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Pimco-Analyst bezeichnet europäische Staatsanleihen als Giftmüll

Der Anleihefonds Pimco, ein Tochterunternehmen von Allianz Global Investors, hat ein eindeutiges Urteil zu europäischen Staatsanleihen. Diese seien "giftige Schulden", meint Analyst Tony Crescenzi. Die Papiere seien gleichauf anzusiedeln wie die Kredite von insolventen US-Verbrauchern.

Die Anleihen sind mit faulen Krediten abgesichert. Dieselbe Konstellation brachte 2007 schon die Banken in Nöte, als Wertpapiere mit faulen Krediten besichert waren. Bisher müssen die Banken nur griechische Schuldtitel abschreiben, aber Pimco sorgt sich um die Ausweitung auf andere Länder.

Es könnte darauf hinauslaufen, dass auch Portugal, Spanien, Irland und Italien Schulden erlassen werden müssen. Pimco hatte im Frühjahr bereits US-Staatsanleihen aus seinem Depot geworfen. Im Nachhinein wird dies als Fehler gewertet, da die Titel drastisch anzogen.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Tochter, Schulden, Allianz, Staatsanleihen, Giftmüll, Pimco
Quelle: www.ftd.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.12.2011 10:41 Uhr von no_trespassing
 
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Pimco sollte weniger über die Strategie reden, sondern einfach machen. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Wenn Pimco als einer der mächtigsten europäischen Akteure etwas sagt, dann kann es sein, dass Goldman, die FED und alle anderen an einem Strang ziehen, dass genau der Fall nicht eintritt und sei es mit allen Mitteln.

Merckle setzte auch auf Short-Papiere bei VW-Stämmen und lag damit richtig - bloß um 6-9 Monate zeitverzögert.

Pimco liegt auch richtig, aber auch zeitverzögert.
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30.12.2011 11:25 Uhr von Delios
 
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Es kommt: vlt. drauf an wie lange die Laufzeit der Anleihen ist.
Ich sehe bei einer griechischen Staatsanleihe zum Beispiel, die noch bis ins erste Quartal 2012 läuft keine Probleme. 4% Verzinsung ist ok. Und seit Erwerb 16% Steigerung der Anleihe.
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30.12.2011 23:06 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Den gewünschten Investoren muss man die Derivate nicht mehr als Giftmüll erklären ;-)

Erst vor wenigen Tagen meldeten die gängigen Wirtschaftsblätter, dass man in Asien lieber in europäische Unternehmen statt in Schrottanleihen investieren werde.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]

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