29.12.11 12:43 Uhr
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Wulff-Kredit: Anzeige gegen BW-Bank

Nach dem günstigen Kredit der BW-Bank an Bundespräsident Christian Wulff wurde die BW-Bank nun wegen des "Verdachts der Untreue im Zusammenhang mit der Kreditvergabe an den Bundespräsidenten" angezeigt.

Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft prüfe derzeit, ob aus der Anzeige ein Ermittlungsverfahren werde, teilte der Stuttgarter Staatsanwalt Stefan Biehl der "Frankfurter Rundschau" mit. Auch der Aufsichtsrat der BW-Bank wird sich bei seinem nächsten Treffen mit der Thematik Wulff befassen.

Der Zinssatz für den 500.000 Euro umfassenden Kredit an Christian Wulff betrug zwischen 0,9 und 2,1 Prozent. Dies ist deutlich weniger, als normale Kunden zahlen müssten.


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WebReporter: Campl3r
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bank, Anzeige, Kredit, Bundespräsident, Christian Wulff
Quelle: www.welt.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.12.2011 12:43 Uhr von Campl3r
 
+5 | -3
 
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Meiner Meinung nach, sollte keine Politiker, kein hohes Amt irgendeinen Vorteil bei durch ebendieses Amt in Privatangelegenheiten erhalten.
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29.12.2011 12:56 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+4 | -2
 
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Wir reden hier vom Bundespräsidenten. Der bekleidet das offiziell höchste Amt in diesem Lande - ein ehrenvolles Amt. Ich persönlich finde es äußerst großartig, dass mediell UND juristisch in vollster Härte mit jemandem umgegangen wird, der dieses Amt bekleidet.

MaW.: Es ist das Amt, das schützenswert ist und nicht beschmutzt werden darf - nicht zwangsläufig der Amtsträger. Das Vorgehen gegen Wulf sagt eines ganz deutlich: "Wenn Du, lieber Wulf, dieses Amt beschmutzt, sägen wir dich ab."

Was mich mal interessieren würde, ist, wie man diese Sache im Ausland bewertet: Was schreiben z.B. die italienischen Zeitungen über den Umgang mit einem deutschen Bundespräsidenten der sich nicht durch Bunga-Bunga, sondern "lediglich" durch Korruption "schuldig" gemacht hat. Bewerten die den Umgang mit Wulf als schäbbig oder als nachahmenswert?

[ nachträglich editiert von Abdul_Tequilla ]
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29.12.2011 13:17 Uhr von derSchmu2.0
 
+3 | -0
 
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Das schreit doch wieder nach: einer Erhoehung der Pensionen, Gehaelter etc...die kriegen noch nicht genug, als dass sie mit Geld manipulierbar sind.
Transparenz durch Offenlegung diverser Geschaefte etc bring ja nichts, was will der Waehler auch wissen, auf welcher Seite ein Politiker steht...das waere ja so, als wuerde das Parteiprogramm ja durch die Goenner bestimmt werden...
Ich finde, der Herr Wulff sollte, wie Guttenberg, austeilen, gegen die Medien, die hier diese Hetzkampagne gestartet haben. Er sollte darauf aufmerksam machen, dass ihr Lohn kaum zum Leben reicht und der Oeffentlichkeit dubiose Geschaefte mit "Freunden" nichts angeht. Schliesslich habe er immer auf die moralischen Verpflichtungen eines Volksvertreters bestanden, wenn es um das Nutzen von Firmenwagen, das sammeln von Flugmeilen etc. ging.

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