

Essen: Der schwierige Weg zur "Optionskommune"
Die Stadt Essen wird im kommenden Jahr als "Optionskommune" die Vermittlung der Langzeitarbeitslosen selbst übernehmen. Noch im Frühjahr diesen Jahres hatten Stadt und Arbeitsagentur als Träger des dortigen Jobcenters Zuversicht geäußert. Doch seither kühlte das Verhältnis merklich ab.
Sozialdezernent Peter Renzel argumentierte, dass die Kommune über ihre Netzwerke einen direkteren Zugang zu Beschäftigungsträgern habe. Doch die Stadt erhielt kräftigen Gegenwind. So bezeichnete Arbeitsagentur-Chef Frank Weise die Bewerbung der Ruhrgebietsstadt in einem Interview als ungeeignet.
Die zweite Hiobsbotschaft könnte noch heftiger durchschlagen. So wird Essen im kommenden Jahr mit nur noch 48 Millionen Euro ganze 34 Millionen weniger für die Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen erhalten.
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Meinung des Autors zum Thema: |
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Da hat sich Essen aber etwas eingebrockt. 11,6 Prozent der Essener waren im November 2011 offiziell arbeitslos. Allerdings ging die Zahl der Langzeitarbeitslosen mit 0,4 Prozent in deutlich geringerem Maß zurück als die Zahl der von der Arbeitsagentur betreuten Arbeitslosen (ALG-I-Bezieher). Man darf gespannt sein, aber angesichts der gekürzten Bundeszuschüsse droht der Kommune ein herber Rückschlag. Kein Wunder, dass die Stimmung dort eisig ist.
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Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen
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30.12.2011 10:32 Uhr
von
Schweinezwerg
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