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Offizielle Trauer um Kim Jong Il beendet

Am heutigen Donnerstag endet die offizielle Staatstrauer für den verstorbenen Kim Jong Il. Gleichzeitig wurde sein Sohn Kim Jong Un zum neuen Führer Nordkoreas ausgerufen.

Der Vertreter der Armee Kim Jong Gak beteuerte die Treue des Militärs gegenüber Kim Jong Un. 20 Salutschüsse wurden von Kanonen abgefeuert, um dem neuen Machthaber Respekt zu zollen.

Nach der Zeremonie wurde zu Ehren von Kim Jong Il drei Minuten geschwiegen. "Der geliebte Führer" wurde gestern beigesetzt. Er starb im Alter von 69 Jahren am 17. Dezember 2011.


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WebReporter: N.i.m.a.
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Ende, Nordkorea, Trauer, Schweigen, Kim Jong-un, Kim Jong-il
Quelle: www.rheinpfalz.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.12.2011 12:17 Uhr von Bender-1729
 
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Schade: Die Bevölkerung hätte sicher noch ein paar Oscar reife Trauerveranstaltungen hingelegt.

Mich würde mal interessieren, was dafür so pro Kopf im Schnitt gezahlt wurde.
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29.12.2011 13:37 Uhr von D0M3
 
+2 | -0
 
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Ich denke: dass man nicht genau sagen kann, in wie fern die Trauer gespielt oder echt war. Die Propaganda spielt sicher eine große Rolle. Nur darf man nicht vergessen, dass das Land total isoliert ist. Die Bevölkerung kennt nur IHR Land. Für die meisten endet die Welt hinter den Grenzen Nordkoreas. Da kennt man gerade noch den Feind im Süden und den Freund im Norden. Aber man hat keinerlei Kontakt zu anderen Regierungssystemen, keine Möglichkeit auf irgendeine andere Art der Information. Nordkorea kann man sicherlich mit dem Führerkult im 3. Reich vergleichen, wobei der in Nordkorea noch deutlich ausgeprägter ist. Hier haben wir es mehr mit einem Götzentum zu tun. Es gibt eine Religion, die heißt: Es gibt keinen Gott neben dem ewigen Präsidenten Kim Il-Sung.
Ich möchte an dieser Stelle an die Trauernden am Straßenrand bei der Beerdigung von Lady Di oder dem Papst hinweisen. Auch dort war die Trauer groß. Sicherlich nicht übertrieben. Aber ist die Trauer in Nordkorea wirklich übertrieben? Oder sehen wir das nur mit unseren Augen so?
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29.12.2011 13:53 Uhr von N.i.m.a.
 
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D0M3: hat völlig recht. Die Leute dort kennen nur das Leben. Die sind im Jong-Regime geboren und aufgewachsen. Was anderes kennen die nicht und wenn man Menschen von klein auf "manipuliert" und hinbiegt, wie man es gerne hätte, dann lieben diese Leute einen auch bzw. respektieren einen, sehen in einem einen Großen Mann.

Im alten Ägypten war es doch dasselbe, als sich die Pharaonen als Götter "verkauft" haben und das Volk hat sie angebetet.

Ich denke auch, dass es nur aus unserer Sicht sehr übertrieben ist/war - wobei man auch nicht vergessen darf, dass nicht alles an Informationen in unsere Hände gerät. So weiß niemand, ob und wie krank Kim Jong Il war oder gar woran er gestorben ist. da ist kaum etwas durchgesickert...

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