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Forscher gehen Massensterben von Przewalski-Pferden in der Mongolei nach

Ein Team um Petra Kaczensky und Chris Walzer von der Veterinärmedizinischen Universität in Wien haben eine Studie zum Massensterben von Przewalski-Pferden in der Mongolei veröffentlicht. Im Extremwinter 2009/2010 sind etwa 7,8 Millionen Tiere, rund ein Sechstel des Bestandes, verendet.

Seit 1992 werden die asiatischen Wildpferde aus nachgezüchteten Zoobeständen wieder in freier Wildbahn in der Mongolei angesiedelt. Zwei Populationen leben derzeit in Nationalparks. Durch die starken Schneefälle fanden die frei lebenden Tiere in diesem Winter kein Futter mehr.

Doch nicht alleine das Wetter ist für das Massensterben verantwortlich. Das Beispiel des asiatischen Wildesels zeigt nach Meinung der Forscher, dass Zugtiere mehr zusammenhängende Lebensräume benötigen, um auch solche Extremwinter zu überstehen. Die Wildpferde aber haben nur wenige Winterweiden.


WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Pferd, Mongolei, Massensterben
Quelle: www.idw-online.de

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