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29.12.11 10:28 Uhr
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Wirtschaftsweise Beatrice Weber Di Mauro hat kein Vertrauen mehr in den Euro

Beatrice Weber Di Mauro gehört zum erlesenen Kreis der sogenannten Wirtschaftsweisen. Sie ist überdies die einzige Frau im Kreis des Sachverständigenrates der Bundesregierung. Nun hat die Wirtschaftsexpertin ihre persönliche Einschätzung zum Euro mitgeteilt.

Die Wirtschaftsweise schließt demnach das Aus des Euro als Gemeinschaftswährung im kommenden Jahr nicht mehr aus. Die "Brandschutzmauern" zur Rettung des Euro reichen ihrer Meinung nach nicht aus. Anfangs hätten die Regierungen die Währungskrise zudem unterschätzt, kritisierte die Wirtschaftsforscherin.

Für das laufende Jahr geht Weber Di Mauro in Deutschland von einem Wachstum von 0,5 Prozent aus. Eine Rezession wie 2009, als die Wirtschaftsleistung um rund fünf Prozent zurückging, sei eher unwahrscheinlich. "Deutschland geht es gut, noch jedenfalls."


WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Wirtschaft / Währungen
Schlagworte: Euro, Regierung, Vertrauen, Staatsverschuldung, Wirtschaftsweise
Quelle: www.focus.de
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Immer mehr vesuchen unsere   
 
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29.12.2011 10:59 Uhr von :raven:
verantwortlichen Poitker, sich rethorisch eine Brücke zu bauen, um den Euro seinem Schicksal zu überlassen.
Also geht es nur noch um die Rettung ihrer "Glaubwürdigkeit" bevor der Euro den bach runter geht....
Kommentar ansehen Der (T)EURO wurde dilettantisch "durchgedrückt"...   
 
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29.12.2011 11:13 Uhr von comic1
nur weil es die Politik aufgrund des "Wunsches" der Wirtschaft, nicht dem der Bevölkerung willfährig ermöglichte.

Jeder vernünftige Mensch hätte erahnen können und wissen müssen, dass man keine Südländer ( mit überwiegender Abhängigkeit von meist Agrarwirtschaft und Tourismus ohne echte Industrieproduktion ) mit Nordländern in einen (Geld-)Topf hätte jemals mischen dürfen! Nun ist "der gute Pott" leer und de facto geplündert. Der LOGISCHE Weg wäre gewesen, den angestrebten Euro als eine Art virtueller "ESPERANTO-Währung" noch viele Jahre zu nutzen, später hätten die fleissigen, motivierten und in Korruption eingeschränkten Nord-Staaten zu einer Währung nach Solidierung der jeweiligen Staatsfinanzen finden können. Es ist nur ärgerlich, dass die Verursacher der Misere noch tüchtig ihre üppigen Gehälter und Pensionen beziehen. Die FREIE WIRTSCHAFT hätte solches Totalversagen mit einer fristlosen Kündigung ohne Boni und Abfindungen beantwortet!
Kommentar ansehen Die D-Mark liegt doch schon lange bereits gedruckt   
 
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29.12.2011 11:44 Uhr von Cosmopolitana
im Keller. Bereit zum Verteilen unter den Reichen :)
Kommentar ansehen ja wenn ma immer gleich   
 
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29.12.2011 11:46 Uhr von Alice_undergrounD
zum weinen anfängt bloss weil n kleinstaat pleite is wird des freilig nix...
wenn alle schreiben der euro bricht zusamen weil griechenland pleite ist, dann muss das natürlich so sein. whh. is es dass es keine sau interessiert hätte wenn keiner geschrieben hätte der ruo bricht zusammen weil griechenland pleite ist. man hätte sogar den umkehrschluss verkaufen können. diese volkswirtschaftler immer :D wenn man keine lust hat zu studieren dann nimmt man VWL, muss man noch weniger können als in BWL :D laaaaaaaaaaaaaaaaaaabern reicht da als qualifikation völlig aus :D
Kommentar ansehen Deutschalnd geht es noch gut?   
 
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29.12.2011 13:18 Uhr von Baron-Muenchhausen
Die Dame hat einen gesunden Humor, vergleicht man den Zustand des Landes heute mit den frühen 90er Jahren.

Im Übrigen fordert die Dame, es müsse ein solidarischer Schuldentilgungspakt zugunsten von Schuldenstaaten geschaffen werden. Und ich Narr dachte, den hätten wir längst... ;-)
Kommentar ansehen Weltwährung kommt …   
 
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29.12.2011 21:56 Uhr von WiKaBot
und oh Wunder, sie wird NUDEL heißen und fressbar sein. Das hat auch eine Neue Mark nicht zu bieten …

http://qpress.de/...
Kommentar ansehen Wirtschaftsweise?   
 
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30.12.2011 03:04 Uhr von meisterthomas
Es sind so genannten Wirtschaftsweisen, die uns seit Jahrzehnten mit Halbwahrheiten bedienen und somit auch einen entschiedenen Anteil an der von ihnen nun nicht mehr so gut prognostizierten Entwicklung haben.

Die eigentliche Frage aber ist, ob die Euro- sowie auch Dollarkrise nicht die unmittelbare Folge unserer Globalisierung ist, weil diese unsere Volkswirtschaften auflöst und unsere Arbeitsplätze und Steuereinnahmen immer mehr in globale Abhängigkeiten drängt.

Aber dieser Frage stellen sie sich nicht, weil sie sich nicht gegen die Globalisierung stellen wollen. Zumindest nicht, solange es die Öffentlichkeit und ihre Medien nicht wollen.

Ohne EU und Euro würden wir noch stärker und schneller in diese Abhängigkeit laufen und jede Chance daraus noch einmal auszusteigen verlieren. Denn das kann bestenfalls noch eine grosse Wirtschaftsgemeinschaft wie die EU, aber keine in Nord- und Südstaaten zerplitterte Volkswirtschaft kann sich noch gegen den globalen Markt stellen.

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