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29.12.11 13:03 Uhr
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In Deutschland arbeiten Millionen für einen Hungerlohn

In beiden Teilen Deutschlands wurde mittlerweile ein flächendeckender Niedriglohnsektor geschaffen, so das Fazit des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden nach Auswertung von 600 Flächentarifverträgen. Nicht nur Geringqualifizierte sondern auch Fachkräfte werden zunehmend von der Entwicklung eingeholt.

Konditoren in Bayern etwa werden tariflich mit mageren 5,26 Euro Stundenlohn berücksichtigt, Gärtner und Fleischer in Brandenburg sind weniger als 6,50 Euro sicher. Fachkräfte wie Bäcker- und Konditorgesellen (6,97 Euro) oder Beschäftigte in Architektur- und Ingenieurbüros (6,21 Euro) sind nicht besser dran.

Somit unterschreiten die Tariflöhne häufig sogar noch die Anfang Dezember festgelegten Mindestlöhne für zehn Branchen, welche 6,53 bis 11,53 Euro die Stunde betragen. Die Friedrich-Ebert-Stiftung schätzt, dass rund fünf Millionen Beschäftigte in Deutschland weniger als 8,50 Euro Stundenlohn erhalten.


WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft / Arbeitsmarkt
Schlagworte: Deutschland, Arbeit, Hunger, Lohn, Tarifvertrag
Quelle: www.spiegel.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Meines Erachtens muss man sich nicht wundern. Euro und Agenda 2010 haben die Binnenkonjunktur systematisch abgewürgt. Investitionen unterblieben, massenhaft wurden deutsche Sparvermögen (2/3, 1 Billionen Euro) nach Einführung der Gemeinschaftswährung in vermeintlich zinsträchtigere Regionen Europas – heute die Schuldenstaaten der Eurozone – umgeleitet. Der Konsum – darüber gibt der Einzelhandels-Index Auskunft- schrumpfte seit Ende der 90er Jahre beträchtlich. Die fehlgeleitete Politik zum Nutzen einer kleinen Mindertheit führte zu einer gewaltigen Öffnung der Einkommensschere und Erhöhung der Sparquoten einer Minderheit mit der Folge, dass gewaltige Geldsummen in Zocker-Casinos statt in die Binnenwirtschaft investiert wurden. Die Umleitung immer größerer Transfergeldströme aus dem Bundesetat - weg von den Sozialsystemen hin in die Sozialisierung verzockter Vermögen und mißglückter politischer Experimente u. Rettungsschirme tut das Übriges.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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58 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.12.2011 13:15 Uhr von Curschti
Spätestens seit dem Ende des kalten Kriegs ist für den Kapitalismus klar. Es gibt keinen Gegenpol mehr gegen den man konkurrieren muss. So funktionierte unsere soziale Marktwirtschaft tadellos, weil der Kapitalismus sich immer Regeln unterwerfen musste, da immer die Angst bestehen konnte gegen das andere System zu verlieren.
Nun hat der Kapitalismus seit über 20 Jahren freies Spiel und wir sehen wohin das geführt hat. Exesse, Gier und ein kleiner Teil der Bevölkerung der sich unglaublich Reich gemacht hat. Und da ist es wenig verwunderlich, dass der reiche Kapitalist wieder seine Sklavenarbeit aufbaut, so wie damals in den Kolonien Afrikas.
Kommentar ansehen Wunderbar   
 
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29.12.2011 13:41 Uhr von farm666
Jeder weis von dieser ungerechtigkeit nur keiner hat die macht etwas zu unternehmen.
Und für alle anderen die macht hätten, denen würde sicherlich die systemsklaven abgehen.

Das system ist sogar perfider als gedacht.
Man denke nur an arbeiten wie die krankenschwester, oder den altenpfleger. Diese und andere Berufe werden zbs. vom system missbraucht indem es bewusst auf den idealismus der arbeiter aufbaut. Deshalb können und werden diese berufsgruppen so wenig bezahlt. Etabliert über jahrzehnte.
Dauerhaft unterbelegt und unverzichtbar für das prinzip von reich und arm.

"Wer arm ist, wird arm sterben und wer arm stirbt der stirbt meist im alterheim, zeitlebens betreut durch unterbezahlte aber idealistische altenpfleger und krankenschwester"
Kommentar ansehen @cortexiphan.   
 
+60 | -6
 
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29.12.2011 13:44 Uhr von wok!
Dass Hartz4 von der SPD eingeführt wurde (die sich auch gegen einen allgemeinen Mindestlohn sträubte), hast du wohl nicht mitbekommen??
Kommentar ansehen Sklaverei   
 
+33 | -4
 
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29.12.2011 14:01 Uhr von buluci
Wir alle sind in Abhängigkeit befindliche Lohnsklaven, ganz egal, wie hoch der Stundenlohn ist. Das Ganze ist nur abgestuft, damit Neid und Konkurrenzkampf uns weiter von der eigentlichen Misere der Sklaverei ablenken können.
Kommentar ansehen @Baron-Muenchhausen   
 
+34 | -10
 
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29.12.2011 14:05 Uhr von hoenipoenoekel
Dickes ++ für deinen Kommentar.
Das Problem ist das wir unter einem Volk leiden das die Zusammenhänge nicht begreift!
Die wählen auch weiterhin die etablierten Parteien oder gar nicht, die glauben auch weiterhin an einen Gott und ein Leben nach dem Tod.
Verstand wird leider niemals einsetzen, deswegen hat dieses Volk auch keine anständige Behandlung verdient.
Ein intelligentes Volk würde sich Parteien in die Regierung wählen die dafür sorgt das alle in die gleichen Sozialkassen zahlen, ohne Ober oder Untergrenzen, das sich niemand aus den Tarifbündnissen verabschieden kann und jeder Arbeitsplatz als Grundlage einen Tarifvertrag haben muss.
Es gäbe auch nur eine Krankenkasse und ein Behandlungsstandard der für alle gleich hoch wäre!
Das nennt man dann Volksgemeinschaft.
Alles andere ist es nicht!

Aber das will der Deutsche ja gar nicht, der will das was ihm die Lakaien der Finanzindustrie an Abfall über ihre Villen Mauern vor die Füsse in den Dreck schmeißen!

Dann darf man sich auch nicht beschweren!

Die SPD, denen wir viele der Verbrechen an dem Volk zu verdanken haben, seit Schröder ...kann sich noch jemand daran erinnern? Da hat ein Versicherungsdrücker seinem Kumpel zur Kanzlerschaft verholfen und der hat den Sozialstaat an die Versicherungskonzerne verhökert. Der Schröder und sein Soziverein hat dann auch gleich dafür gesorgt das dem Massenmörder und Mafiosi Putin unser Geld wie bescheuert in den Rachen geschmissen wurde...Natürlich mit den Unterschriften der Grünen die nicht auf ihre Pfründe verzichten wollten! Und wie hat dieses Volk gejubelt und wie sehr werden sie heute von der CDU noch dafür gelobt, das sie dermaßen das Volk verraten haben?

Das Volk hat es nicht besser verdient als beschissen zu werden. Solange es so ein Wahlverhalten an den Tag legt.

Ps. Ach ja noch was.
Dieser Scheiß von wegen : " Ach die wollen ja alles nur billig und Geiz ist geil..."
Schon mal überlegt das die Leute jeden Pfennig umdrehen müssen, weil die sich nicht jeden Dreck kaufen können weil ihre Löhne und Lebensbedingungen so dermaßen beschissen sind?
Die meisten kaufen billig weil sie sich sonst gar nichts mehr kaufen können!
Und viele Anbieter haben es mit der Umstellung maßlos übertrieben und ihre Preise 1zu 1 an den Euro angepasst - da war man gar nicht mehr in der Lage da mit zu halten!
Wir dumm muss man sein um das nicht zu erkennen??

[ nachträglich editiert von hoenipoenoekel ]
Kommentar ansehen @Curschti   
 
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29.12.2011 14:10 Uhr von smoke_
Genau, der Kapitalismus hatte freien Lauf. Deswegen erwirtschafte ich als Teilzeitkraft an einer Tankstelle mehr Geld für den Staat, als für meinen eigentlichen Arbeitgeber. Daher auch der Hungerlohn.
Kommentar ansehen @cortexiphan   
 
+16 | -3
 
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29.12.2011 14:10 Uhr von tafkad
Und so richtig schlecht geht es vielen erst seid die SPD an der Macht war und Hartz IV eingeführt hat. Dabei hat dann Herr Schröder brav Verträge mit russischen Unternehmen ausgehandelt und wo ist der Herr nun? Richtig bei Gazprom, einem russischen Unternehmen.
Kommentar ansehen Diskussionen über Mindestlohn...   
 
+29 | -2
 
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29.12.2011 14:11 Uhr von Chris9988
...sind doch schon der absolute Hohn.

In der Schweiz wird protestiert weil der Mindestlohn auf 18,-EUR gesetzt wurde.

Unsere Regierung schreibt Arbeitgebern Mindestlöhne vor (oder will) , was ja auch gut ist,
aber selber stellen Sie sich als Arbeitgeber hin, welcher nur 1,-EUR zahlen will.

Sollten die statt der 1,-EUR doch auch 9,-EUR/h zahlen.

Ach und lt. Politiker reicht Harz4 doch absolut zum leben, warum aber müssen Politiker dann ein bischen mehr als das doppelte wie Harz4 haben ?

In Deutschland nennen sich die größten Verbrecher Politiker, haben somit immunität vor dem Knast und können tun was Sie wollen.

[ nachträglich editiert von Chris9988 ]
Kommentar ansehen Das sehe ich völlig anders ...   
 
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29.12.2011 14:11 Uhr von ThomasHambrecht
... heutzutage gibt es ein Überangebot von Waren und Dienstleistungen und jeder muss der "Billigste" sein, sonst laufen die Kunden weg.
Man kann aber auch Qualität kaufen. 25 Euro (Herrenhaarschnitt) bei einem guten Salon, Semmeln vom Bäcker statt vom Discount. Die meisten Menschen haben eine Geiz-ist-geil-Mendalität. Und genau diese wird von den Firmen bedient.
Wer heute versucht gute Leistung und Ware mit gut bezahlten Angestellten zu verkaufen, kann doch fast 4 Wochen später seinen Laden wieder zu machen.
Das hat meiner Ansicht weniger mit dem Euro zu tun - als durch das Überangebot, auch Dank des Internets.

Ich bin deshalb auch für einen guten Mindestlohn um das Überangebot dadurch einzudämmen.

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
Kommentar ansehen Was hat der Dicke noch so "überzeugend" verkündet   
 
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29.12.2011 14:16 Uhr von Götterspötter
---> http://www.youtube.com/...

Aber wer den Spackos in Berlin glaubt .... glaubt auch noch an den Weihnachstmann !!

Immer schön CDU/CSU .... SPD/Grüne ...... und falls noch erforderlich 2012 die FDP wählen .....

damit es euch NOCH besser geht !!
Kommentar ansehen @ThomasHamb....   
 
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29.12.2011 14:18 Uhr von Chris9988
erklär das mit dem 25,-Haarschnitt mal einem:

Harz-4 Empfänger,
einem 1,-EUR Jobber,
einem Zeitarbeiter.....

das ist leider auch noch ein Problem unserer "es geht fast nicht mehr anders als zu geizen" Mentalität.

Wenn ich einen guten Job habe, wo mir der Arbeittgeber 15,- -20,- EUR die Std. zahlt, alles kein Problem, aber so.....
Kommentar ansehen Ich habe immer 10 Mark für einen Haarschnitt...   
 
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29.12.2011 14:25 Uhr von hoenipoenoekel
..bezahlt - 30 Jahre lang...
Dann kam der Euro. Da kostet der Haarschitt auf einmal 10 Euro!?!?
Und mittlerweile 15 Euro?!?!

Wieso war alles so lange stabil und seit dem Euro ....?
Kommentar ansehen @hoenipoenoekel   
 
+21 | -1
 
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29.12.2011 14:26 Uhr von John2k
Du scheinst das System selber nicht zu verstehen. So wie die Politik im moment aufgestellt ist, dient sie dem System. Da ist es egal wer da an der Macht ist. Das ganze System muss umgestellt werden vom Sklaventum und Umverteilung von Ressourcen, so wie es jetzt gehandhabt wird. Bleibt das System so wie es ist, wird sich überhaupt nichts zum Guten - für die Mehrheit der Menschen - verändern.

[ nachträglich editiert von John2k ]
Kommentar ansehen @Chris9988   
 
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29.12.2011 14:36 Uhr von ThomasHambrecht
... ich will das mit 25-Euro-Haarschnitt nicht dem Hartz4-Empfänger erzählen.
Aber sehr viele Gut-Verdiener mit dickem Geldbeutel knappsen und feilschen auch um jeden Pfennig. Der Mann mit dem dicken Porsche und dem Daimler in der Zweit-Garage holt sein Fleisch auch beim Billigdiscount und kauft seinen PC im 1-Euro-Job-Handel.

Aber beim 5-Euro-Haarschnitt und 12-Euro-Stundenlohn ist der Friseur morgen pleite (kommen ja noch Sozialabgaben hinzu).
Ich hätte nichts dagen, wenn ALGII-Empfänger einige Friseurgutscheine und eine ordentliche Kleider-Zulage bekommen. Ein gepflegtes Aussehen ist bei einem Bewerbungsgespräch sehr wichtig. Und hundertmal effizienter als 50 Stunden Bewerbertraining.
Kommentar ansehen @hoenipoenoekel   
 
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29.12.2011 14:44 Uhr von ThomasHambrecht
... rechne mal aus, wie lange der Friseur für einen Haarschnitt benötigt.
Dann ziehe davon 7% Mehrwertsteuer ab, die der Mann ans Finanzamt zahlen muss (von 100 Euro bleiben ihm 93 Euro).
Dann rechne seine Einkommensteuer, Rentenabgabe. Rechne seine Ladenmiete, im Winter die Heizung.
Oder machs umgekehrt: Ein Einzelfriseur (ohne Angestellte) benötigt am Tag wenigstens 250.- Euro Umsatz, damit ihm im Monat 1500.- Euro netto zur Verfügung bleiben. Den Rest fressen Miete, Ware, Sozialleistung, Krankenkasse, Finanzamt usw.

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
Kommentar ansehen Ca. 5 Minuten...   
 
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29.12.2011 14:50 Uhr von hoenipoenoekel
...und dann rechne mal aus wie lange die Menschen dafür arbeiten müssen um für eine 5 Minuten Leistung in Anspruch zu nehmen.
Meinem Friseur gehört das Haus in dem sein Laden steht, auch noch fett vermietet!
Kommentar ansehen Wo sind unsere Gewerkschaften?????   
 
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29.12.2011 14:58 Uhr von Aviator2005
Über Jahrzehnte haben IGM, Verdi und Co Milliarden gebunkert.... Für den großen Streik???

Nee... die wissen Besseres, um die Mitgliederbeiträge zu verballern.

Wir jammern und jammern.......

Aber wir müssen mal richtig aufstehen und den Politikern zeigen, was das Volk wirklich denkt und denen das unmissverständlich klar machen.

Eine kleine Demo hier und dort, entlockt unseren "Volksvertretern" gerade mal ein lächeln.
Der Druck ist nicht groß genug.

Die bedienen sich weiterhin an unseren Renten, Spareinlagen usw. Denen sind wir Scheissegal.

Im Moment ist der Deckel noch schwer genung, um den Dampf in der Bevölkerung auf dem Topf zu lassen.

Aber mit jeder bürgerfeindlichen Aktion steigt der Druck noch mehr.

10 € mehr für Harz IV Empfänger.... lachhaft, im gleichen Atemzhug erhöhen die Politiker gleich Ihre Diäten und sonstigen Bezüge um hunderte Euro. Klasse.

Wir haben gesehen, was in London passiert ist.

Mal sehen, wann es in Berlin, Hamburg, Bremen, Frankfurt oder im Ruhrpott richtig lost geht.

Es ist nicht die Frage ob es passiert, sondern nur noch wann!!!

Wenn die Politiker nicht noch rechtzeitig das Ruder rumwerfen, schauen wir in eine düstere Zukunft.
Kommentar ansehen Hungerlohn?   
 
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29.12.2011 15:19 Uhr von culturebeat
Kommentar ansehen Da muss....   
 
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29.12.2011 15:27 Uhr von Terrorstorm
... ich Thomas leider recht geben. Vorm Aldi stehen grundsätzlich die dicksten Autos. Das zieht sich quer-beet durch alle Bereiche.

Ansonsten schließe ich mich John2k an. Ändert sich in den nächsten Jahren nichts gravierendes (und davon ist nicht auszugehen) werden amerikanische Verhältnisse endgültig Alltag bei uns. Willst du (sofern man noch zu den Besserverdienern gehört...) mit der Familie essen gehen muss das Taxi direkt vor der Haustür halten, alles andere ist zu gefährlich.
Kommentar ansehen Baron Münchhausen   
 
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29.12.2011 15:40 Uhr von Ich_denke_erst
Kommentar ansehen Man muss auch mal realistisch sehen ...   
 
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29.12.2011 15:49 Uhr von ThomasHambrecht
... dass zu Zeiten der Vollbeschäftigung (60er bis 70er), die Frauen noch kaum zur Arbeit gingen.
In der Woche wurde meist 60 Stunden gearbeitet. Ein TV-Gerät kostete 2 Monatsgehälter und darauf musste lange gespart werden. Telefon - da kannte man einen der eines hatte. Schallplatten waren in der 60er teurer als heute die CDs (5 Mark für eine aktuelle Single).
In Relation zu Miete und Strom stimmten die Gehälter - aber Luxusartikel (TV, Radio, Schallplattenspieler) waren sehr teuer.
Und dann fing man an Arbeiten ins Billig-Ausland zu verlagern und feierte dies als Fortschritt.
Kommentar ansehen @Ich_denke_erst   
 
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29.12.2011 15:50 Uhr von artefaktum
"Die Agenda 2010 war dringend notwendig ..."

Und der Sozialismus macht alle Menschen glücklich! ;-) Nicht jeder Propaganda glauben.
Kommentar ansehen da verweise ich gern wieder auf luxemburg   
 
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29.12.2011 15:59 Uhr von Jimboooo
mindestlohn für ungelernte 10,irgendwas euro, für gelernte bzw leute mit berufserfahrung 12,irgendwas euro pro stunde.

aber unserer politik is das ja völlig egal, lieber die leute arbeiten für einen hungerlohn und müssen beim amt aufstocken, als das sie arbeitslos sind, denn so tauchen sie ja nicht in der arbeitslosenstatistik auf und unsere liebe regierung kann sich auf die schulter klopfen.

wie ich schonmal in anderen news gesagt hatte, für weniger als 10 euro die stunde würde ich nichtmal aufstehen.

ich kanns auch nid verstehen, wie leute ernsthaft für einen lohn arbeiten gehen können, bei dem sie aufstocken müssen.

da würd ich lieber direkt hartzen.
Kommentar ansehen Hm ja ich arbeite   
 
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29.12.2011 16:32 Uhr von Digitalkaese
Kommentar ansehen @Digitalkaese   
 
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29.12.2011 16:41 Uhr von artefaktum
Lies doch erst mal die News, bevor du hier so einen Blödsinn redest. Hier geht es nicht um Menschen mit Einkommen von 22 Euro die Stunde.

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