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29.12.11 14:50 Uhr
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Erfurt: Thüringer Maler und Zeichner arbeiten am Existenzminimum

Immer noch leben die 600 hauptberuflich bildenden Künstler in Thüringen am Existenzminimum. Nicht einmal 10.000 Euro im Jahr gehen auf das Konto jedes Einzelnen nach Abzug der Kosten für Arbeitsmaterialien.

"Die soziale Situation unserer Mitglieder ist dramatisch", so der Sprecher des Verbandes Bildender Künstler Thüringens, Professor Klaus Nerlich. Bei Ausstellungen in öffentlichen Behörden und dem Landtag bekommen die Künstler fast nie eine Vergütung.

"Nicht einmal die Kosten für Rahmungen, Transport oder Anfahrt des Künstlers werden in der Regel ersetzt", so Nerlich. Es wird im Allgemeinen davon ausgegangen, dass diese Kosten durch die Verkäufe wieder reinkommen. Die Linksfraktion im Thüringer Landtag schlug nun eine Ausstellungsförderung vor.


WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Kultur / Kunst
Schlagworte: Geld, Künstler, Thüringen, Maler, Existenz, Zeichner
Quelle: www.tlz.de
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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Thüringer Maler und Zeichner   
 
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29.12.2011 15:03 Uhr von Para_shut
solange es nur thüringen betrifft ...
Kommentar ansehen hatte mal   
 
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29.12.2011 16:08 Uhr von quade34
einige Räume an sogenannte Künstler vermietet. Was da rüber kam, war Krimskram und Pillepalle. Diesen Leuten wird bei ihrem Studium so viel Blödsinn eingehämmert, dass sie sich niemals auch geringfügig davon ernähren könnten. Die Wahrheit ist, dass etablierte Künstler und Händler den Markt abschotten und dem Nachwuchs systematisch das Wasser abgraben.
Kommentar ansehen tja...   
 
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29.12.2011 19:12 Uhr von Tinnu
..als künstler muß man schon richtig gut sein um davon leben zu können... und vielleicht sind müssen sich die thüringer mal anstrengen.
angebot und nachfrage gibt es auch in der kunst.
Kommentar ansehen TOP IDEE   
 
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29.12.2011 20:23 Uhr von BmT.
Der hammer!
Kommentar ansehen ,.,.,.,.,.,,,,,,   
 
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29.12.2011 23:14 Uhr von Dracultepes
Weiss man sowas nicht vorher?
Kommentar ansehen Austellungen in Behörden   
 
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30.12.2011 00:05 Uhr von Akaste
Na super, kann mir schon vorstellen was das für ne Scheiße sein muss, Bilder vom röhrenden Hirsch und so n Kitsch.

Solln se wegziehen, hier in der Pampa kriegt man eh nur inspiration wenn man Landschaften malen will, das wars aber auch schon.

Weg weg, nur weg hier
Kommentar ansehen ...   
 
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30.12.2011 01:13 Uhr von ZRRK
Das gilt aber im gesamten kreativen Bereich. Egal ob Schriftsteller, Fotograph, Designer, Maler, Bildhauer es sind immer nur die wenigsten die den Durchbruch erzielen und dann davon sehr gut leben können.

Deswegen sollte man sowas immer nur als Hobby betreiben und sich noch einen richtigen Job zulegen. Wenn dann der Durchbruch erfolgt kann man immer noch wechseln.

Und Landtage und Behörden? Sowas sind immer nur regionale "Künstler" die einfach unkreativ sind.

Man verdient kein Geld damit das man was malt was jeder andere auch hin bekommt (Landschaftsmalerei oder Kitsch). Man muss einen eigenen Stil entwickeln und so malen wie es zuvor sonst noch nie jemand gemacht hat, sich einen Namen machen und dann zu großen Kunstaustellungen gehen (Artcologne).

Ansonsten kann man das ganze direkt vergessen.

Genannt seien hier aber Pollack, Matisse,Hundertwasser und Uhlig. Jeder hat seinen eigenen Stil entwickelt den man dann aber auch schnell erkennen kann.
Kommentar ansehen Da muss ich ZRRK zustimmen   
 
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20.01.2012 10:59 Uhr von Marco Werner
Die wenigsten kreativen Künstler können wirklich gut davon leben,die meisten haben ganz schön zu knabbern. Ich arbeite in einer Firma im Kunsthandwerk, da hat man ganz schön zu kämpfen,über die Runden zu kommen. Dabei wäre der Markt groß genug, wenn sich jeder auf das spezialisieren würde,was er gut kann. Nur leider sieht die Praxis so aus,daß einige "Kollegen" mangels Talent lieber die Erfindungen ihrer Konkurrenten kopieren,statt sich selbst was einfallen zu lassen. Oft dazu noch in einer haarsträubenden "Qualität". So kommt es zu einer Übersättigung des Marktes und zu einem miesen Ruf der ganzen Branche,weil die wenigen echten "Perlen" dazwischen praktisch untergehen. Im Endeffekt lebt keiner mehr gut von seinem Job.

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