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Essen: Der schwierige Weg zur "Optionskommune"

Die Stadt Essen wird im kommenden Jahr als "Optionskommune" die Vermittlung der Langzeitarbeitslosen selbst übernehmen. Noch im Frühjahr diesen Jahres hatten Stadt und Arbeitsagentur als Träger des dortigen Jobcenters Zuversicht geäußert. Doch seither kühlte das Verhältnis merklich ab.

Sozialdezernent Peter Renzel argumentierte, dass die Kommune über ihre Netzwerke einen direkteren Zugang zu Beschäftigungsträgern habe. Doch die Stadt erhielt kräftigen Gegenwind. So bezeichnete Arbeitsagentur-Chef Frank Weise die Bewerbung der Ruhrgebietsstadt in einem Interview als ungeeignet.

Die zweite Hiobsbotschaft könnte noch heftiger durchschlagen. So wird Essen im kommenden Jahr mit nur noch 48 Millionen Euro ganze 34 Millionen weniger für die Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen erhalten.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Essen, Bundesagentur für Arbeit, Kommune, Arbeitsloser, Option, Agentur für Arbeit
Quelle: www.derwesten.de

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