Staphylokokkus auf der Haut locken Malaria-Moskitos an
In einem Experiment mit 48 Probanden hat der niederländische Forscher Niels Verhulst von der Universität Wageningen nach Erklärungen gesucht, warum einige Menschen besonders gerne von Mücken gestochen werden. Neun der Testpersonen wurden auffallend häufig von Anopheles gambiae gestochen.
Anschließend nahmen sich die Wissenschaftler das so genannte Mikrobiom der Probanden vor. Damit gemeint ist das Erbgut der auf der Haut lebenden Keime. Davon gibt es auf der menschlichen Haut mehr als genug, an einigen Stellen mehr als eine halbe Million pro Quadratzentimeter.
Bestimmte Keime aus der Gattung der Staphylokokken waren bei neun der für Mücken besonders attraktiven Personen besonders zahlreich angetroffen worden. Bakterien der Art Pseudomonas aeruginosa hingegen hielten die Mücken vom Stechen ab, fanden die Forscher heraus.