genannt aber man geht den "Dienstleistern" genauso am Ar*sch vorbei wie früher.
Und zum Thema P-Konto ! Geniale Erfindung, das Blöde ist nur, dass die Gläubiger dann halt eingreifen bevor Geld auf dem Konto ist...Also beim Arbeitgeber etc..Ferner werden Regionale Belastungen nicht eingeregelt. In Buxtehude Landkreis komme ich mit 1000 Euro vermutlich 2 Monate aus, in Hamburg und München schaff ich das nur wenn nichs Esse.. Man kann auch mal unverschuldet in so ein Problem kommen und wer mal versucht hat sich mit dem Finanzamt zu einigen der weiss das ein paar Vorredner bisher nicht an der Realität teilgenommen haben. Bist Du 4 Wochen zu spät mit Deiner Steuererklärung wirst Du sofort und reichlich geschätzt, wartest Du aber auf den Bescheid " Haben wir halt viel zu tun" .....Also. Es gibt immer mehrere Seiten von der man eine Sache beleuchten kann und jemand der das nicht macht, hat keine Erfahrungen hinter sich die ihn(sie) dazu befähigen. also glück gehabt ;)
In diesem Sinne wünsche ich ein gutes neues Jahr 2012 !
( Schulden- und Krankheitsfrei, mit Job und alles was dazugehört) :)
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31.12.2011 12:43 Uhr von Prachtmops
 
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@ Schlottentieftaucher: ich hab nix gegen rechtschreibfehler, aber bei dir erkennt man nichtmal mehr, was du einem sagen willst.
ist ja grauenvoll dein geschreibsel.

nach den ersten 10 wörtern hab ich aufgegeben, weil man davon nen knoten im kopf bekommt.
aber das was ich entziffern konnte war die sache: warum leute weiter auf raten kaufen wenn sie schon schulden haben.

ja keine ahnung, ich kann nur mutmaßen, aber wird bestimmt damit zusammenhängen, das du bis auf dein hartz 4 nix weiter vom amt bekommst..
was machste jetzt wenn deine waschmaschine kaputt geht, du aber 2 kinder hast, die saubere kleidung brauchen?
oder der ofen kaputt ist, du aber essen kochen must?

also, an deiner stelle würde ich mal überlegen WARUM, leute kaufen, obwohl sie schulden haben.
manchmal ist es eben notwendig.

[ nachträglich editiert von Prachtmops ]
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31.12.2011 13:17 Uhr von ~frost~
 
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@amrandebemerkt: du bringst es aufm Punkt.
Solange wir uns gegeneinander aufhetzen lassen von unseren Besitzern, werden wie niemals nach vorne gelangen.
Gemeinsam wären wir stark, aber solange wir in links-rechts, moslem christ, deutscher, ausländer, arbeiter, arbeitsloser und arm und reich aufgeteilt sind, sind wir lauter kleine Fraktionen die einander bekriegen und hassen.
Die wut sollte aber net nach links und rechts gelenkt werden, sondern solidarisch geballt nach oben schießen.
Doch das Volk ist nichts anderes als das Publikum bei Copperfield: Abgelenkt von der Illusion.
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31.12.2011 17:00 Uhr von mort76
 
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Schlottentaucher, du gehörst also auch zu den Speichelleckern, für die zuallererst immer die kleinen Leute schuld sind, die ja für dich wohl prinzipiell entweder verschwendungssüchtig oder kriminell sind, wenn sie in Schwierigkeiten geraten?

Laß dir gesagt sein- man ist heute schneller am Arsch als du denkst. Dazu gehört nur ein bißchen Pech- ein Partner, der einen übers Ohr haut oder ein Schicksalsschlag. Dann heißt es auch für dich: "selber schuld, her mit der Kohle, ist mir scheißegal, ob du verhungerst".

Die Banken sind ja wohl kaum weniger kriminell- aber den armen Reichen hilft ja der Staat- denen schenkt er unser Geld, wenn sie dank ihrer semi-kriminellen Geschäfte "ein bißchen in Schieflage geraten". Da wird selbstverständlich nichts gepfändet...

Also- wenn man die Bürger ausplündern darf, wenn sie zahlungsunfähig sind, warum macht das der Staat dann nicht auch bei denen, die offensichtlich trotz selbstverursachter Schulden noch auf dem ganz großen Fuß leben dürfen?

Warum päppeln wir die Reichen und lassen dafür die Armen hungern?

[ nachträglich editiert von mort76 ]
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01.01.2012 19:17 Uhr von Marco Werner
 
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@mort76: Schau dir mal die Themen an,zu denen Schlotti hier bei Shortnews schreibt: Es sind zu 99,9% immer polarisierende Themen wie Hartz IV, Schulden, Politik usw Und IMMER hat Schlotti genau die gegenteilige Meinung des Großteils der anderen User. Und das ist definitv kein Zufall. Ich will damit nur sagen: Nicht über den Spinner aufregen, er ist ein Forentroll. Der wedelt sich beim Gedanken an die von ihm gestiftete Empörung genüsslich einen von der Palme.
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01.01.2012 20:38 Uhr von hujiko-san
 
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Hmm Die einzige Sache, die mich an dieser P-Konto-Gesichte aufregt, sit der Umstand, dass Banken wegen angeblich höheren Verwaltungsgebühren, dafür erhöhte Kontoführungsgebühren verlangen.
Wenn man es sich recht überlegt, bietet die P-Konto-Regelung nämlich auch ein paar Vorteile. Spart den Gang zum Amtsgericht bei immer neuen, auflaufenden Forderungen, usw.

Und zum Thema Schuldenmacher und illegitime Bereicherer:
Es gibt genügend Einzelunternehmer, die trotz Jahrzehnte währender erfolgreicher Existenz aus den unterschiedlichsten Gründen ganz plötzlich in wirtschaftliche Schieflage geraten. Da kommen mal ganz schnell ein paar Unsümmchen zusammen und das zu regeln, ist ein wahrer Balanceakt.

@sagnet23
Ich verstehe nicht ganz, was das P-Konto mit den Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu tun hat? Wie erfährt denn der Arbeitgeber, dass du ein P-Konto hast? Nach außen hin, sollte es sich doch eigentlich als ganz normales Girokonto darstellen??
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02.01.2012 12:10 Uhr von tafkad
 
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@aspartam_gift: Wo nix ist kann auch keine Beule entstehen *fg*

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