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Essen: Der schwierige Weg zur "Optionskommune"

Die Stadt Essen wird im kommenden Jahr als "Optionskommune" die Vermittlung der Langzeitarbeitslosen selbst übernehmen. Noch im Frühjahr diesen Jahres hatten Stadt und Arbeitsagentur als Träger des dortigen Jobcenters Zuversicht geäußert. Doch seither kühlte das Verhältnis merklich ab.

Sozialdezernent Peter Renzel argumentierte, dass die Kommune über ihre Netzwerke einen direkteren Zugang zu Beschäftigungsträgern habe. Doch die Stadt erhielt kräftigen Gegenwind. So bezeichnete Arbeitsagentur-Chef Frank Weise die Bewerbung der Ruhrgebietsstadt in einem Interview als ungeeignet.

Die zweite Hiobsbotschaft könnte noch heftiger durchschlagen. So wird Essen im kommenden Jahr mit nur noch 48 Millionen Euro ganze 34 Millionen weniger für die Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen erhalten.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Essen, Bundesagentur für Arbeit, Kommune, Arbeitsloser, Option, Agentur für Arbeit
Quelle: www.derwesten.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.12.2011 15:38 Uhr von Rheinnachrichten
 
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Da hat sich Essen aber etwas eingebrockt. 11,6 Prozent der Essener waren im November 2011 offiziell arbeitslos. Allerdings ging die Zahl der Langzeitarbeitslosen mit 0,4 Prozent in deutlich geringerem Maß zurück als die Zahl der von der Arbeitsagentur betreuten Arbeitslosen (ALG-I-Bezieher). Man darf gespannt sein, aber angesichts der gekürzten Bundeszuschüsse droht der Kommune ein herber Rückschlag. Kein Wunder, dass die Stimmung dort eisig ist.
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30.12.2011 10:32 Uhr von Schweinezwerg
 
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Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen: An meinen Nachbarn sehe ich ja was das hier in Essen bedeutet.
Einmal wurde er in Inventor 2008 qualifiziert. Als Antwort auf seine Bewerbungen bekam er dann zu lesen, daß die Firmen Leute suchen die auf Inventor 2010 qualifiziert sind.
Die Ausbildungsfirma nutzt schlichtweg zu alte Software.

Der neuste Schrei hier, alle in Gabelstaplerkurse zu packen. Soviele Gabelstaplerfahrer wie die ausbilden braucht der ganze Ruhrpott nicht.
Aber er hat jetzt einen Gabelstaplerschein.

Immer schön in Sachen qualifizieren wo eh keine Aussicht auf Arbeit besteht.
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25.07.2013 18:00 Uhr von news_24
 
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Es geht nur um irgendeine Beschäftigung für diese Leute, nicht um eine Qualifizierung. Die wissen in der Regierung ganz genau, dass Langzeitarbeitslose nie wieder arbeiten werden. Und wenn, dann von Arbeitslohn der viel zu niedrig ist. Ohne Grundeinkommen, bleibt das Leben dieser Leute schlecht.

[ nachträglich editiert von news_24 ]
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25.07.2013 18:06 Uhr von Kabawicht
 
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Jo, der Maßnahmeträger verdient sich eine golden Nase und die Arbeitslosen gehen danach wieder leer aus.

Das ist nur das dreckige Geschäft mit dem Menschen, sowas sollte streng verboten werden.

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