Zinsen für Italiens neue Staatsanleihen sinken um mehr als ein halbes Prozent
Kurz vor dem Jahreswechsel hat Italien rund sieben Milliarden Euro neuer Staatsanleihen platzieren können. Der durchschnittliche Zinssatz der langlaufenden Papiere liegt bei 6,98 Prozent, 0,58 Prozent unter dem Niveau vor den Einigungsrunden zum Rettungsschirm.
Trotz dieser eigentlich positiven Nachricht ist das Land allerdings noch keineswegs über den Berg. So bleibt der Refinanzierungszins für Italien mit knapp sieben Prozent weiterhin auf einem hohen Niveau. Bei Staatsanleihen mit dreijähriger Laufzeit fiel der Zins sogar um rund zwei auf 5,62 Prozent.
Auf den Euro hatte das eher gegenteilige Auswirkungen. Im Wechselkursverhältnis zum US-Dollar sank die europäische Gemeinschaftswährung zwischenzeitlich unter den Stand von 1,29 Euro. Experten sehen noch immer einen "gewaltigen Druck", der auf dem Land und seinem Haushalt lastet.