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Horst Seehofer will Karl-Theodor zu Guttenberg zurück in der Politik

Seehofer, CSU-Chef, möchte langsam aber sicher Guttenbergs Comeback in der Politik vorbereiten.

Seehofer sagte in einem Interview, dass Guttenberg ein sehr guter Politiker sei mit Potenzial. Seehofer gibt zu, dass der Doktortitel ein Fehler von Guttenberg gewesen sei, aber jeder Mensch macht Fehler und Seehofer betont, dass man nicht nachtragend sein sollte.

Seehofer hat sich für 2012 als Ziel gesetzt, Guttenberg wieder in die CSU zu holen.


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WebReporter: BmT.
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Partei, CSU, Karl-Theodor zu Guttenberg, Horst Seehofer
Quelle: www.focus.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.12.2011 12:57 Uhr von artefaktum
 
+10 | -2
 
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"Seehofer sagte in einem Interview, dass Guttenberg ein sehr guter Politiker sei mit Potenzial."

Warum?
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30.12.2011 13:03 Uhr von Ned_Flanders
 
+17 | -0
 
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Ich würde meinem Freund diesen Ausrutscher auch verzeihen, aber nicht einer Person, die in einer Regierung Hebel und Schalter zum Wohl oder zum Unwohl der Bevölkerung in Gang setzen darf.
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30.12.2011 13:06 Uhr von Canis_Lupus
 
+16 | -0
 
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gequirrrrlllllte S Was soll denn jetzt das? Ist das ein weiterer Beweis dafür, dass die Politiker denken einen Hirnlosen Haufen zu "regieren"?
Mal im ernst:
In welchem Bereich darf ein "verurteilter" Betrüger wieder in seinen alten Job. Ich könnte kotzen! Diese ganzen Gesichtsvermieter haben keinen Anstand.
---- UND ES WIRD HINGENOMMEN------ (wie alles)
ende

[ nachträglich editiert von Canis_Lupus ]
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30.12.2011 13:54 Uhr von derSchmu2.0
 
+12 | -0
 
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CSU macht sich laecherlich sowas hat nichtmal Bayern verdient...
jeder Mensch macht mal Fehler, man solle ja nicht nachtragend sein...lol, was hat der Guttenberg nochmal vor ein paar Wochen ueber Seehofer und Kollegen abgezogen?
Die muessen ja tierisch verzweifelt sein, wenn sie sonst keine Alternativen haben, um wieder mehr Aufmerksamkeit des Waehler zu erfahren.
Der Guttenberg hat bewiesen, dass seine Arbeitsweise als Doktorand absolut in Zusammenhang mit seinen Leistungen in der Politik steht.

Er ist unfaehig, selbststaendig unter Stress zu arbeiten, er ist unfaehig Fehler zuzugeben, er schiebt die Schuld immer auf andere und ist auf kein Gebiet spezialisiert und moechte dennoch ueberall eingesetzt werden.
...also das einzige, was ihn von einem richtigen Politiker unterscheidet ist, dass er das Geld nicht braeuchte...
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30.12.2011 14:14 Uhr von derNameIstProgramm
 
+2 | -8
 
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@Canis_Lupus, @derSchmu2.0: "In welchem Bereich darf ein "verurteilter" Betrüger wieder in seinen alten Job"

Anders herum gefragt: In welchem Bereich wird deine abgeschriebene Doktorarbeit dich deinen Job und deine Eignung für eine ganze Branche kosten?

"...also das einzige, was ihn von einem richtigen Politiker unterscheidet ist, dass er das Geld nicht braeuchte... "

Ist das nicht ein Vorteil? Ich höre hier in jeder Politik-News das Gejammere über von den Lobbys bezahlte Politiker...

[ nachträglich editiert von derNameIstProgramm ]
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30.12.2011 14:34 Uhr von Canis_Lupus
 
+3 | -2
 
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@dernameistprogramm: eher wohl in welchem Bereich man seinen Job nicht verliert.
Gab es schon unzählige Urteile zu gefälschten Arbeiten/Urkunden. (http://www.spiegel.de/...) als Beispiel. Ist vllt drastisch gewählt, es geht hier aber um Entscheidungen für zig Millionen Menschen. Die Politik steht und fällt mit der Glaubwürdigkeit...

Als ob irgendein Politiker das Geld wirklich braucht! Die haben doch fast alle gut dotierte Posten in Firmen oder andere Beteiligungen. Von Ausnahmen mal abgesehen.
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30.12.2011 14:41 Uhr von derSchmu2.0
 
+7 | -0
 
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derName du meinst die Fragen doch nicht etwa ernst oder?
Die erste hat ja Canis schon beantwortet...wenn du in deinem Lebenslauf so ne Macke wegen einer abgeschriebenen Arbeit drinn hast, bekommste in der Branche nirgends mehr nen Job...ausser ueber Vitamin B....ebenso wie beim Gutti....

Anscheinend hast du auch meinen Satz mit der Aufzaehlung seiner ´Faehigkeiten´ bzw Eigenschaften nicht verstanden...es legitimiert ihn die Eigenschaft, dass er die Kohle nicht braeuchte, doch nicht einen Posten als Politiker wahr zu nehmen, obschon die anderen Eigenschaften ihn genau das Gegenteil zeigen.
Wir koennen doch nicht jemanden einem verantwortungvollen Amt zutrauen, nur weil er genauso inkompetent ist, wie andere auch.
Der einzige wahre und wichtige Unterschied aus Sicht der Waehler muesste der sein, dass hier die Inkompetenz so offen, wie nie zuvor, von einem Politiker zur Schau gestellt wird. Wenn der Waehler das als Begruendung nimmt, fuer diesen Mann zu stimmen, dann ist dem Waehler auch nicht mehr zu helfen.
Ob ich nun weiss, dass im Becken Piranhas drinn sind, weil keiner Lebend raus kam oder ob ich es nicht weiss, wenn ich reinspringe hab ich es nicht anders verdient....
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30.12.2011 14:44 Uhr von xjv8
 
+4 | -0
 
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das: wäre mächtig dumm von Seehofer. Guttenberg ist ein überführter Lügner und solche Leute haben in Staatsämtern nichts zu suchen. Klar macht jeder Mensch Fehler, aber die meisten müssten die Folgen tragen und fallen meistens nicht so weich wie unser Herr Doktor "Copy and Paste"
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30.12.2011 16:38 Uhr von derNameIstProgramm
 
+0 | -2
 
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@Canis_Lupus, @derSchmu2.0: @Canis_Lupus
"Gab es schon unzählige Urteile zu gefälschten Arbeiten/Urkunden."

Guttenberg hat aber weder seine Dissertation noch seinen Doktortitel gefälscht, sondern ein Plagiat angefertigt. In deinem Beispiel geht es um jemanden, der seinen Lebenslauf und seine Qualifikation frei erfunden hat. Schwer zu vergleichen...

"Die Politik steht und fällt mit der Glaubwürdigkeit."

Sorry, aber das ist schwachsinnig. Als ob jemand der geistig auch nur irgendwie fit ist einem Politiker vertrauen würde. Seien wir doch ehrlich, man wählt das kleinste Übel und hofft nicht zu sehr enttäuscht zu werden.

@derSchmu2.0
"wenn du in deinem Lebenslauf so ne Macke wegen einer abgeschriebenen Arbeit drinn hast, bekommste in der Branche nirgends mehr nen Job"

Schonmal einen Lebenslauf geschrieben? Seit wann gehört eine von der Uni zurückgezogene Dissertation in den Lebenslauf? Ergibt dort nicht wirklich Sinn, oder?

"Wir koennen doch nicht jemanden einem verantwortungvollen Amt zutrauen, nur weil er genauso inkompetent ist, wie andere auch."

Richtig, das wäre der Idealzustand. Nachdem ich aber nur die Auswahl zwischen Inkompetent und durch Lobby geschmiert und auf der anderen Seite Inkompetent und von Lobby unabhängig habe, ist die Entscheidung schon recht einfach.

[ nachträglich editiert von derNameIstProgramm ]
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31.12.2011 09:22 Uhr von :raven:
 
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Über 90 Strafanzeigen werden mit (für Guttenberg) läpischen 20000€ einfach aus dem Weg geräumt, wo bleibt da die Gerechtigkeit?
Er hat sich stets einen Vorteil mit seinem Dr-Titel erschlichen und bewußt getäuscht und ist nun Dank dieses "zauberhaften" Deals noch nicht einmal vorbestraft!

Wenn ein Dr-Titel so wenig wert hat, so wenig moralische Grundsätze repräsentiert und faktisch sogar mit "Summa cum laude" käuflich ist, dann müssen alle, die noch promovieren wollen, vollkommen fernab der Realität sein. Einfach einen Titel ergaunern und wenn man erwischt wird...ups...die Umstände waren schuld. Lächerlich...

Trauriger Nebeneffekt für die CSU:
Seehofer macht damit deutlich, dass die CSU genauso wie die FDP, am Ende ist. Sonst würden sie nicht versuchen, einen überführten Betrüger als Aushängeschild zu etablieren.
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31.12.2011 09:49 Uhr von derNameIstProgramm
 
+0 | -0
 
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@:raven: "...werden mit (für Guttenberg) läpischen 20000€ einfach aus dem Weg geräumt, wo bleibt da die Gerechtigkeit?"

Naja, schauen wir das ganze doch mal objektiver an. Von den ganzen Plagiats-Stellen sind genau 23 strafrechtlich relevant. 199 Anzeigen gingen ein, davon aber nur eine von einem der nicht richtig zitierten Autoren. Die restlichen 198 Anzeigen waren irgendwelche politischen Gegner, die aber gar keine rechtliche Handhabe haben.

D.h. es ging in dem Verfahren um genau eine Anzeige. Das Gericht, die Staatsanwaltschaft und der klagende Autor haben eingesehen, dass Guttenberg keine wirtschaftlichen Vorteile bekommen hat, und haben daher die Möglichkeit gegeben, mit einer Spende die Sache zu beenden. Ich betone: Damit die 20.000 Euro funktionierten, mussten Gericht, Staatsanwaltschaft und der klagende Autor damit einverstanden sein. Klar ist der Aufschrei groß, das ist aber ein ganz normales Vorgehen im deutschen Strafrecht nach §153 StPO und wird so recht oft praktiziert.

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