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Studie: Direkte Demokratie soll Staatsverschuldung bremsen

Direkte Demokratie soll die Staatsausgaben und damit die Staatsverschuldung bremsen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie zweier Ökonominnen aus Mannheim und Barcelona. Sie haben dabei das Ausmaß direkter Mitbestimmung und die Entwicklung der öffentlichen Finanzen in der Schweiz untersucht.

Über einen Zeitraum von 110 Jahre haben sie in den 25 Schweizer Kantonen festgestellt: Je höher die direkte Demokratie, desto solider sind die Finanzen. Denn auch innerhalb der Kantone variiert die Mitbestimmung. So findet in 15 Kantonen automatisch ein Referendum statt, wenn die Kosten ein bestimmtes Limit überschreiten.

Die Ausgaben sind dann im Durchschnitt um 12 Prozent niedriger. Auch ohne diesen Automatismus gilt: Je leichter die Bürger ein Referendum anstrengen können, desto langsamer steigen die Staatsausgaben. Sinkt nämlich die Anzahl an nötigen Unterstützern um ein Prozent, gibt der Staat 0,6 Prozent weniger aus.


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WebReporter: rgh23
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, Schweiz, Demokratie, Staatsverschuldung, Referendum
Quelle: www.handelsblatt.com

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.12.2011 08:53 Uhr von syndikatM
 
+5 | -46
 
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29.12.2011 09:06 Uhr von Silikon-Dream
 
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@syndikatM: was bist du den für nen kleines DUMMES Kind???
Du meinst wohl Frauen gehören NUR ins Bett und an den Herd. Komm doch mal vom Baum runter und in der Realität an
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29.12.2011 09:13 Uhr von zabikoreri
 
+5 | -3
 
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@syndikatM: Du brauchst dir nichts durch den Kopf gehen lassen. Es handelt sich bei den Beiden um sogenannte ´Expertinnen´. Diese werden von den Politiker eh ignoriert. Eine Auswirkung ihrer Erkenntnisse ist damit wohl ausgeschlossen.
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29.12.2011 09:14 Uhr von phiLue
 
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@Silikon-Dream: Sagt jemand mit dem Namen "Silikon-Dream" und Titten als Profil-Bild....

Ich denke nicht das dieser Satz so ernst zu nehmen war
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29.12.2011 09:19 Uhr von Silikon-Dream
 
+8 | -4
 
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@phiLue: Aussagen wie deine, sind der Grund für dieses provozuierende Bild.
Under dieser Satz war sehr wohl erst gemeint, denn lies mal die anderen Kommentare diese verzogenen Kindes
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29.12.2011 09:21 Uhr von syndikatM
 
+2 | -6
 
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silkon-dream: du bist wohl kinderfeindlich?
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29.12.2011 09:41 Uhr von Silikon-Dream
 
+9 | -3
 
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@syndikatM: Ganz im Gegenteil! Aber ich bin DUMMENFEINDLICH. Und du hast dich als ihr "König" geoutet
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29.12.2011 09:46 Uhr von syndikatM
 
+5 | -5
 
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silkon-dream: weißt du was extrem lustig ist?

du zeigst titten bildlich und als nickname = kritik am sexismus
ich bringe "titten" textlich = sexistisches kind

hahaha, merkst du noch was?
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29.12.2011 09:52 Uhr von ice-men
 
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schade: es hætte eine interessante diskusion werden kønnen..........
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29.12.2011 10:20 Uhr von vmaxxer
 
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Zeus35: Jepp. Aber die verdummung hat auch ein System. Siehe immer weniger (kostenlose) Bildung. Der "Elite" wird gute Bildung ermöglicht, dem normalen Bürger nur das nötigste.
Dumme Menschen verstehen halt nicht wie man sie bescheisst.
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29.12.2011 10:21 Uhr von Akaste
 
+7 | -0
 
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jaja: die direkte Demokratie, schön und gut für die Schweiz, lange war ich der Meinung das würde auch den Deutschen gut tun, doch denen ist nicht mehr zu helfen, mitlerweile glaube ich, würden wir morgen die direkte Demokratie einführen würden spätestens nächsten Monat diejenigen verhungert sein, die in diesem Land am wenigsten haben, was soll man machen, dem vernunftresistenten und denkfaulem Volk wird ja schon seit langem eingetrichtert wer hier die Buhmänner sind "Harzer, ach die wolln doch garnet arbeiten, fressen nur meine Steuergelder auf", nur ein Beispiel. Wie gesagt, je direkter eine Demokratie funktioniert um so eher kann man es auch Demokratie nennen, was wir jetzt haben ist wohl bestens eine gewählte Diktatur mitlerer Unterdrückungsintensität, wäre schön wenn sich das mal ändern würde, doch dafür müssen erst die Bürger selbst reifen, wofür ich aber leider keine guten Zukunftsaussichten gebe.
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29.12.2011 10:34 Uhr von mort76
 
+3 | -0
 
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super für unsere Herrschaften klingt das ganze so:

"wir kriegen 12% weniger Geld, und dann kann das dumme Stimmvieh auch noch mitbestimmen!"
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29.12.2011 10:37 Uhr von derNameIstProgramm
 
+3 | -0
 
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genau: Einige hier haben es ja schon erkannt. Direkte Demokratie klingt immer nach etwas tollem, ist aber im Endeffekt Benachteiligung pur. Jede Entscheidung die nur für eine Minderheit relevant ist, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit geblockt. Seien es Ausländer, Arbeitslose oder Rentner, solange keine dieser Gruppen ihre 40-50% zusammenkriegt wird sie kein Licht mehr sehen.
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29.12.2011 10:42 Uhr von CoffeMaker
 
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Ist normal, stelle einen Wachmann in ein Supermarkt und es wird weniger geklaut. Das gleiche gilt für die Selbstbedienung aus der Staatskasse.

@derNameIstProgramm Demokratie sollte ja Regierung der Mehrheit sein, wenn eine Mindertheit regiert ist es eine Diktatur. Und du vergißt das die angesprochenen Gruppen (vor allem Ausländer) eigene Länder haben wo sie zurück gehen können wenn ihnen die Politik hier nicht passt.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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29.12.2011 12:44 Uhr von mort76
 
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derNameIstProgramm, aber genauso ist es doch sowieso schon? "Teilen und herrschen" ist doch schon seit Ewigkeiten die Maxime.

Momentan sieht überaupt garkeine Gruppe mehr irgendein Licht- abgesehen von den reichen Gruppen.
Und genau denen paßt die direkte Demokratie natürlich NICHT in den Kram, und genau deshalb wird es sie hier auch nicht geben.

Wie dem auch sei: bei den Schweizern funktionierts seit langem, und die sind deutlich besser dran als wir.
Also, warum sollte das hier nicht funktionieren?
Weil unsere Herrschaften ihre Macht nicht teilen wollen...wir werden von unseren "Volksvertretern" nicht vertreten, sondern beherrscht, und da paßt eine Einflußnahme des Volkes nunmal nicht in den Plan...
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29.12.2011 13:26 Uhr von LLCoolJay
 
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Zum Thema Bildung: Hier ein sehr interessanter Artikel:

http://chronicle.com/...


Ums kurz (auf Deutsch) zusammenzufassen:

Es wird darin gefordert die Bildungswege auf ein mittelalteriliches Niveau zu bringen.
Und zwar nach dem Vorbild der damaligen Klöster.

Ein Studierender sollte so z.B. abgeschirmt von der Aussenwelt (Internet natürlich ausgenommen) einen festen Tagesablauf bekommen.
Anstelle von 6x Betten, 6x Vorlesungen.
Anstelle von Bibeltexte auswendig lernen, Thoreau und Wendell Berry lesen (je nach Unterrichtsfach die entsprechenden Veröffentlichungen der jeweiligen Korriphäen).

Also die volle Konzentration auf das was man da erlernt. Ausserdem nicht mit dem Fokus auf Gewinnerzielung und maximierung, sondern mit dem Fokus auf die Erfahrung des Wissens selbst.

Diese Art von Bildungsstätte könnte nicht nur für Universitäten gelten, sondern auch für alle anderen Schularten.
Anstelle von der Finanzierung eines großen Wasserkopfes an Schulen und Universitäten, diversen überteuerten Wohnheimen, Cafes, etc. mehr Geld in die (Aus)Bildung selbst investieren.

Aktuell ist es ja gar nicht gewollt, dass Bildung tatsächlich frei verfügbar und vermittelt wird.
Wo kämen wir hin, wenn ein Volk tatsächlich verstehen würde was da mit ihm gemacht wird?!

Wir würden verstehen wie sehr wir tagtäglich von einigen wenigen Konzernen vergewaltigt werden.

Im Film "Network" wurde es schön ausgedrückt, als der Hauptdarstelle sagte, er wolle das wir wütend werden.
Wir werden schreien und jammern man solle uns in Ruhe lassen. Wenigstens zuhause in unseren Wohnzimmern wollen wir nichts von den Problemen hören.

Aber genau das ist es was nicht passieren darf. Man darf uns keine Ruhe lassen, man muss uns immer wieder wachrütteln, uns unangenehme Wahrheiten vor Augen halten.

Nur dann wird sich irgendwann mal irgendetwas ändern.

Demokratie ist hier in Deutschland nicht mehr als ein Wort. Eine direkte Demokratie halte ich ohne Wahlpflicht nicht geeignet für Staaten größer als die Schweiz (und bei der ists schon teils arg an der Grenze).
Aber die Möglichkeit bundesweite Volksentscheide durchzuführen, gläserne Entscheidungsfindung in den Regierungen der Länder und des Bundes und eine direkte Mitbestimmung des Volkes bei der Wahl des Präsidenten und Kanzlers.
Und die Möglichkeit durch einen Volksentscheid eine Regierung ohne Revolution abzuwählen.

Das wäre für Deutschland genau richtig.
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29.12.2011 13:39 Uhr von LLCoolJay
 
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1984: Naja, ganz so ideal wie du es darstellst ist es auch nicht.

Direkte Demokratie bedeuted nämlich sich aktiv an Politik zu beteiligen und sich selbst dafür zu interessieren und immer informiert zu halten.
Selbst in der Schweiz liegt die Wahlbeteiligung bei teilweise um die 40% nur.
Das ist auch keine sinnvolle Lösung.

Direkte Demokratie ist ausserdem ein Garant für verzögerte und langwierige Entscheidungen, langsame Entwicklung.

Aber wie ich schon vorher geschrieben hatte, wäre für Deutschland die Möglichkeit von bundesweiten Volksentscheiden, gläserne Entscheidungswege der Regierungen von Ländern und Bund, sowie die Möglichkeit der Direktwahl von Präsident und / oder Kanzler durchaus der richtige Weg.
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29.12.2011 14:18 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
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Wow. Welch Erkenntnis...aber den Teufelskreis löst es nicht. Direkte Demokratie/Basisdemokratie von arroganten Bauern oder die aktuelle Knechtschaft des Adels 2.0 ist wie die Wahl zwischen Pest und Cholera. Solange wir uns in Ketten freier fühlen, als der Wind und uns gegenseitig materiellen Besitz neiden und uns weiterhin aufgrund niederer Dinge hassen und meiden kann man diese Forderung nach mehr Mitbestimmung vergessen. Viele wollen doch gar nicht partizipieren, sondern sich lieber leiten lassen. Alle reden von Bildung und Benachteiligung...doch diese Bildung ist auch nur die Freikarte in die Wirtschaft...nur Bildung für die Wirtschaft wird angeboten...ein freier, denkender, mündiger Mensch zu werden...dafür kommen Schulen nicht auf. Es wird gelernt was "gebraucht" wird. Die Gesellschaft bricht auseinander, jeder ist sich selbst der Nächste, "Ich kann ja nix ändern, WIR sind ja so hilflos"-Blablabla. Gut, dass Weihnachten vorbei ist...Jeder wartet darauf, dass der andere was macht, seit tausenden von Jahren die gleiche Melodie...
Wir konditionieren die Massen, damit sie nicht hinterfragen, sondern fressen, damit sie schulden machen und vergessen! Nie war es so einfach sich selbst zu bilden, wie heutzutage. Internet, freie Medien, Bücher ohne Ende. Die Mittel sind da, aber durch zielgerichtete, materieverschlingende, konsumverfettete Konditionierung werden die Möglichkeiten verschüttet, die Straßenlaternen der Erleuchtung zerschlagen, damit man die Wege nicht mehr findet. "Hier mein Freund, ein IPod, hier ein Toaster mit 100Mbit und HD".
"Ich kann mir ein Leben ohne diese Sachen einfach nicht vorstellen!" <-- Leckt mich doch. Die Menschen sind so berechenbar, so einfach zu konditionieren...

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