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Intelligenztest: Leidet der IQ unter der Schulzeitverkürzung?

Die Verkürzung der Schulzeit für Gymnasiasten von neun auf acht Jahre ist weiterhin umstritten. Nun haben norwegische Forscher herausgefunden, dass eine längere Schulzeit möglicherweise einen höheren IQ verschafft.

Die Forscher argumentieren so, dass die Verkürzung der Entwicklung den Jugendlichen schadet, da sie weniger Lernzeit haben. Die Forscher stützen sich hierbei auf Daten von 1950. Hier wurde die Mittelstufe auch um 2 Jahre verlängert.

Dabei beobachteten sie vor allem den IQ, den die Männer bei ihrer späteren Musterung erreicht hatten.


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WebReporter: BmT.
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Schule, Zeit, Jugendlicher, Lernen, IQ, Intelligenztest
Quelle: www.focus.de

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30.12.2011 12:42 Uhr von msh1n0
 
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IQ= Wissen? glaube ich weniger, dass die Schule irgendwas an dem IQ ändern kann. Ich kenne genug Leute, die Hauptschulabschluss haben und trotzdem einen iq über 120 und das ist gar nicht mal übel. Die waren einfach nur zu faul zum lernen und wollten lieber arbeiten
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30.12.2011 13:11 Uhr von jarichtig
 
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ich glaube: das liegt an der faulen gesellschaft, die durch die medien immer dümmer wird und dank google nicht mehr überlegen oder nachdenken braucht..
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30.12.2011 13:25 Uhr von rtk2
 
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Studium ? Das anschließende Studium ist dann wohl dann sinnlos ?
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30.12.2011 14:10 Uhr von Gebirgskraeuter
 
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"ich weniger, dass die Schule irgendwas an dem IQ ändern kann"
Das ist so nicht ganz richtig. Wissensvermittlung bringt keine Besserung, du kannst aber durch Bildung (nicht Ausbildung) das Gehirn trainieren. Ich meine nicht sowas wie Gehirnjogging oder son Müll, sondern Übungen die den Geist wirklich fordern. Interpratation philosophischer Werke, mehrsprachige Ausbildung zb. auch mal in anderen Sprachen als Englisch/Russisch/Französisch usw. usf. .

Jimbo
"abgesehen davon, ob man 9 jahre lang nie irgendwas zuhause tut und für die schule lernt oder ob man nur 8 jahre lang selbiges tut"

Ich kam auch gut und einfach durch mein Abi (Sachsen) ohne irgendetwas dafür zu machen außer jeden Abend in ner andern Kneipe zu sitzen. Aber wenn wir mal ehrlich sind ist das eigentlich nicht das erstrebenswerte Ziel. Je mehr Schüler zu leicht durchkommen, desto anspruchsvoller sollte man das Bildungssystem gestalten und nicht dafür sorgen dass noch mehr Schwachmaten noch leichter irgendwelche Grade erreichen, nur um sagen zu können "hey wir haben viel weniger Schulabbrecher".

BTT: Ich denke eine Schulzeitverkürzung wird sich nicht direkt auf den IQ auswirken, sie ist aber ein weiteres Beispiel dafür, daß wir ein Ausbildungssystem und kein Bildungssystem besitzen. Weniger Geisteswissenschaften, mehr "Fachwissen" in kürzerer Zeit um möglichst viele Arbeiter zu produzieren die dann auch noch unfähig sind sich ihres Verstandes in komplexen moralischen, philosophischen, geschichtlichen und damit zusammenfassend aktuell-politischen Problemstellungen zu bedienen.

Achja, was ich vergaß: Man muss auch immer bedenken dass ein IQ kein Maß für absolute sondern für relative Intelligenz darstellt. Er zeigt ja nur deine eigene Leistung in Bezug auf die statistisch ermittelte gesellschaftliche Allgemeinleistung. Wenn alle Menschen gleichmäßig dümmer werden wird jeder in seinem IQ genau gleich bleiben.
Irgendwie scheint mir dieser Punkt bei den ganzen IQ hier IQ da Studien und anschließenden Diskussionen abhanden zu kommen.

[ nachträglich editiert von Gebirgskraeuter ]
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30.12.2011 14:26 Uhr von Peter323
 
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haha: zu geil

jedes Kind und jeder Erwachsene weiß, dass man den IQ Test "trainieren" kann.

Jemand der noch nie zuvor ein IQ Test geschrieben hat, wird grottenschlecht abschneiden, Jemand der das trainiert, z.B. mit nem Buch oder Online Tests wird dagegen sehr gut abschneiden.

Man konnte den realen IQ noch nie messen, was auch immer generell der IQ für ein Maß/Messwert sein soll...
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30.12.2011 14:29 Uhr von JesusSchmidt
 
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@Gebirgskraeuter: abi? kneipe? wie oft bist du denn sitzengeblieben? oder ist es in sachsen normal, dass minderjährige in kneipen sitzen?

fakt ist, dass intelligenz nichts mit wissen zu tun hat und auch nicht ernsthaft zu trainieren ist. die "forscher" stellen über statistiken wieder zusammenhänge her, wo keine sind.

wieso haben die in norwegen überhaupt intelligenztests bei der musterung gemacht? wurden da die wehrpflichtigen direkt ausgemustert, wenn sie zu schlau wirkten, oder wie? :D
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30.12.2011 14:38 Uhr von GatherClaw
 
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@JesusSchmidt: Ähm... bitte rechne mal nach.
Wenn man mit 6 eingeschult wird, ist man im letzten Abi-Jahr in Sachsen bereits 18.
Und soweit ich weis darf man mit 16 bereits bis 22 (oder was 24... weis grad nicht) Uhr draußen bleiben.Ohne Begleitung!

Davon abgesehen, hat Gebirgskraeuter meine vollste Zustimmung.

[ nachträglich editiert von GatherClaw ]
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30.12.2011 14:41 Uhr von Shik
 
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@JesusSchmidt: Wieso oft sitzen geblieben? Im Normalfall wird man mit 6 eingeschult. + 12 oder 13 Jahre je nach Bundesland und heute ja scheinbar auch generell nur noch 12 (bei mir waren es noch 13) bist du beim Abi 18/19. Also in dem Alter saß ich auch ständig in Kneipen rum und mit 17 auch das ein oder andere mal.
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30.12.2011 14:46 Uhr von r3c3r
 
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ich glaube eher: das die verkürzung burn-outs fördert. wenn ich manche leute sehe, die sich anstrengen fuer ein gutes abi und tagelang lernen müssen, weil soviel unterschiedlicher stoff in so kurzer zeit auf einen zukommt...
Vorallem wirds ja (in den meisten bereichen) im studium nicht besser. ich sehe es ja bei mir selbst, jeden dienstag habe ich 11h lang NUR vorlesung.
Dazu wurde uns gesagt das man sich durchschnittlich MINDESTENS 2h zuhause hinsetzen und den stoff nochmal durchgehen soll.
wie soll sowas funktionieren?
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30.12.2011 14:48 Uhr von Floppy77
 
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Für Deutschland ist das nicht interessant, bei uns wird an der Bildung die letzten Jahre nur gespart, Fachkräfte kann man schließlich aus dem Ausland holen. Wer will sich da mit der teuren Schulbildung herum plagen? Unsere Politiker ja wohl nicht.
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30.12.2011 14:50 Uhr von Gebirgskraeuter
 
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@ JesusSchmidt: "abi?" -> Ja
"kneipe?" -> genau
"wie oft bist du denn sitzengeblieben?" -> 0 mal
"oder ist es in sachsen normal, dass minderjährige in kneipen sitzen?" Das kann ich dir natürlich nicht beantworten da ich noch nicht ganz Sachsen bereist haben.

Mit 16 darfste Bier trinken, also kannste ab 16 auch in der Kneipe Skaten, Billard spieln oder sonstwas. Und da ich meine allg. Hochschulreife doch tatsächlich auf nem Technischen Gym gemacht hab war ich doch bereits 19 Jahre als man mit das Abizeugnis inne Hand drückte.

Und nu gucke einer an, ich bin trotzdem groß geworden und steh kurz davor Dipl. Ing. inner E-technik zu sein...
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30.12.2011 15:16 Uhr von ruthless666
 
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Ich glaube: dass der IQ viel mehr unter dem heutigen Fernsehprogramm leidet!
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30.12.2011 15:37 Uhr von U.R.Wankers
 
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wenn überhaupt, dann leidet die Bildung: weniger Unterricht fördert wohl kaum die Verblödung.
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30.12.2011 16:47 Uhr von FrankaFra
 
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Peter: Wieso sollte jemand, der einen IQ-Test nicht trainiert schlecht abschneiden? Das ist falsch.

Durch Training verbesserst du nicht deinen IQ, sondern trainierst nur die Fragen -> Auswendiglernen. Daher macht man auch nie denselben Test.

Es wird sogar der Test auf Dich zugeschnitten. Denn der Quotient ist ein Richtwert. Dass du in einem Test der praktischen Intelligenz als Mechaniker besser abschneidest, als ein Regisseur, ist klar.

Es geht bei einem IQ-Test um Zusammenhänge. Daher gibt es auch soviele Tests, den Hawiwa, den Harwik, den SON...

Und natürlich kann man den IQ dahingehend messen, als dass ich sagen kann, ob du eine Intelligenzminderung, eine durchschnittliche Intelligenz oder eine Hochintelligenz besitzt. Das sind einfache Vergleichswerte.

Zumal es nichtmal sicher ist, dass jemand MIT Training super abschneidet. Es fallen auch Leute durch theoretische Führerscheinprüfungen, haben kein Abi und so weiter. Das sind auch nur "Trainingsfragen", kann man alles vorher üben. Wenn deine Annahme stimmen würde, wieso haben wir nicht 100% Wissenschaftler? Jeder interessiert sich für irgendwas, aber nicht jeder hat Wissen sofort parat und setzt es um. Und genau DAS ist der IQ.


Die einzige und wichtige Kritik, den sich diese Tests aussetzen sind die der partiellen Messung. Denn es gibt keinen Test, der ALLE Sparten abmessen kann. Daher gibt es unterschiedliche Tests zu "praktischer Intelligenz", "sozialer Intelligenz", "logischer Intelligenz", "sparchlicher Intelligenz" etc.

Du kannst sehr wohl sagen, dass ein Kind in sprachlicher Intelligenz sehr gut, in praktischer Intelligenz jedoch unterdurchschnittlich abschneidet.

Wichtig: Es ist niemals eine Zukunftsaussage. Denn IQ ist sowohl ein Zusammenspiel von "stagnating", als auch von "fluid" Intelligence und immer nur eine Vergleichsaussage bezüglich der Rest-Population.


[ nachträglich editiert von FrankaFra ]
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30.12.2011 16:58 Uhr von FrankaFra
 
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Peter: ein einfaches Beispiel:

Du möchstest mich in einem Kaufhaus ansprechen, während ich mir Töpfe ansehe. Ich messe anhand deiner Art, wie dein IQ aussieht.

"Na, auch hier?"

"Hallo, ich bin Peter und finde dich gut."

"Hallo, na, suchst du nach einem passenden Deckel für deinen Topf?"

Da kann man sehen, unterdurchschnittlich, durchschnittlich, überdurchschnittlich.
Der Überdurchschnittliche hat seine Aussage an den "Topf-Deckel"-Spruch angelehnt und an die Situation angepasst. Das wäre der IQ. Lernbar? Kaum, obwohl alle drei die Symbolik "Topf sucht Deckel" kennen, hat nur der Letzte sie benutzt und perfekt in der Situation angewendet.

Ist nur ein Beispiel, bitte nicht daran aufhängen. Ich weiss, es hakt.
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31.12.2011 00:35 Uhr von Djerun
 
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ganz simpel: NEIN, DER IQ LEIDET NICHT DARUNTER
nur die eltern die jetzt dem kind mehr zeit für die schule einräumen müssen (wenn es denn nötig ist) und nicht mehr damit angeben können das ihr kind neben der schule noch 10 sachen zusätzlich macht
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31.12.2011 01:30 Uhr von Leeson
 
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Ahha: Der IQ wird durch das Anhäufen von Wissen gesteigert!?
Alles klar!

IQ bedeutet soviel wie Auffassungsgabe.
Wir haben welche im Studiengang die die ganze Zeit am Rechner hängen und zocken... aber einen einser Schnitt haben.
Solchen Menschen reicht es Dinge einmal zu hören und es ist drin.
Anderen Menschen kann man Dinge 100mal erklären und die kapieren es nicht!

Mein Cousin z.B. hatte im Alter von ca. zwei Jahren beim spazieren gehen ein verkohltes Stück Holz gesehen und gesagt, das dass Feuer das Holz verbrannt hatte.
Keiner, nichtmal die Eltern, wussten woher er das wusste.
Er muss das mal irgendwo aufgeschnappt haben.

Mathe, Deutsch, Englisch, Geschichte oder auch Biologie helfen nicht wirklich dabei Logikaufgaben zu lösen!
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03.01.2012 17:42 Uhr von Peter323
 
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@FrankaFra: Hallo Franka,
danke für deine Ausführungen.

Ich sehe es zwar anders als du, aber das ist ja kein Problem und gut so, so hat jeder seine Meinung zu einem bestimmten Thema.

IQ Tests sind sehr ähnlich aufgebaut, wenn du nie zuvor ein IQ Test gemacht hast, wirst du tatsächlich sehr schwach abschneiden, weil du nicht weißt, worauf du achten musst und wie der Test überhaupt funktioniert und zudem spielt die Zeit noch gegen dich. Er lässt sich also trainieren.
Noch dazu find ich dieses ganze IQ Getue einfach nur lächerlich.

Wir haben übrigens nicht 100% Wissenschaftler, weil ganz einfach ein Großteil gar keine Wissenschaftler werden wollen und sich sicher schöneres für ihr Leben vorstellen können :)

Ich wollt z.B. immer Jetpilot werden, an Wissenschaftler hab ich nichtmal im Traum gedacht, völlig uninteressant.

Den höchsten Auswendig-Lern-Grad hast du an der Universität. Wer sich besonders viel merken kann, hat es dort sehr einfach. Danach darfst dich Wissenschaftler schreien, obwohl du nur stupide auswendig gelernt und wiedergegeben hast. Mit IQ hat das alles nix zu tun, sorry.

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